Genehmigungen einholen – sonst wird’s teuer!

03.03.2014 |  Von  |  Geschäftlich, Partner
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Genehmigungen einholen – sonst wird’s teuer!
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Bei einer richtig guten Party oder einem gelungenen Event haben in der Regel alle ihren Spass und sind guter Dinge. Alle? Nein – keineswegs alle. Nicht jedermann sieht bzw. hört es nämlich gerne, wenn in der näheren Umgebung eine Veranstaltung stattfindet, bei welcher Musik, Gelächter und Co. zu vernehmen sind. Um also schon im Vorfeld möglichem Ärger aus dem Weg zu gehen, sollten Sie sich rechtzeitig darüber informieren, was offiziell gestattet ist – und was nicht.

Natürlich sind derartige Vorkehrungen immer auch mit einem gewissen Zeit- und Kostenaufwand verbunden. Aber die Mühe lohnt sich: Sie sind bei möglichen Beschwerden rechtlich auf der sicheren Seite, Sie erhalten im Rahmen der erforderlichen Antragstellung vom zuständigen Amt umfangreiche Informationen – und Sie gehen dem Risiko aus dem Weg, Bussgeldzahlungen in Kauf nehmen zu müssen.



Gewiss ist es gerade bei grösseren Veranstaltungen, zum Beispiel bei Stadtfesten, Konzerten, Strassenfesten und so weiter, nicht damit getan, die Musik von Anfang an auf „Zimmerlautstärke“ zu halten oder Gesänge, Lachen und sonstige Bekundungen guter Laune auf ein Mindestmass zu reduzieren. Wer will das schon? Schliesslich sind es doch erst diese Dinge, die eine Feierlichkeit zu etwas Besonderem machen.

Um also auf Nummer sicher zu gehen, gilt es im Vorfeld, die erforderlichen Genehmigungen von der jeweils zuständigen Behörde vor Ort einzuholen. Welche das sind, kann meist direkt auf der Internet-Präsenz der Stadt in Erfahrung gebracht werden. Zu berücksichtigen ist aber, dass die Bestimmungen mit Blick auf relevante Genehmigungen in den einzelnen Kantonen variieren und demnach nicht pauschal auf die gesamte Schweiz angewendet werden können. Genehmigungspflichtige Veranstaltungen in Bern, Zürich, Luzern oder Basel sind unter anderem:

  • Konzerte
  • Veranstaltungen mit Lasertechnologien und Feuerwerkskörpern
  • Werbeveranstaltungen
  • Strassenfeste
  • Festumzüge
  • Festwirtschaften
  • sportlich orientierte Events
  • Sonderveranstaltungen

Viele Events sind also offiziell anzumelden. Je nach Region kann es übrigens sein, dass Sie einen Antrag für die Nutzung öffentlichen Bodens stellen oder ein Gesuch für die Aufstellung von Werbetafeln einreichen müssen. Dies ist unter anderem in Zürich der Fall. Ausserdem ist es mitunter möglich, dass Veranstaltungen, bei denen Lasertechnik zum Einsatz kommt, im Vorfeld bei der Stadtpolizei gemeldet werden müssen.

Hierbei liegt das Augenmerk vor allem auf der Gewährleistung der Sicherheit des Luftraumes. So zeichnen sich zum Beispiel Laserpointer oder -strahler durch eine so hohe Leuchtintensität aus, dass sie eine erhebliche Gefahr für den Flugverkehr darstellen können. Nachvollziehbar also, dass hier der Gesetzgeber versucht, mögliche Risiken durch entsprechende Vorgaben schon im Vorfeld auf ein Mindestmass zu reduzieren.



Eine umfangreiche Beratung in Sache Sicherheit schadet nicht

Neben der Antragstellung sind freilich auch zahlreiche Grundlagen und Bestimmungen zu beachten. Die Städte und Kommunen halten in der Regel umfangreiches Informationsmaterial bereit, um den Verantwortlichen dadurch eine adäquate Basis für ein erfolgreiches und vor allem sicheres Event zu bieten. 

