Rattanmöbel sorgen für eine asiatische Wohnkultur

15.10.2014 |  Von  |  Publi-Artikel
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Rattanmöbel sorgen für eine asiatische Wohnkultur
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Rattan stammt aus dem Malaiischen und bezeichnet ein Produkt, das aus dem Stamm der Rattan- bzw. Rotanpalme gewonnen wird.

Neben natürlichem Rattan gibt es auch ein künstlich hergestelltes Material zum Flechten, das aus Polyethylen besteht und Polyrattan genannt wird. Es besitzt eine ähnliche Optik wie natürliches Rattan und hat sich vor allem bei Lounge-Mobiliar und Gartenmöbeln durchgesetzt. Zäune sowie Körbe und Gefässe für Pflanzen aus wetterbeständigem Polyrattan werden ebenfalls angeboten.

Möbel aus hellem Rattan verleihen einem Raum Transparenz und Leichtigkeit. Je nach der Stilrichtung der Möbel wirken einige beschwingt, andere eher solide und erdverbunden. Die heute angesagten, eckigen Formen mit den dicken Sitzpolstern punkten mit einer repräsentativen Ausstrahlung.

Facettenreiches Material Rattan: „Peel“

Bei der Suche nach dem passenden Mobiliar stossen Interessenten auf unterschiedlichste Angaben wie beispielsweise „Peel“. Dieses Material stammt aus der Schale des Sega-Rattan, einer bestimmten Gattung der Rotanpalmen. Typisch für „Peel“ ist die goldbraune Farbe, die durch Abkochen des Materials erreicht wird. Möbel, Teppiche und Taschen werden daraus gefertigt. „Peel“ zeichnet sich durch eine glatte, angenehme Oberfläche aus.

Rattanmöbel aus „Peel“ zeigen dekorative dunkle Kontraste. Diese entstehen dadurch, dass nach die schwarze Farbe dem Einfärben wieder abgewaschen wird und nur in den Vertiefungen sichtbar bleibt. „Peel“ ist ungeschältes Rattan, das sich nicht gut zum Einfärben eignet. Rattanmöbel aus diesem Material weisen kaum farbliche Unterschiede auf, sodass auch Produkte unterschiedlicher Hersteller meist perfekt zusammenpassen. Denn der Vorgang des Kochens, Färbens und Abwaschens ist bei „Peel“ immer der gleiche.


Rattanmöbel werden gerne als Gartenmöbeln eingesetzt. (Bild: © elophotos - fotolia.com)

Rattanmöbel werden gerne als Gartenmöbeln eingesetzt. (Bild: © elophotos – fotolia.com)


Hochwertige Rattanmöbel aus „Tohiti“

„Peel“ wird oft mit „Tohiti“ kombiniert. Das ist ein Rattan, bei dem sich keine Risse bilden. Deshalb wird diese Qualität bevorzugt für die Herstellung edler Rattanmöbel verwendet. Obwohl „Tohiti“ als erste Wahl gilt, kann es nicht für jede Möbelproduktion eingesetzt werden. Denn diese Gattung erreicht maximal einen Durchmesser von 36 mm. Die Designs für Rattanmöbel sehen jedoch oft dickes Rohr wie Manau vor, das 60 mm und mehr dick sein kann.

Ausserdem ist „Tohiti“ ein hochpreisiges, relativ seltenes Material, das vorwiegend auf der indonesischen Insel Sulawesi wächst. Aus diesem Grund wird bei den Entwürfen für Rattanmöbel oft auf zwei verschiedene Qualitäten von „Peel“ in Verbindung mit „Tohiti“ zurückgegriffen. A-Grade-„Peel“ ist hochwertiger als B-Grade-„Peel“. Auch aussergewöhnliche, gut verarbeitete Rattanmöbel aus Qualitätsmaterialien sind erschwinglich, wenn sie direkt in Indonesien hergestellt werden.

Rattanmöbel in riesiger Auswahl

Wer sich erstmalig mit dem Angebot an Wohnaccessoires und Möbeln aus Rattan beschäftigt, kann nur staunen. Dieses attraktive Material aus der Natur findet für alle Arten von Möbeln in Ess-, Wohn- und Schlafzimmern Verwendung.



Auch für die Möblierung von Wintergärten bieten sich Rattanmöbel an. Sitzgruppen, Tische, Liegen und Betten – alles ist aus Rattan zu haben, und das in äusserst ansprechenden Designs.

 

Oberstes Bild: © Inna Felker – fotolia.com

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