Stand-up-Paddeling zur Entspannung!

28.06.2014 |  Von  |  Sommer
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Stand-up-Paddeling zur Entspannung!
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Eine neue Sportart erobert nicht nur Schweizer Gewässer: Stand-up-Paddeling. Das Paddeln in aufrechter Körperhaltung auf einer Art Surfbrett lässt sich recht leicht erlernen. Der gesamte Körper wird behutsam trainiert, während die Seele wunderbar entspannen kann.

Stand-up-Paddeling, kurz SUP, basiert auf einer uralten Technik: Um Fische sowie im Wasser lauernde Gefahren besser erkennen zu können, paddelten viele Fischer früher stehend. Als später Fischernetze höhere Fangmengen ermöglichten, verschwand diese ursprüngliche Fortbewegungsart auf dem Wasser. In den letzten Jahren gleiten indes wieder mehr Menschen aufrecht über Schweizer Seen. Wir erklären, ob der Sport für jedermann geeignet ist und wie er funktioniert.

Pilates für Wassersportler

  • Wie die meisten Pilates-Übungen trainiert stehendes Paddeln auf eine schonende Art die Rumpfstabilität, sorgt so für eine stabile Körpermitte
  • Es gibt keine einseitigen oder ruckartigen Belastungen
  • Die Verletzungsgefahr ist sehr gering
  • Das Paddeln sorgt – je nach Tempo – höhere Ausdauer und für mehr Kraft
  • SUP schult den Gleichgewichtssinn optimal

Während der körperlichen Aktivität gleiten der Himmel und die Umgebung an Ihnen vorbei. Sie können selbst entscheiden, wie viel Sie sich abverlangen möchten, ob Sie in erster Linie die Ruhe geniessen wollen oder lieber athletisch Ihre Bahnen ziehen.

Stehend über das Wasser gleiten

Stabil auf einem Surfbrett stehen und sich mithilfe eines Kanupaddels fortbewegen: Was recht leicht klingt, erfordert eine gehörige Portion Gleichgewichtssinn. Gerade am Anfang ist eine Scheu vor dem Wasser unangebracht, weil die ersten Stehversuche meist im kühlen Nass enden. Gegensätzlich zum Surfen benötigt man für SUP keine besonderen athletischen Fertigkeiten. So ist Stand-up-Paddeling für eine breite Personengruppe geeignet. Selbst Übergewichtige, Menschen mit Gelenkbeschwerden oder ältere Personen dürfen unbesorgt aufs Brett. Wichtig: Personen, die nicht sicher schwimmen können, sollten unbedingt eine Schwimmweste tragen!

Wie wird man zu einem Stand-up-Paddler?

Die Ausrüstung besteht aus dem Brett (SUP-Board) und einem Paddel. Die Boards gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Grössen. Können und Körpergewicht entscheiden darüber, welches Board das passende ist. Je nach Wassertemperatur werden ein Neoprenanzug und Booties (rutsch- und wasserfeste Handschuhe) benötigt. Wer sich auf Flüsse wagt, sollte zudem eine Schwimmweste und einen Helm tragen.



SUP-Einsteiger besuchen bestenfalls einen Anfängerkurs oder buchen einige Privatstunden. Hierbei lernen sie die Handhabung des Paddels sowie die korrekte Haltung. Für die Kurse wird die Ausrüstung meist zur Verfügung gestellt. Vielerorts kann man Paddel, Board und gegebenenfalls Schwimmwesten auch stundenweise mieten. Kaufinteressenten finden die individuell zu ihnen passende SUP-Ausrüstung im Sport-Fachhandel.

 

Oberstes Bild: © Ahturner – shutterstock.com

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