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Eine umfangreiche Beratung in Sache Sicherheit schadet nicht. (Bild: Pressmasteri / shutterstock.com)

Es kommt vor, dass in einigen Schweizer Städten gar mehrstündige Schulungen angeboten werden, um ausführlich über die rechtlichen Gegebenheiten in Bezug auf Lärmbelästigung durch Musik, den Ausschank von Alkohol oder den Genuss von Tabakerzeugnissen aufzuklären. Gastro-Betriebe, Betreiber von Festwirtschaften und weitere Zielgruppen haben sich daher oft für speziell organisierte Schulungen bereit zu halten. Ziel des Ganzen ist es, insbesondere das Ausschank- und Verkaufspersonal in den Getränkeständen adäquat zum Thema Jugendschutz, Alkohol-, Tabak- und Drogenmissbrauch zu informieren.



Veranstalter sind in Bezug auf die Einhaltung der gesetzlichen Gegebenheiten stets angehalten, die Besucher – vor allem auch Kinder und Jugendliche – zu schützen, aber auch unbeteiligte Anwohner einer möglichst geringen Gefahr bzw. Belästigung auszusetzen. Ebenso unterliegen Menschen mit Behinderungen im Rahmen von Veranstaltungen einem besonderen Schutz. Deshalb sind auch in diesem Zusammenhang stringente Vorschriften zu befolgen, die sich unter anderem auf die Bereitstellung dieser Einrichtungen beziehen:

  • behindertengerechte WC-Anlagen
  • barrierefreie Kassenbereiche
  • speziell konzipierte Rahmen und Bodenabdeckungen
  • freie Zufahrtsmöglichkeiten 

Einen ebenso wichtigen Stellenwert nimmt übrigens die so genannte Einlassverweigerung ein. In Anlehnung hieran hat jeder Mensch selbstverständlich das Recht, an Ihrer Veranstaltung teilzunehmen und Spass in netter Gesellschaft zu haben. Diskriminierung, Rassismus und so weiter haben bei derlei Events nichts zu suchen, so dass sich die Schweizer Städte gerade hier stringente Richtlinien und Vorgaben haben einfallen lassen. Diese sind direkt auf den Internetpräsenzen abrufbar oder können einfach und bequem per E-Mail abgerufen werden.



Vorausschauend planen 

Je früher Sie sich um die Einholung der erforderlichen Anträge, Gesuche und Genehmigungen bemühen, desto besser. Informieren Sie sich am besten rechtzeitig im Vorfeld über die entsprechenden terminlichen Bestimmungen. Denn wenn Sie sich zeitnah vor dem geplanten Event mit der Materie befassen, laufen Sie nicht Gefahr, möglicherweise gar unter Zeitdruck zu geraten und somit die Durchführung Ihres Events zu gefährden.

Beachten Sie, dass – je nach Behörde – unterschiedliche Wartezeiten in Kauf zu nehmen sind, bis Sie die gewünschte Bewilligung bekommen. Gehen Sie diese Thematik zu spät an, kann es sein, dass Ihre Veranstaltung auf einen späteren Termin verschoben werden muss. Bedenken Sie ausserdem, dass die Erlaubniserteilung stets auch mit einem gewissen Kostenaufwand verbunden ist. Fragen Sie bei den zuständigen Behörden an, wie es um die jeweiligen Kosten bestellt ist, da auch diese regionsspezifisch voneinander abweichen können.

Tipp:
Im Vorhinein eine Checkliste mit Blick auf die erforderlichen Genehmigungen zu erstellen, wird unbedingt empfohlen. So wird nichts Wichtiges vergessen, und Ihr Event kann ganz nach Plan stattfinden. 



 

Oberstes Bild: © Sashkin – shutterstock.com



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Über Sandra Katemann

Sandra Katemann ist ausgebildete Bürofachwirtin im Personal- und Rechnungswesen, Werbetexterin und Coach und seit 2006 freiberuflich tätig. Sie verfügt über umfassendes Know-how in Sachen Marketing, Personalwesen, Redaktion, Konzeption, Presse- und Textarbeit.


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