Kleidervermerke – das verbirgt sich hinter den Hinweisen in der Einladung

22.07.2015 |  Von  |  Geschäftlich
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Kleidervermerke – das verbirgt sich hinter den Hinweisen in der Einladung
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Klassisch mit Anzug und Krawatte oder legerer – im Büro gilt in der Regel ein Dresscode, der sich auch auf andere berufliche Anlässe übertragen lässt, beispielsweise einen Tag der offenen Tür.

Wenn jedoch ein offizieller Empfang oder eine Festivität ansteht, finden sich in der Anleitung oft Kleidervermerke, die Hinweise darauf geben, welche Kleidung für den Anlass erwartet wird.

Üblicherweise richtet sich ein Kleidervermerk nur an die männlichen Gäste, von der Damenwelt wird erwartet, dass sie anhand des Dresscodes für den Herren ableiten, welche Kleidung angemessen für den Anlass ist. Verbindlich ist ein solcher Kleidervermerk in jedem Fall – denn er bietet die Sicherheit, auch in Gesellschaft passend und angemessen gekleidet zu sein.

Kleidervermerke codieren eine bestimmte Stilvorgabe

Ob bei Hochzeiten, öffentlichen Empfängen oder ähnlichen Veranstaltungen, oft legt der Gastgeber Wert auf eine bestimmte Etikette, die sich auch darin äussert, dass eine Kleiderordnung festgelegt ist, die als Kleidervermerk in der Einladung notiert ist. Wenn Sie eine solche Kleiderordnung erhalten, sollten Sie die dort auftauchenden Begriffe kennen und etwas Passendes in Ihrem Kleiderschrank vorfinden – oder die Einladung zum Anlass nehmen und einen Schneider oder Herrenausstatter aufsuchen, um sich entsprechend einzukleiden.

Sollten Sie trotz Kleidervermerk unsicher sein, wie Sie dem Anlass entsprechend angemessen gekleidet sein sollen, hilft oft ein Griff zum Telefon, um Rücksprache mit dem Organisator oder seiner Sekretärin zu halten. Dieses Vorgehen empfiehlt sich auch dann, wenn kein expliziter Dresscode in der Einladung steht, Sie aber dennoch sichergehen wollen, dass Sie nicht durch unpassende Kleidung auffallen und ungewollt den gesamten Abend im Mittelpunkt des Interesses stehen.


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Formell und klassisch: dunkler Anzug

Gemeint ist hier ein anthrazitfarbener oder dunkelblauer, keinesfalls jedoch ein schwarzer Anzug, der zusammen mit schwarzen Schuhen getragen wird. Für die Damen gilt, dass ein Hosenanzug oder Kostüm eine angemessene Kleidung darstellt, ggf. auch das „kleine Schwarze“.

Formeller und klassischer am Abend: der Smoking

Hierbei handelt es sich um einen festlichen Anzug, der ausschliesslich am Abend getragen wird. Komplettiert wird Ihr Outfit durch ein blütenweisses Hemd, eine schwarze Fliege (keine Krawatte zum Smoking) und schwarze Abendschuhe. Damen tragen ein kleines Abendkleid, das „kleine Schwarze“ oder einen festlichen Hosenanzug aus einem hochwertigen Material wie Seide.

Wie im Büro: Business-Attire

Hierbei handelt es sich um die offizielle Bürobekleidung, die Sie täglich im Büro tragen, also Anzug, Hemd, ggf. Weste und für die Damen Hosenanzug, Kleid oder eine Kombination.

Modisch-leger: Business-Casual

Hier geht es legerer zu, Herren können hierbei etwa einen modischen Rollkragenpullover statt Hemd zum Anzug tragen und auch die Damenwelt kann etwas lässiger gekleidet erscheinen, etwa im Hosenanzug, Rock mit Bluse oder im Twinset.

Noch legerer: Private Casual

Hier gilt: es darf auch (gehobene) Freizeitkleidung sein, bei Männern kann das Jackett auch zuhause bleiben, Damen dürfen in Jeans erscheinen oder ein Shirt zum Rock tragen.



Fazit

Kleidervermerke geben klare Hinweise auf den gewünschten Kleidungsstil und helfen Ihnen und Ihrer Begleitung dabei, bei gesellschaftlichen oder geschäftlichen Ereignissen angemessen gekleidet zu erscheinen.

 

Oberstes Bild: © Nejron Photo – shutterstock.com

Über Christine Praetorius

Christine Praetorius, Jahrgang 1971, spricht und schreibt über Neues, Altes, Schönes und Kurioses. Ich liebe Sprache und Musik als die grössten von Menschen für Menschen gemachten Freuden – und bleibe gerne länger wach, um ihnen noch etwas hinzuzufügen. Seit 2012 arbeite ich mit meinem Mann Christian als freie Texterin, Autorin und Lektorin.


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