Schöne selbstgenähte Dekos für Ihr Event

10.09.2015 |  Von  |  Indoor, Privat
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Schöne selbstgenähte Dekos für Ihr Event
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Selbst genähte Tischsets, Dekoherzen und Windlichter, mit Spitzendeckchen dekoriert – diese Deko-Ideen stellen wir Ihnen hier vor.

Für die Dekoherzen und Windlichter müssen Sie weder im Nähen, noch im Basteln geübt sein, noch brauchen Sie eine Nähmaschine. Für die Tischsets ist etwas mehr Näherfahrung vonnöten.


Selbst genähte Herzen sind schöne Hingucker. (Bild: © AnnaElizabeth photography - shutterstock.com)

Selbst genähte Herzen sind schöne Hingucker. (Bild: © AnnaElizabeth photography – shutterstock.com)


Bunte Stoffherzen selber nähen und verschenken

Wer ein Herz hat, der verschenkt es auch mal – schenken Sie doch Ihren Gästen ein Herz! Auch wer noch ungeübt im Nähen und Basteln ist, bekommt es nach kurzer Zeit hin, niedliche Herzchen aus Filz oder anderen Stoffen herzustellen. Für die Oktoberfestzeit bieten sich Stoffherzen aus kariertem Stoff mit zusätzlicher Spitzenverzierung an. Bunte Herzen haben das ganze Jahr über Saison. In der Weihnachtszeit macht eine kleine Deko-Kette, die abwechselnd aus roten Herzen und echten Tannenzapfen besteht, sehr viel her und zaubert im Nu eine festliche Stimmung.



Um kunterbunte Stoffherzen herzustellen, die Sie selber wiederum nach Herzenslust verzieren können, brauchen Sie noch nicht einmal eine Nähmaschine! Nein, das geht auch flugs von Hand. Zunächst mal stellen Sie sich eine Schablone her für Ihre Herzen. Überlegen Sie sich, ob die Herzen für Ihre Einladung alle gleich gross sein sollen, oder ob es verschieden grosse sein sollen.

In der Formgebung sollten sie aber alle gleich aussehen. Entscheiden Sie selbst, ob Sie ein ganz akurat geformtes Herz bevorzugen oder eines, das wie handgemalt aussehen soll.

Trendig sind aktuell Herzen, die eine langgezogene schmale Form haben oder das Gegenteil, klein und gedrungen.

Ihre Schablone stellen Sie aus Pappe oder dickem Papier her. Natürlich geht auch normales Papier, die Schablone hält aber länger, je dicker sie ist.

Diese Schablone legen Sie nun immer auf die linke Seite (also Rückseite) des gewählten Stoffes auf. Mit Kreide oder einem Kulli (nur bei dickem Stoff, der nichts durchscheinen lässt) malen Sie um den Rand der Schablone. Das erste Herz können Sie nun mit einer guten Stoffschere ausschneiden.

Ihr Stoffherz will gefüllt werden und schön plastisch aussehen! Also brauchen Sie noch eine weitere Stoffhälfte, damit Sie das Herz zusammennähen können. Dazu müssen Sie noch nicht mal denselben Stoff wählen. Nein, sie können auch einen ganz anderen, hübsch gemusterten Stoff nehmen. Ganz nach Ihrem Geschmack! Dieses Herz wird genauso ausgeschnitten.

Für Herzen aus Filzstoffen

Wenn Sie mit Filz arbeiten, ist das Nähen der Deko-Herzen ein wahres Kinderspiel! Sie können hier die Innenseiten der beiden Stoffherzen aufeinanderlegen und mit einem dicken Garn locker aber akurat zusammennähen. Dass die Naht hier zu sehen ist, ist erwünscht. Dies macht einen Teil der Dekoration aus. Nehmen Sie also gerne ein kontrastfarbenes Garn.

Ist Ihr Dekoherz fast ganz umnäht, können Sie es einfach mit Watte füllen! So wirkt es hübsch plastisch und bauschig!

Dann wird das Herz geschlossen, die Naht also weitergeführt. Die Garnenden vernähen Sie unsichtbar. Fertig ist die Basisversion Ihres Filzherzchens! Nun können Sie diese Herzen noch weiter dekorieren. Dazu eignen sich bunte Knöpfe in verschiedenen Grössen oder Stoffreste, die Sie in Form schneiden und aufnähen. Kleine Borten sehen hübsch aus. Wenn Sie mögen, nähen oder kleben Sie die Initialen der Namen Ihrer Gäste auf die Herzen.

Für Herzen aus dünneren Textilien

Sollen die Stoffherzen nicht aus Filz genäht werden, greifen Sie am besten zur Nähmaschine. Sie legen die Aussenseite der Herzen aufeinander und stecken sie mit Stecknadeln zusammen. Nun heften Sie die Herzen per Hand locker mit Garn aneinander, damit der Stoff beim Nähen mit der Maschine nicht verrutscht. In einer geraden Linie nähen Sie nun mit einigen Millimetern Abstand zum Rand die Herzen zusammen.

Das geht recht schnell für alle, die mit der Nähmaschine umgehen können. Natürlich nähen Sie die Herzen auch hier wieder nicht ganz zu, sondern füllen Sie erst mit Watte! Dafür müssen Sie die Herzen umdrehen, damit die Aussenseite nach vorne kommt. Zuletzt schliessen Sie das Loch zum Füllen per Hand von aussen mit Blindstichen. Auch diese Herzen können Sie nun noch dekorieren mit Satin- oder Spitzenband.


