Flugsimulator: Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein

03.06.2014 |  Von  |  Familie, Geschäftlich, Privat
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Flugsimulator: Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein
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Für viele Menschen übt die moderne Luftfahrt eine ungebrochene Faszination aus. Wollten Sie in Ihrer Kindheit Pilot werden, sind aber von Ihrem Berufswunsch abgekommen, bietet ein Flugsimulator die Möglichkeit, Träume zu verwirklichen und sich von der Technik und Freiheit des Fliegens begeistern zu lassen. Aber auch für alle anderen bietet er ein unvergessliches Erlebnis.

Falls Sie einmal nicht nur als Passagier in einem Passagierflugzeug mitfliegen, sondern selbst als Pilot im Cockpit sitzen möchten, empfiehlt sich ein Flugsimulator. Viele Eventdienstleister bieten die Möglichkeit, sich in die Lage eines Piloten bzw. Co-Piloten eines Airbus A320 zu versetzen. Aber auch andere Maschinen können ausgewählt werden.



Unser Ratgeber klärt auf, welche Leistungen bei der Buchung eines Airbus-A320-Flugsimulators geboten werden, welche Voraussetzungen die Teilnehmer erfüllen müssen und welche Kosten für ein solches Event entstehen. Auch bieten wir einen Überblick darüber, an welchen Standorten es Flugsimulatoren gibt und welche Maschinen neben dem Airbus A320 gewählt werden können.

Flugsimulator Airbus A320 bietet mehr als 24’000 Reiseziele weltweit

Der Airbus A320 zählt zu den wichtigsten Mittelstreckenflugzeugen des europäischen Herstellers. Die Daten des Flugzeugs sind beeindruckend: Die Länge des Airbus A320 beträgt 37,57 Meter, die Höhe 11,76 Meter. Die Spannweite liegt bei 34,10 Metern. 150 bis 180 Passagiere finden im Inneren der Maschine Platz, die maximale Reisegeschwindigkeit liegt bei 840 km/h. Als Mittelstreckenflugzeug konzipiert, erzielt der Airbus A320 eine maximale Reichweite von 4800 bis 6850 Kilometern. Die Treibstofftanks fassen zwischen 24’210 und 30’190 Liter, wobei pro Flugstunde etwa 2700 Liter verbraucht werden. Für das Standardmodell des Airbus A320 zahlen die Fluggesellschaften 83 Mio. CHF.
Im Flugsimulator, der das Cockpit und die Flugbedingungen detailgetreu widerspiegelt, ist es den Teilnehmern möglich, sich in die Lage eines Piloten bzw. Co-Piloten zu versetzen und eines der über 24’000 Reiseziele weltweit zu wählen und anzufliegen.

Individuelle Flugszenarien stellen Freizeit-Piloten auf die Probe. (Bild: oneinchpunch / Shutterstock.com)

Individuelle Flugszenarien stellen Freizeit-Piloten auf die Probe. (Bild: oneinchpunch / Shutterstock.com)




Individuelle Flugszenarien stellen Freizeit-Piloten auf die Probe

Der Flugsimulator bietet mehr als nur das Fliegen zum Reiseziel per Autopilot. Eine manuelle Steuerung ist möglich, zudem beherrscht der Flugsimulator individuelle Flugszenarien, die die Teilnehmer auf die Probe stellen und ganzes Können verlangen. Ein plötzlicher Triebwerksausfall oder eine heftige Schlechtwetterfront verlangen dem Piloten alles ab, hier ist es wichtig, schnell die richtige Entscheidung zu treffen.

Welche Voraussetzungen müssen die Teilnehmer erfüllen?

Je nach Veranstalter und Standort müssen die Teilnehmer mindestens sechs bis zwölf Jahre alt sein. Die Körpergrösse muss zwischen 1,20 und 2,00 Meter liegen. Ansonsten gibt es keine spezifischen Teilnahmebedingungen – weder Vorkenntnisse noch ein Flugschein sind nötig.

Welche Leistungen werden zu welchem Preis geboten?



Zunächst erfolgt eine Einweisung, bei der die Teilnehmer einen Ersteindruck vom Cockpit gewinnen können. Danach werden Starts und Landungen trainiert, ehe aus unzähligen Szenarien gewählt werden kann. Die reine Flugzeit als Pilot im Flugsimulator beträgt eine Stunde. In Abhängigkeit von der Teilnehmerzahl am Buchungstag ist es üblich, dass jeder Teilnehmer einen anderen Teilnehmer als Co-Piloten erhält. Das hat den Vorteil, dass man nach der Flugzeit von 60 Minuten als Pilot zusätzlich 60 Minuten als Co-Pilot im Simulator verbringen darf.



Nach dem Flug gibt es meist ein Briefing und einen Abschlussbericht. Aufzeichnungen des Fluges sind je nach Veranstalter inklusive oder gegen Aufpreis erhältlich. Deshalb ist es vor der Buchung sinnvoll, sich über die konkreten Leistungen zu informieren.

Wo kann ich einen Flugsimulator finden und buchen?

Flugsimulatoren gibt es quasi in ganz Europa. Wählen Sie einen seriösen Eventdienstleister oder wenden Sie sich direkt an einen Anbieter. In der Schweiz gibt es Flugsimulatoren unter anderem in Basel und Zürich, hier kostet eine Flugstunde ab 239 CHF. In Deutschland gibt es Airbus-A320-Flugsimulatoren im Raum Karlsruhe, in München, Berlin, im Raum Potsdam, Hamburg (Flughafen), Frankfurt am Main (Flughafen), Hannover, im Raum Aachen, Düsseldorf, Köln (MediaPark), im Raum Paderborn und in Dresden. In Tschechien gibt es A320-Flugsimulatoren in Prag, in Österreich einen in Wien.

Gibt es auch Flugsimulatoren für andere Flugzeugtypen?

Natürlich, es gibt nicht nur Flugsimulatoren für den Airbus A320. Zu vergleichbaren Preisen ist es möglich, Flugsimulatoren für eine Boeing 747 zu nutzen. Auch kleinere Fluggeräte, etwa eine Cessna 172, eine Piper Cheyenne oder ein Eurocopter-EC-135-Helikopter, sind beliebt. Oftmals bietet ein Standort nicht nur einen Flugsimulator für einen Flugzeugtyp an, sondern direkt mehrere. Allerdings müssen Sie immer für ein spezifisches Flugzeug buchen. Am Flughafen in Frankfurt am Main befindet sich einer der wenigen Simulatoren für einen Airbus A380, das Langstreckenflugzeug kann ab 550 CHF im Simulator geflogen werden, dazu gibt es eine ausführliche Einweisung und wissenswerte Informationen.



 

Oberstes Bild: © Maxene Huiyu – Shutterstock.com


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