Herbstzeit ist Märchenzeit

01.10.2014 |  Von  |  Allgemein
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Herbstzeit ist Märchenzeit
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Hand aufs Herz: Lieben Sie Märchen oder meinen Sie, dass die Welt der fantastischen, zauberhaften, emotionalen Geschichten, der Feen, Hexen und der sprechenden Tiere nur etwas für Kinder sei? Im zweiten Fall wird Sie eine Veranstaltung von Mutabor – der Schweizer Märchenstiftung – vielleicht vom Gegenteil überzeugen.

Herbstzeit ist Märchenzeit: Jedes Jahr im Herbst erwecken die Märchenerzählerinnen und -erzähler von Mutabor die überlieferten Märchen, Sagen und Geschichten wieder zum Leben. Mit ihren Programmen sind sie in vielen Schweizer Städten unterwegs und bieten Kindern und Erwachsenen damit ein einzigartiges Kulturerlebnis.

Märchenzeit 2014 – vom „Säen, Wachsen und Ernten“

Die Märchenzeit 2014 hat bereits begonnen. Seit dem 10. September tragen die Märchenerzählerinnen und -erzähler von Mutabor in Schulen, Schlössern, Kulturzentren und Theatersälen ihre Geschichten vor. Zu Ende wird dieses Festival der Erzählkunst erst am 30. November gehen – schliesslich hat die Adventszeit ihre eigenen Geschichten. Wie schon in früheren Jahren werden die Besucher der Veranstaltungen erleben, wie aktuell Märchen und Sagen auch heute sind. Letztlich führen sie uns in archetypische Zusammenhänge, in denen wir uns oft mit unseren Wünschen, Träumen, Sehnsüchten und Ängsten wiederfinden.

Das Projekt der Schweizer Märchenstiftung steht unter dem Patronat der UNESCO-Kommission der Schweiz. Im kulturellen Jahreskreis hat es bereits seit sechs Jahren einen festen Platz. 2014 wird es bei den vorgetragenen Märchen vor allem um die Themen Säen, Wachsen und Ernten gehen. Die Stiftung ist damit sehr nahe am Jahresmotto der UNESCO, bei dem es um „Family Farming“ geht.

Viele unterschiedliche Facetten, Nachdenklichkeit und Schmunzeln

Diesem Motto werden sich die Erzählerinnen und Erzähler von vielen unterschiedlichen Seiten nähern. Beispielsweise beschreibt der russische Romancier Leo Tolstoi in seiner Geschichte von den Apfelbäumen, dass die Früchte, die jemand sät, oft erst von den Kindern oder Enkeln geerntet werden können. In anderen Geschichten wachsen Menschen selbst – an ihren Handlungen, Erfahrungen und in vielen Situationen auch über sich selbst hinaus. In wieder anderen Geschichten ernten sie, was sie zuvor säten – im guten oder schlechten Sinne. Die alten Märchen und Geschichten regen uns zum Nachdenken an und bringen uns nicht selten auch zum Schmunzeln. Sie lenken unseren Blick auf unseren kleinen Garten oder in die grosse Welt.

Mutabor – ich werde verwandelt werden

Das Wort Mutabor stammt aus Wilhelm Hauffs Märchen vom Kalifen Storch und bedeutet „Ich werde verwandelt werden“. Für die Schweizer Märchenstiftung gehört die Verwandlung durch Erzählen zum Programm. Sie bietet allen Märchenschaffenden und allen an Märchen Interessierten in der Schweiz ein Forum. Durch ihre Veranstaltungen und Veröffentlichungen sorgt sie dafür, dass der Märchenschatz der Schweiz und anderer Länder auch für kommende Generationen erhalten bleibt. Dafür bietet sie nicht nur Erzählabende und Lesungen, sondern auch Seminare an, in denen Interessierte die Kunst des (Märchen-)Erzählens selbst erlernen können.

 

Oberstes Bild: © KPG Ivary – Shutterstock.com

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