Origami – die Kunst des Papierfaltens

03.09.2014 |  Von  |  Allgemein
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Origami – die Kunst des Papierfaltens
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Papierfalten hat eine Tradition, die so alt ist wie das Papier selbst. Im alten Japan erlebte die Kunst eine grosse Blüte. Von hier aus hat das Papierfalten seinen Siegeszug rund um die Welt angetreten.

Heute ist es unter dem Namen Origami weltweit ein beliebtes Hobby und eine Attraktion und Bereicherung bei vielen Veranstaltungen. Es gibt sogar eigene Origami-Vereinigungen und -Events, bei denen es um die schönsten Werke der Papierfalt-Kunst geht.



Kunstwerke aus Papier 

Origami ist ein Kunstwort japanischen Ursprungs. Es setzt sich aus den Wörtern oru = falten und kami = Papier zusammen. In Japan war das Papierfalten vor allem in der Zeit zwischen dem 14. und dem 19. Jahrhundert eine hohe Kunst, ursprünglich hatte es sogar zeremoniellen Charakter. Beim Origami besteht die Herausforderung darin, aus einem Stück Papier durch geeignete Faltungen eine besondere Form zu schaffen – und zwar möglichst ohne Klebstoff und Schere.

Viele Fähigkeiten gefragt

Ein beliebtes klassisches Motiv ist zum Beispiel der Kranich. Auch um möglichst lebensechte Nachbildungen von Käfern und Insekten wurden schon ganze Wettbewerbe durchgeführt. Letztlich kommt es aber auf die Kreativität und das Geschick des einzelnen Künstlers an, was er aus einem Stück Papier zaubert. Origami setzt Konzentration, Aufmerksamkeit, ein hohes Abstraktionsvermögen, logisches Denken und mathematisch-geometrisches Verständnis voraus. Aber auch die Lust am Ausprobieren und Gestalten gehört dazu. Von daher verwundert es nicht, dass diese Technik auch in der Pädagogik Beachtung gefunden hat.



Zahlreiche Varianten – Beispiel Tangrami

Es gibt inzwischen sogar eine ganze Origami-Wissenschaft. Mehrere Stilrichtungen haben sich etabliert, bei denen zum Beispiel nur bestimmte Arten der Faltung zugelassen sind oder andere Besonderheiten bestehen. Eine bekannte Variante ist das – vor allem in China verbreitete – Tangrami. Dabei werden Formen und Figuren aus einzelnen Papier-Modulen zusammengesteckt, eine Technik, die sich gut für Kinder und Jugendliche eignet.

Die Wirkung der Farbe

Origami-Papier ist typischerweise quadratisch und in unterschiedlichen Standard-Grössen erhältlich. Klassisches zum Falten verwendetes Papier ist einfarbig, wobei ein Seite mit Farbe beschichtet und die andere weiss ist. Es gibt aber auch doppelseitig farbiges Origami-Papier. Das Spiel mit Farbkontrasten gehört neben der formalen Gestaltung zum besonderen Reiz des Origami.

Ein schöne Idee

Es handelt es sich um zarte, vergängliche Kunst, die beim Papierfalten entsteht. Origami-Künstler bieten ihre Fertigkeiten als Event-Bereicherung an. Aber auch, um Gäste zu unterhalten und aktiv an einer Veranstaltung zu beteiligen, kann Origami eine schöne Idee sein.



 

Oberstes Bild: © imagefactory – Shutterstock.com

Über Stephan Gerhard

ist seit Jahren als freier Autor und Texter tätig und beschäftigt sich bevorzugt mit Themen rund um Finanzen, Geldanlagen und Versicherungen sowie Wirtschaft. Als langjähriger Mitarbeiter bei einem Bankenverband und einem großen Logistikkonzern verfügt er über umfassende Erfahrungen in diesen Gebieten.

Darüber hinaus deckt er eine Vielzahl an Themen im Bereich Reisen, Tourismus und Freizeitgestaltung ab. Er bietet seinen Kunden kompetente und schnelle Unterstützung bei der Erstellung von Texten und Präsentationen.


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