Verabredung mit einem Unbekannten – Tipps für Ihr Blind Date

09.10.2014 |  Von  |  Single
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Verabredung mit einem Unbekannten – Tipps für Ihr Blind Date
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Das klassische Blind Date kennen wir aus zahlreichen Hollywood-Filmen: Dritte arrangieren ein Treffen zweier Unbekannter, die sich noch nie vorher gesehen haben. Inzwischen haben sich zahlreiche Agenturen und Veranstalter auf die Vermittlung von Blind Dates konzentriert.

Doch wo sollte das Treffen mit dem oder der Unbekannten eigentlich stattfinden? Welcher Dresscode gilt und wie bleibt die Kommunikation im Gang? Wir geben einen kurzen Fahrplan, mit dem Sie Ihr Blind Date souverän meistern:



Das erste Treffen sollte in der Öffentlichkeit stattfinden, so kann jeder der Partner den Ort schnell verlassen, wenn die Chemie gar nicht stimmt oder der Unbekannte sich als zudringlicher Typ entpuppt. Idealerweise wählen Sie eine recht belebte Location wie ein Restaurant oder Café, wo Sie sich trotzdem noch in Ruhe unterhalten können. Alternativ machen Sie einen Spaziergang durch einen Stadtpark oder an einem anderen beliebten Ort. Die Wohnungen der Partner sollten beim ersten Treffen tabu sein.

Der erste Eindruck zählt, darum spielt die Wahl der passenden Kleidung eine entscheidende Rolle. Am besten kleiden Sie sich so, wie Sie auch zu einer „normalen“ Verabredung gehen würden. Sind Sie nach der Arbeit in einem kleinen Lokal oder Café verabredet, tragen Sie ohnehin Ihre Bürokleidung. Natürlich wollen Sie sich von Ihrer schönsten Seite präsentieren, also wählen Sie die Kleidungsstücke mit Bedacht aus.

Zum abendlichen Restaurantbesuch können Damen ruhig ein wenig eleganter als gewohnt erscheinen. Sehr gepflegt wirken Sie in einer schickeren Hose und einer Bluse oder einem Rock mit passendem Oberteil. Wichtig ist, sich dem Anlass entsprechend zu kleiden, um nicht overdressed zu wirken. Wählen Sie Ihr Outfit also der Location entsprechend aus. Das gilt auch für Herren, die nicht in Anzug und Krawatte im Café erscheinen müssen, hier machen Sie in Jeans und passendem Hemd mit Sakko eine gute Figur.

Selbstverständlich sollte die Kleidung sauber und gepflegt aussehen. Wenn Sie direkt vom Büro aus zum Treffen gehen, legen Sie sich für den Notfall Ersatzkleidung bereit, so müssen Sie nicht mit dem unansehnlichen Saucenfleck vom Mittagessen zu Ihrem Date gehen.



Dass bei einem Blind Date die gängigen Regeln der Etikette eingehalten werden, versteht sich von selbst. Konzentrieren Sie sich auf Ihren Gesprächspartner, das Mobiltelefon bleibt für die Dauer der Verabredung auf jeden Fall ausgeschaltet in der Tasche. Wenn Sie sich in einem Lokal unterhalten, sprechen Sie nicht zu laut. Auch wenn ein gegenseitiges Kennenlernen für den Nachbartisch vermutlich sehr interessant ist, sollte dort nichts mehr zu hören sein.





Ein Glas Wein zur Begrüssung ist in Ordnung. (Bild: Kzenon / Shutterstock.com)

Ein Glas Wein zur Begrüssung ist in Ordnung. (Bild: Kzenon / Shutterstock.com)

Alkohol wirkt zwar bei vielen Menschen entspannend und lockert die Zunge ein wenig, auf zu viel sollten Sie bei einem ersten Treffen dennoch verzichten. Ein Gläschen zur Begrüssung ist grundsätzlich in Ordnung, zu einem zweiten Glas sollten Sie nur greifen, wenn Sie den Alkohol gut vertragen und sich wohlfühlen.

Während der Unterhaltung sollten Sie sich um Augenkontakt bemühen. Hören Sie zu, was Ihr Gegenüber sagt, und gehen Sie darauf ein. Achten Sie darauf, aus Nervosität nicht zu viel zu reden. Viele Menschen neigen dazu, in angespannten Situationen sehr viel und schnell zu sprechen.



Beim Blind Date geht es darum, den Partner kennenzulernen, seine Ansichten und Interessen zu erforschen. Nun sollten Sie nicht mit einem Fragebogen anrücken, den Sie im Laufe des Abends abarbeiten. Versuchen Sie Ihren Gesprächspartner mit offenen Fragen zum Reden zu animieren und geben Sie im Gegenzug natürlich auch etwas von sich selbst preis. Wer gerade eine unschöne Trennung hinter sich hat, sollte darauf verzichten, auf den oder die Ex zu schimpfen, und das Thema meiden.

Um in der ersten Phase das Eis zu brechen, ist Small Talk eine gute Wahl, danach ergeben sich weitere Gesprächsthemen in der Regel von selbst. Stellt Ihr Gesprächspartner eine Frage, versuchen Sie, nicht nur die Frage zu beantworten, sondern mit einer weiteren Frage das Gespräch in Gang zu halten. Wenn Ihnen die Themen zu schnell zu persönlich werden, lenken Sie die Kommunikation auf eine allgemeinere Basis um.

Leider gibt es Partner, die das Gespräch an sich reissen und den anderen gar nicht zu Wort kommen lassen. Versuchen Sie, den Redefluss in einer Gesprächspause zu stoppen, und stellen Sie eine Frage, die den anderen ins Grübeln bringt und die er nicht so schnell beantworten kann. Achten Sie darauf, nicht zu knappe Antworten zu geben, sonst begrenzen Sie Ihre Redezeit von selbst.

Auf der anderen Seite gibt es Schüchterne, die so gar nichts sagen möchten. Zeigen Sie echtes Interesse und versuchen Sie Ihr Gegenüber zu ermuntern, etwas zu erzählen. Wenn die Gesprächspausen unerträglich lang werden, versuchen Sie, ein neues Thema anzuschneiden.

Am Ende des Treffens stellt sich die grosse Frage, ob man sich wiedersehen möchte. In der Regel wird einer der beiden Partner sein Interesse bekunden, wenn es wirklich vorhanden ist. Wer sehr schüchtern ist, sollte versuchen, den inneren Schweinehund zu überwinden, und direkt fragen, wie es weitergehen soll. Im schlimmsten Fall erhalten Sie eine Abfuhr, dann wissen Sie aber zumindest, wo Sie stehen, und machen sich nicht tagelang Gedanken, ob er oder sie sich melden wird.



 

Oberstes Bild: © ostill – Shutterstock.com

Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen zählen noch immer zu meinen Steckenpferden. Angetrieben durch die Lust, Neues zu entdecken, arbeite ich mich gern in unbekannte Themengebiete ein und lasse mich schnell begeistern.

Mit meiner Familie erkunde ich in den Ferien fremde Metropolen oder lasse bei einem Badeurlaub einfach die Seele baumeln. Seit ich klein bin, sind Bücher meine große Leidenschaft, wenn es meine Zeit erlaubt, bin ich immer mit einem guten Buch anzutreffen. Mich fasziniert alles, was mit Kreativität zu tun hat: Von Acrylbildern, über Glasmalerei bis hin zu Loombands habe ich schon vieles ausprobiert.


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