Schwimmerlebnis als Meerjungfrau – Fitnesstrend Mermaiding 

05.08.2015 |  Von  |  Familie
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Schwimmerlebnis als Meerjungfrau – Fitnesstrend Mermaiding 
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Ein neuer Trendsport begeistert junge und alte Menschen in der Schweiz. Das Schwimmen als Meerjungfrau macht Kinderträume wahr und nebenbei richtig fit. Schwerelos, elegant und kraftvoll bewegen sich jetzt Nixen im städtischen Freibad im Wasser, stilecht mit schimmernder Schwanzflosse und buntem Bikini.

Möglich macht es ein neu entwickelter Meerjungfrauenschwanz zum Überziehen, der aus Zweibeinern Meermenschen macht.

Mermaiding begeistert immer mehr Menschen in der Schweiz, ein guter Grund, sich den Trendsport einmal genauer anzuschauen.

Was passiert beim Schwimmen als Meerjungfrau?

Auf der anderen Seite ist das Gras immer grüner – oder das Wasser klarer. Während die kleine Meerjungfrau im Märchen sich wünscht, ein Mensch zu werden und den Prinzen zu heiraten, träumt so manche Landratte davon, als Meermensch durchs Wasser zu gleiten. Dabei nahezu schwerelos elegante Schwimmbewegungen vollführen, tief tauchen und mit den anderen Flossenbesitzern um die Wette schwimmen: Das muss kein Traum bleiben. Eine Schwimmrunde als Meerjungfrau kann dank speziell entwickelter Schwanzflossen zum Überstreifen jetzt in jedem Sportbecken, Freibad oder Pool wahr werden. Was zuerst skeptisch beäugtes Hobby einiger Meerjungfrauenfans war, ist heute ein immer grösser werdender Fitnesstrend für Jung und Alt.

Ob Schwimmerin, Sportmuffel, sehnsüchtige Träumerin oder Fitnessfreak, sie alle tummeln sich mit bunten Monoflossen im Wasser. In Schwimmkursen üben angehende Meerjungfrauen Schwimmbewegungen und Entspannungshaltung, die fortgeschrittenen vollführen Figuren, die an Wasserballett erinnern. Für echtes Arielle-Feeling sorgen statt der Krabbe Sebastian Fisch-Fabius-Make-up, bunte Flossen und Accessoires wie Glitzerbikinis, Muscheln und Seesterne. Es ist wohl die Kombination aus Sport, Traumwelt und neu entdeckter Weiblichkeit, die Mermaiding bei Frauen so beliebt macht. Auch Männer und Kinder lieben Schwimm- und Spielstunden mit der Schwanzflosse, geniessen die neue Geschwindigkeit beim Schwimmen und kräftigen dabei ihre Muskulatur und steigern die Ausdauer.


Ob Schwimmerin, Sportmuffel, sehnsüchtige Träumerin oder Fitnessfreak, sie alle tummeln sich mit bunten Monoflossen im Wasser. (Bild: © Greg Amptman - shutterstock.com)

Ob Schwimmerin, Sportmuffel, sehnsüchtige Träumerin oder Fitnessfreak, sie alle tummeln sich mit bunten Monoflossen im Wasser. (Bild: © Greg Amptman – shutterstock.com)


Welche Ausrüstung benötigen angehende Mermaider?

  • Die Meerjungfrauenflosse, auch Meerjungfrauenschwanz, Monoflosse oder Mermaiding-Kostüm genannt, ist unverzichtbar. Viele Kursanbieter bieten für Einsteiger Leihflossen an. Die Schwanzflossen gibt es in der Grundversion ab CHF 180, besondere Ausführungen kosten mehr.
  • Für einen Tag als Nixe reicht ein normaler Bikini oder Badeanzug aus, für Männer eine eng anliegende Sportbadehose.
  • Profinixen tragen Bikini, Frisur, Make-up und Accessoires passend zur Flosse. Das bleibt natürlich Geschmackssache. Dabei darauf achten, dass Make-up und Schmuck wasserfest und in chlorhaltigem Wasser farbecht sind.

Die Fitness kommt nicht zu kurz – Mermaiding ist echtes Training

Der neue Wassersport bietet Sportlern wie Untrainierten einen guten Einstieg, denn er macht – genau wie Schwimmen – auf sanfte Art fit. Der Auftrieb des Wassers macht den Trend auch bei Übergewichtigen und Menschen mit Gelenkproblemen beliebt. Die speziellen Schwimmbewegungen kräftigen Bauch- und Rückenmuskulatur und fördern die Spannung der Rumpfmuskeln. Beim Wettschwimmen und langen Zügen unter Wasser wird die Ausdauer besser, die Beweglichkeit gewinnt durch anmutige Figuren. Dabei haben die Hobbynixen auch richtige Erfolgserlebnisse, denn die grossflächige Monoflosse erlaubt hohe Geschwindigkeiten bei wenig Anstrengung, das kann gerade in der Gruppe richtig Spass machen.


