Wie in alten Zeiten – mit dem Luftschiff unterwegs

15.10.2014 |  Von  |  Outdoor
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Wie in alten Zeiten – mit dem Luftschiff unterwegs
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In der Zeit unserer Grosseltern und Urgrosseltern waren sie eine Sensation am Himmel – Luftschiffe oder Zeppeline. Lange schien ihnen die Zukunft der Luftfahrt zu gehören, doch das Flugzeug setzte sich schliesslich als das effizientere Verkehrsmittel durch.

Trotzdem ist eine Fahrt mit dem Luftschiff etwas Besonderes. Auch heute gibt es entsprechende Angebote.



Erinnerungen an eine grosse Zeit

In den 1920er- und 1930er-Jahren standen die grossen Zeppeline für eine luxuriöse Form des Reisens. Auf den grossen Routen über den Atlantik mussten die Fluggäste nicht auf Annehmlichkeiten verzichten. Zur Ausstattung der Passagiergondeln gehörten Schlafkabinen, Speisesäle, Aussichtsräume und Rauchzimmer. Ein Komfort, von dem Kunden von Billigfluglinien in unseren Tagen nur träumen können. Auch wer heute mit einem Luftschiff unterwegs ist, darf diesen Luxus nicht erwarten. Dennoch bietet ein Flug ein wunderbares Erlebnis. Die Fahrt mit dem Luftschiff unterscheidet sich nämlich grundlegend von dem Flug mit einem Flugzeug.

Sie ähnelt mehr dem Gleiten oder Schweben in der Luft – fast vergleichbar mit einer Fahrt im Heissluftballon. Der Unterschied ist: Beim Ballon gibt es praktisch keine Möglichkeiten zum Steuern, man ist den jeweiligen Windverhältnissen und Wetterbedingungen ausgesetzt. Das Luftschiff ist unabhängiger davon und kann gelenkt werden. Das macht Fahrten planbar und kalkulierbar.

Langsamkeit ist Trumpf

Es ist die Langsamkeit, die hier zählt. In einer überschaubaren Höhe von wenigen Hundert Metern gleitet die Landschaft unter dem Luftschiff vorbei. Weit genug entfernt, um einen guten Überblick von oben zu haben, und niedrig genug, um Details am Boden zu erkennen. Aus dieser Perspektive wirkt die gewohnte Welt fremd und doch vertraut.

Luftschiffe für Events, Marketing und touristische Rundflüge werden heute bevorzugt mit Heissluft betrieben, ähnlich wie ein Ballon. Es handelt sich um Prallluftschiffe, die keine festes inneres Gerüst besitzen, sondern ihre Form ausschliesslich durch die Befüllung erhalten. Am Ort ihrer Erfindung, in Friedrichshafen am Bodensee, werden seit einigen Jahren auch halbstarre Luftschiffe gebaut, die noch mehr an die alten Zeppeline erinnern. Sie verfügen über ein Trägergerüst, aber nicht – wie die historischen Luftschiffe – über eigene Gaszellen. Die Hülle ist hier die Gaszelle. Dieser neue Typ Zeppelin NT (NT = Neue Technologie) wird u. a. für Flüge im Bereich des Bodensees eingesetzt.

Auch in der Schweiz gibt es Angebote für Luftschiff-Fahrten. Ganz billig ist das Vergnügen nicht. Wer einmal eine Fahrt miterlebt hat, wird aber die Faszination dieser Art des Fliegens nur bestätigen können.




 

Oberstes Bild: © f9photos – Shutterstock.com



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Über Stephan Gerhard

ist seit Jahren als freier Autor und Texter tätig und beschäftigt sich bevorzugt mit Themen rund um Finanzen, Geldanlagen und Versicherungen sowie Wirtschaft. Als langjähriger Mitarbeiter bei einem Bankenverband und einem großen Logistikkonzern verfügt er über umfassende Erfahrungen in diesen Gebieten.

Darüber hinaus deckt er eine Vielzahl an Themen im Bereich Reisen, Tourismus und Freizeitgestaltung ab. Er bietet seinen Kunden kompetente und schnelle Unterstützung bei der Erstellung von Texten und Präsentationen.


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