Alte Spitzendecken lassen sich zu Schalen oder Windlichtern umfunktionieren. (Bild: © Baleika Tamara - shutterstock.com)

Alte Spitzendecken lassen sich zu Schalen oder Windlichtern umfunktionieren. (Bild: © Baleika Tamara – shutterstock.com)


Alte Spitzendeckchen als Windlichter und Schalen umfunktionieren

Haben Sie vielleicht auch unzählige kleine und grosse Spitzendeckchen von Ihrer Grossmutter geerbt? Früher war es absolut Mode, unter jeden Gegenstand, der im Wohnzimmer auf den Kommoden oder Schränkchen stand, ein Spitzendeckchen zu legen.

Damit waren die Möbel vor Kratzern geschützt. Spitzendeckchen galten auch als wertvoll und man fühlte sich reich, wenn man viele davon besass. Heute weiss man nicht mehr so viel mit ihnen anzufangen, denn Figürchen, Schalen und Vasen mit Spitzendeckchen zu unterlegen, ist absolut out und das wird sicher auch so bleiben.

Also was tun mit den vielen Spitzendeckchen? Hier kommen einige Ideen, die es in sich haben, weil sie dekorativ und sehr modern sind! Man kann die Deckchen auch modisch färben – in Pink, Türkis, Lila oder Rot. So sehen sie richtig stylisch aus!



Windlicht mit Spitzendeckchen umwickelt

Rechteckige Spitzendeckchen kann man verwenden um Gläser, Vasen und Windlichter dekorativ zu umwickeln. Dazu müssen die Deckchen aber behandelt werden, um formbar zu werden und stehen zu bleiben. Die meisten Bastelfreunde nehmen dafür Holzleim oder Tapetenkleister.

Dazu mischt man 60 ml Holzleim mit 1/8 l Wasser oder man mischt sich Tapetenkleister zusammen. Die Deckchen werden dann in die Mischung eingelegt, so dass sie überall mit der Flüssigkeit gut benetzt werden.

Möchte man ein rechteckiges Deckchen verwenden, um damit Glasgegenstände zu umwickeln, so nimmt man das Deckchen, nachdem es benetzt wurde, wieder heraus und breitet es auf Klarsichtfolie ordentlich und akkurat aus. Das Deckchen nimmt exakt die Form an, in der es trocknet. Am nächsten Tag ist das Spitzendeckchen steif, aber formbar und lässt sich um Gläser und Vasen wickeln. Die Enden können Sie festkleben oder sie wickeln ein buntes dekoratives Band mit einem kleinen Anhänger um ein solches Windlicht.

Schalen und Lampen aus Spitzendeckchen

Aus runden Spitzendeckchen lassen sich sehr dekorative Schalen und Behältnisse herstellen. Hierfür brauchen sie lediglich irgendeine in der Grösse passende Schüssel, egal ob aus Glas, Plastik oder Edelstahl. Sie legen darüber Klarsichtfolie und legen dann das in Kleister oder Holzleim-Mischung gebadete Deckchen darüber und drücken es exakt in Form.

Bitte auf jede Kante und Borte achten, denn das Deckchen bleibt in trockenem Zustand dann genau so.

Am nächsten Tag ist die neue Schale fertig und kann verwendet werden. Eine besonders ausgefallen Deko-Idee ist es, einen richtigen Lampenschirm aus einem solchen Deckchen zu basteln. Hierfür bläst man einen Luftballon in exakt der gewünschten Grösse auf und legt das in Leim gebadete Deckchen darum. Am nächsten Tag wird der Luftballon zerstochen und man hat eine kugelige Decke, die man als Lampenschirm verwenden kann.


Mit Kreativität lassen sich selbst genähte Tischsets zaubern. (Bild: © EasterBunny - shutterstock.com)

Mit Kreativität lassen sich selbst genähte Tischsets zaubern. (Bild: © EasterBunny – shutterstock.com)


Tischsets selber nähen

Selber genähte Tischsets oder Platzdeckcken sind oft viel hübscher als die, die der Handel für uns bereit hält. Besonders witzig sind solche Modelle, die kleine Taschen für das Besteck und die Servietten integriert haben. Diese eignen sich nämlich auch wunderbar für Picknicke!

Sie packen dann einfach für jede Person gleich die Tischgarnitur zusammen und brauchen nicht alles einzeln auszuteilen. Geübte Näherinnen haben solche Tischsets im Nu gezaubert und begeistern damit ihre Gäste. Vielleicht mögen Sie ein solches Exemplar ja auch verschenken? Das wäre eine schöne und bleibende Erinnerung an Ihre gelungene Einladung.

Sie brauchen für solche selbstgenähten Tischsets lediglich verschiedene feste Stoffe. Sehr hübsch sehen Tischsets im Mustermix aus oder im Patchwork-Design. Nähen Sie die Sets also eher nicht in einem Stoff oder in unifarben, denn solche Sets kann man auch kaufen. Seien Sie lieber kreativer und stellen Sie eigene Entwürfe her!



Dazu darf die Rückseite aus einem anderen Stoff genäht sein, als die Vorderseite. Die kleinen Taschen für das Besteck und die Serviette dürfen dann wiederum aus dem Stoff der Rückseite sein oder auch aus ganz anderem Stoff! Stellen Sie sich einfach ein harmonisches Ganzes zusammen, nach Ihrem persönlichen Geschmack! Natürlich können Sie auch Stoffreste so sinnvoll verwenden.

 

Artikelbild: © Elena_Tavi – shutterstock.com

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