Der neue Wassersport bietet Sportlern wie Untrainierten einen guten Einstieg (Bild: © Remy Musser - shutterstock.com)

Der neue Wassersport bietet Sportlern wie Untrainierten einen guten Einstieg (Bild: © Remy Musser – shutterstock.com)


Sicherheit geht vor – das müssen neue Meermenschen beachten

Generell gelten beim  Mermaiding alle Sicherheitsvorkehrungen, die auch bei allen anderen Schwimmschülern gelten. Damit das Märchen von der kleinen Meerjungfrau im örtlichen Schwimmbad ein Happy End nimmt, gibt es ein paar Dinge zu beachten.

  • Die ersten Schwimmversuche mit der Monoflosse niemals ohne Schwimmlehrer machen. Der Schwimmanzug hält Beine und Füsse fest verbunden, wer daran nicht gewöhnt ist, kann in Panik geraten oder Krämpfe bekommen.
  • Mermaiding ist nichts für Seen, Flüsse oder das Meer. Strömungen oder Krämpfe durch kaltes Wasser in der Tiefe können mit der Monoflosse lebensgefährlich sein.
  • Kinder, auch geübte Wassernixen, dürfen niemals ohne Aufsicht schwimmen gehen.

Die ersten Schwimmversuche mit der Monoflosse niemals ohne Schwimmlehrer machen. (Bild: © wavebreakmedia - shutterstock.com)

Die ersten Schwimmversuche mit der Monoflosse niemals ohne Schwimmlehrer machen. (Bild: © wavebreakmedia – shutterstock.com)


Warum man Mermaiding unbedingt testen sollte:

  1. Mermaiding fördert die Körperspannung sowie Core-Muskulatur und ist gut für Rücken und Körperhaltung. Ausserdem werden Bein-, Schulter- und Armmuskulatur gekräftigt.
  2. Die Beweglichkeit an Land und im Wasser wird ähnlich wie bei Gymnastik gefördert.
  3. Die Fähigkeiten beim Schwimmen und Tauchen werden verbessert, die Sicherheit im Wasser erhöht sich. Unter geschulter Anleitung ist das ideal für ängstliche Schwimmer oder Kinder, die im Wasser sicherer werden sollen.
  4. Für Kinder wie Erwachsene verbindet das Fitnessprogramm als Meerjungfrau Spiel und Sport. So entdecken Kinder und Jugendliche den Spass an Bewegung und Wassersport.
  5. Durch die Leichtigkeit im Wasser ist Mermaiding auch für schwere Menschen geeignet, die bei Sport an Land Probleme mit den Gelenken haben.
  6. Die Flosse deckt Problemzonen an Schenkeln und Po sowie Cellulitis ab, super für alle, die sich in knapper Badebekleidung sonst nur ungern ins Schwimmbad trauen.
  7. Die Stunden als Meerjungfrau erfüllen Kindheitsträume und lassen den Alltag für eine Weile vergessen, Entspannung pur.
  8. Mit glitzernd bunten Flossen, maritim oder tropisch dekoriertem Bikini und Schminke in Aquafarben fühlt sich so manche Frau richtig sexy. Die gleitenden, mühelosen Bewegungen im Wasser verstärken das Gefühl, schön zu sein.
  9. Mit der Unterwasserkamera entstehen unvergessliche Fotos, die so sonst fast keiner hat.
  10. Mermaiding ist etwas für die ganze Familie und begeistert Menschen jeder Altersgruppe.

Kurse fürs Mermaiding für Kinder und Erwachsene gibt es mittlerweile in der ganzen Schweiz, im Raum Zürich oder Bern sogar in mehreren Schwimmbädern. Die ersten Mermaiding-Kurse der Schweiz gab es in Luzern. Einige Kursveranstalter ziehen mit ihren Mermaiding-Angeboten sogar durch die ganze Schweiz. Schwimmlehrer und Bäder, die Mermaiding anbieten, lassen sich über Suchmaschinen im Internet finden. Viele Kursveranstalter verkaufen auch das nötige Equipment oder bieten Fotoshootings unter Wasser und Gruppenevents inklusive Ausrüstung und gemeinsamer Vorbereitung an.



Wie eine echte Meerjungfrau durchs Wasser zu gleiten ist für manche die Erfüllung eines Kindheitstraums, für andere klingt es eher befremdlich. Der Trendsport Mermaiding ist ein spielerisches Ganzkörper-Work-out für die ganze Familie und macht Kindern und Erwachsenen gleichsam Spass. Zahlreiche Kursangebote und Workshops in der Schweiz finden sich ganz leicht über eine Google-Suche, vielleicht ist der örtliche Schwimmverein sogar schon dabei?

 

Oberstes Bild: © Alex Pix – shutterstock.com


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