Absinth – drei Partykracher mit der geheimnisvollen „grünen Fee“

28.09.2014 |  Von  |  Allgemein
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Absinth – drei Partykracher mit der geheimnisvollen „grünen Fee“
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Bei Absinth handelt es sich um ein hochprozentiges alkoholisches Getränk in grüner Farbe, daher auch „grüne Fee“ genannt, das aus Wermut, verschiedensten Kräutern, Anis und Fenchel hergestellt wird. Aufgrund des hohen Alkoholgehalts trinkt man Absinth traditionellerweise mit Wasser vermengt.

Die Spirituose wurde im 18. Jahrhundert erstmalig in der Schweiz als Heilelixier gebraut. Ende des 19. Jahrhunderts erlangte das alkoholische Getränk weltweit grosse Popularität als Genussmittel und wurde zum Kultgetränk Nummer eins. Schon bald galt Absinth allerdings als verrucht, da er angeblich Halluzinationen hervorrief.



Mitte des 20. Jahrhunderts fand keine wilde Party ohne Absinth statt. Doch plötzlich stand das Getränk in dem Ruf, abhängig zu machen und gesundheitliche Schäden hervorzurufen, weshalb es eine Zeitlang verboten war. Seit seiner Rehabilitierung 1998 ist Absinth in fast allen europäischen Staaten wieder erhältlich, auch in der Schweiz darf er seit dem Jahr 2005 erneut hergestellt und verkauft werden. Seither darf die „grüne Fee“ auf keinem Fest, das danach Gesprächsthema sein soll, fehlen.

Nachfolgend drei ganz besondere Partykracher mit Absinth:

Für die Cocktailfans: Hell´s Sunrise

Ein Schnapsglas zur Hälfte mit 2 cl grünem Absinth füllen, dann schräg halten und ganz langsam am Rand insgesamt 1 cl gelben Pfirsichlikör hineingleiten lassen. Glas weiterhin kippen und abschliessend mit 1 cl rotem Grenadine-Sirup auffüllen, der nach unten fliesst und sich am Boden des Glases absetzt.



Dieses Getränk bietet einen herrlichen Showeffekt, da die Flüssigkeiten nicht ineinanderrinnen – man sieht förmlich die gelbe Sonne über dem roten Meer und unter dem grünen Morgenhimmel aufgehen. Dieses Getränk kann auch auf einer Mitarbeitergeburtstagsparty serviert werden – um neben Stress und bergeweise Arbeit für einen kurzen Moment ein wenig Ferienfeeling zu verbreiten.

Für das kalte Buffet: Feengriess mit Mango

Eine reife Mango schälen und das Fruchtfleisch würfeln. 3 EL Zucker in einem Topf karamellisieren lassen und dann die Mango hinzufügen. Vorsichtig mit 50 ml Absinth ablöschen, anzünden und flambieren, danach mit etwas Wasser aufgiessen. Das Kompott einköcheln lassen und mit einem Schuss Mandelsirup abschmecken. Dann 500 ml Milch hinzugeben und 70 g Griess einrühren, sobald die Masse aufkocht. Im Kühlschrank stocken lassen und kalt servieren. Statt der Mango können auch andere Früchte verwendet werden.

Der Rauswerfer: magische Trollmilch

Zuletzt ein Getränk, das bedeutet, dass die Party dem Ende zugeht. Doch ohne magischen Abschluss lässt man die Gäste nicht ziehen: 100 ml Milch erhitzen und darin 1 TL Honig auflösen, abschliessend 4 cl Absinth zufügen und warm trinken. Besonders cremig wird der Rauswerfer, wenn man die Milch mit einem Pürierstab aufschäumt. Nach dem Konsum dieses Getränks ist eine wohlige Nachtruhe garantiert.




 

Oberstes Bild: © Sergey Nivens – Shutterstock.com

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