Small Talk auf Events – So plaudern Sie richtig

04.03.2014 |  Von  |  Geschäftlich
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Small Talk auf Events – So plaudern Sie richtig
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Wollen Sie auf einem Event mit einem anderen Gast ins Gespräch kommen, ist Small Talk gefragt. Auch als Einstieg bei Businessterminen oder Geschäftsessen ist ein kleines Gespräch eine gute Basis, um sich auf den Gesprächspartner einzustellen. Selbst wenn Sie Ihrem Vorgesetzten oder Kollegen auf dem Flur begegnen, kann der Small Talk zur Auflockerung der Atmosphäre beitragen. Doch die Kunst der richtigen Unterhaltung will gelernt sein!

Wenn die Chemie stimmt, vertiefen Sie das Gespräch!



Wer kennt das nicht? Sie erscheinen auf einem Event, alle anderen Gäste unterhalten sich und Sie stehen etwas abseits und suchen krampfhaft nach einem unverfänglichen Thema, um mit einem anderen Teilnehmer ins Gespräch zu kommen. Besonders auf Veranstaltungen ergeben sich Situationen für einen Small Talk fast von selbst: Sprechen Sie über das Event oder den Gastgeber, und schon haben Sie einen idealen Aufhänger für ein weiteres Gespräch gefunden. Stimmt die Chemie zwischen den beiden Gesprächspartnern nicht, so ist es ganz einfach, sich nach einer zwanglosen Unterhaltung wieder zurückzuziehen. 

Etwas schwieriger ist der Small Talk, wenn es sich um einen reinen Businesstermin handelt. Viele Menschen machen sich unnötige Gedanken, um einen passenden Gesprächseinstieg zu finden; sie wollen sich vor ihrem Gegenüber nicht blamieren und haben Probleme mit einer lockeren oder unverfänglichen Bemerkung.

Handelt es sich um eine grössere Gruppe, stellen Sie sich einfach zu einem Grüppchen dazu und hören Sie eine Weile der Unterhaltung zu. Bestimmt findet sich ein Thema, zu dem Sie einen Kommentar abgeben können, und schon sind Sie in das Gespräch eingestiegen! Sind Sie Teilnehmer eines Seminars oder eines Kurses, bietet sich dies als Basis für eine Unterhaltung an.

Fragen Sie andere Teilnehmer, was sie besonderes interessant finden und warum sie sich für diese Veranstaltung entschieden haben. Wichtig ist, eine offene Frage zu wählen. Stellen Sie eine geschlossene Frage, auf die der Angesprochene nur mit Ja oder Nein antworten kann, ist das Gespräch schnell wieder zu Ende.





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Aktives Zuhören erleichtert den Small Talk. (Bild: ollyy / shutterstock.com)

Aktives Zuhören erleichtert den Small Talk

Experten empfehlen, nicht angestrengt nach einem Thema zu suchen, sondern vor allem aktiv zuzuhören. Wer ständig nur daran denkt, was er als nächstes sagen könnte, verpasst die Chance zu hören, was andere gerade sagen. Zeigen Sie Ihrem Gegenüber durch Ihre Mimik, dass Sie ihm wirklich zuhören und gehen Sie auf das ein, was gerade gesagt wird, damit bekunden Sie Ihr Interesse.



Stellen Sie passende Fragen und gehen auf das Gesagte ein. Wichtig ist, der Situation angemessen zu reagieren. Bei einem sehr formellen Treffen ist eine lockere Bemerkung, die in einer geselligen lustigen Runde gut ankommt, eher unpassend.

Entscheidend für einen längeren Small Talk ist das richtige Thema. In der Regel werden bei einer unverfänglichen Plauderei die Themen zunächst nur oberflächlich gestreift. Sie müssen also kein ausgewiesener Sportjournalist sein, um sich über die letzen Fussballergebnisse zu unterhalten. Wenn Sie jedoch von einem Thema wirklich keine Ahnung haben, sprechen Sie besser nicht darüber.

Geht das Gespräch nach einem ersten Abtasten beider Partner etwas in die Tiefe, können Sie sonst durch Unwissenheit negativ auffallen. Meiden sollten Sie mögliche kontroverse Themen wie Politik , Krankheiten oder Religion. Allzu Privates hat in einer kleinen Plauderei ebenfalls nichts verloren. Auf einer Businessveranstaltung sind Anekdoten über die Kindergartenerlebnisse Ihrer Kleinen eher unangebracht, Sie sollten immer ein Gespür für die jeweilige Situation aufbringen und gerade bei formellen Veranstaltungen nicht allzu locker auftreten.

Auch Lästern über andere Personen oder abwertende Bemerkungen über Kollegen sind kein guter Stil. Verfügen Sie über ein recht breites Allgemeinwissen und sind über aktuelle Ereignisse auf dem Laufenden, so ergeben sich Themen für einen Small Talk eigentlich wie von selbst. Haben Sie mit Ihrem Gegenüber ein interessantes Thema gefunden, so wird sich bald ein intensiveres Gespräch ergeben. Gemeinsame Hobbys sind immer eine sehr gute Basis für einen längeren Austausch. Kulturelle Veranstaltungen, Kinofilme oder Bücher kommen ebenfalls gut an.



Gerade wenn Sie beruflich unterwegs sind und Angst vor Small Talk haben, können Sie die lockeren Plaudereien einfach und effektiv trainieren: Beim Einkaufen, beim Plaudern mit dem Nachbarn oder in öffentlichen Verkehrsmitteln können Sie sich im Small Talk üben und Ihr Selbstbewusstsein stärken. Dabei bauen Sie innere Blockaden ab und verlieren die Angst vor einem lockeren Gesprächseinstieg.

Wichtig ist, dass Sie Ihr Gegenüber als Gesprächspartner wahrnehmen und durch Ihre Körperhaltung und Gesten Interesse an einem Gespräch bekunden. Mit einem freundlichen Lächeln werden Sie sicher gut ankommen! Bereitet Ihnen der Small Talk grosse Probleme, legen Sie sich einige Einstiegsfloskeln zurecht, mit denen Sie ein Gespräch beginnen könnten.

Bei einem gemeinsamen Event könnte das ein Gespräch über den Gastgeber sein. Auch ein ehrlich gemeintes Kompliment kommt immer gut an. Übertreiben Sie dabei nicht, sondern zeigen Sie, dass Sie meinen, was Sie sagen. Ihr Gegenüber sollte durch ein übertriebenes Kompliment nicht in Verlegenheit gebracht werden. Bemerken Sie, dass Sie mit Ihrem Gesprächspartner nur wenig Gemeinsamkeiten haben, beenden Sie das Gespräch nicht abrupt, sondern verabschieden sich mit einer freundlichen Bemerkungen und steigen positiv aus dem Small Talk aus.



 

Oberstes Bild: © Robert Kneschke – shutterstock.com

Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen zählen noch immer zu meinen Steckenpferden. Angetrieben durch die Lust, Neues zu entdecken, arbeite ich mich gern in unbekannte Themengebiete ein und lasse mich schnell begeistern.

Mit meiner Familie erkunde ich in den Ferien fremde Metropolen oder lasse bei einem Badeurlaub einfach die Seele baumeln. Seit ich klein bin, sind Bücher meine große Leidenschaft, wenn es meine Zeit erlaubt, bin ich immer mit einem guten Buch anzutreffen. Mich fasziniert alles, was mit Kreativität zu tun hat: Von Acrylbildern, über Glasmalerei bis hin zu Loombands habe ich schon vieles ausprobiert.



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