Woran man bei einem Umzug denken sollte

06.02.2015 |  Von  |  Publi-Artikel
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Woran man bei einem Umzug denken sollte
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Es gibt unterschiedliche Gründe für einen Umzug. Da wurde eventuell die Wohnung gekündigt, oder die Familie hat Zuwachs bekommen und die bisherige Wohnung ist nun zu klein. Berufliche Veränderungen bringen ebenso wie private Veränderungen oftmals einen Umzug mit sich.

Es kann auch sein, dass man einen Traum wahrmachen will und in die eigenen vier Wände zieht. Doch egal, was der Grund für den Umzug ist – ein solcher ist immer mit viel Aufwand und Arbeit verbunden.

Gut Planung ist wichtig

Wenn der Zügeltermin feststeht, hat man im Vorfeld schon sehr viel zu erledigen. Die momentane Wohnung muss gekündigt werden, die Anbieter für Wasser, Strom, Gas müssen benachrichtigt werden. Hierbei sind bestimmte Fristen einzuhalten, über die man sich rechtzeitig informieren sollte. Der Nachsendeauftrag für die Post und die Ummeldung des Telefonanschlusses fallen ebenfalls in diese Zeit der Vorbereitungen.

Es ist auch wichtig, den Arbeitgeber zu informieren, denn der Arbeitnehmer hat in vielen Fällen im Falle eines Umzugs Anrecht auf bezahlten Urlaub. In welchem Umfang dieser Sonderurlaub genommen werden kann, hängt vom jeweiligen Arbeitsvertrag ab, denn die Dauer der bezahlten Absenz vom Arbeitsplatz ist nicht gesetzlich geregelt. Auch diesen Punkt sollte man rechtzeitig klären. Wer Kinder hat, muss daran denken, sie in der alten Schule oder dem alten Kindergarten abzumelden und am neuen Wohnort so schnell wie möglich wieder anzumelden.


Beim Umzug kann man gar nicht genug Helfer haben. (Bild: © Rido - fotolia.com)

Beim Umzug kann man gar nicht genug Helfer haben. (Bild: © Rido – fotolia.com)


Woran Sie noch denken sollten

Sind in der alten Wohnung eventuell Schäden entstanden oder ist man verpflichtet, die Wohnung frisch renoviert zu übergeben? In diesem Fall sollte man sich schon 3 bis 4 Monate vor dem geplanten Umzugstermin nach geeigneten Handwerkern umsehen und Angebote einholen. Werden alle Möbel beim Umzug mitgenommen oder trennt man sich von einigen Stücken? In diesem Fall sollte jetzt schon mit dem Entrümpeln begonnen werden. Gut erhaltene Stücke kann man inserieren und verkaufen, andere werden von einem Entrümplungsunternehmen abgeholt.

Auch das Ausmessen der neuen Wohnung für Vorhänge, Teppiche und neue Möbel kann schon jetzt erledigt werden. Wer nicht in Umzugsstress geraten möchte, besorgt sich rechtzeitig Verpackungsmaterial und Umzugskisten und beginnt nach und nach, die Dinge einzupacken, die in den nächsten Wochen und Monaten nicht gebraucht werden, beispielsweise die Winterkleidung im Sommer, die Fotoalben oder die Nippes-Sammlung. Man kann jetzt auch schon damit anfangen, die Vorratshaltung zu reduzieren und die Lebensmittelvorräte aufzubrauchen.

Der Umzug rückt näher

Etwa vier Wochen vor dem Umzug sollte man sich mit dem Ab- und Neuanmelden beschäftigen, sich um die Änderungsanzeige beim Passbüro und bei der Einwohnerkontrolle sowie beim Steueramt kümmern. Es ist sinnvoll, die Versicherungen rechtzeitig zu informieren, auch Ärzte, Zahnarzt und die Krankenkassen sollten die neue Adresse erhalten. Gibt es Abos, beispielsweise Zeitungen, die geändert werden müssen? Und langsam wird es Zeit, mit dem Vermieter Einzelheiten bezüglich der Übergabe zu besprechen.



Ganz wichtig: Freunde und Bekannte organisieren. Beim Umzug kann man gar nicht genug Helfer haben.

 

Oberstes Bild: © Monkey Business – Fotolia.com

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