Freude auf Dauer: Wie man Schnittblumen pflegt

22.01.2016 |  Von  |  Allgemein
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Freude auf Dauer: Wie man Schnittblumen pflegt
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Hochzeit, Jubiläum oder Geburtstagsfeier: Ganz gleich, um welches Event es geht – ein Strauss Blumen macht sich immer gut. Rosen, Lilien, Gerbera, Tulpen & Co geben auch als Tischdekoration eine gute Figur ab.

Damit Schnittblumen nicht allzu schnell der Vergänglichkeit anheimfallen, sollte man  beachten, wie man sie optimal pflegt. Tipps dazu geben wir Ihnen im Folgenden.

Vase vorher reinigen

Hat man sich erst einmal einen Blumenstrauss gekauft oder geschenkt bekommen, beginnt auch schon die Suche nach einem passenden Untersatz, um diesen perfekt in Szene zu setzen. Doch wichtiger als die Optik ist aber die Reinheit: Befinden sich Rückstände in der Vase, kann dies zum früheren Verwelken der Blumen führen. Deshalb sollte die Vase vor dem Befüllen immer gereinigt werden.

Wasser gut temperieren

Wasser ist der Ursprung allen Lebens – doch viele Menschen begehen den Fehler, dass sie ihren neuen grünen Mitbewohnern gleich zu Beginn eine kalte Dusche verpassen. Dabei kann auch die falsche Wassertemperatur zu einem früheren Verfall des Bouquets führen. Ausnahme: Sonnenblumen und Rosen mögen’s heiss: Beide Arten sollte man in heisses Wasser stellen, denn so kann die Luft in den Stilen entweichen und die Blumen anschliessend mehr Flüssigkeit ziehen.


Viele Menschen begehen den Fehler, dass sie ihren neuen grünen Mitbewohnern gleich zu Beginn eine kalte Dusche verpassen. (Bild: © racorn - shutterstock.com)

Viele Menschen begehen den Fehler, dass sie ihren neuen grünen Mitbewohnern gleich zu Beginn eine kalte Dusche verpassen. (Bild: © racorn – shutterstock.com)


Für die meisten Blumen ist jedoch Zimmertemperatur goldrichtig. Floristen raten ausserdem dazu, das Wasser einen Moment in der Vase stehen zu lassen, bevor man die Blumen hineinstellt. So können Luftbläschen entweichen. Vorsicht: Nicht zu viel Wasser! Besonders Tulpen und Gerbera leiden, wenn ihnen das Wasser buchstäblich bis zum Hals reicht. In den meisten Fällen reichen drei bis fünf Zentimeter völlig aus. Oft ist ausserdem ein spezieller Schnittblumendünger dabei, der die Blumen länger frisch hält.

Anschneiden immer schräg

Der erste Schnitt ist der wichtigste: Bevor man die Blumen in die Vase stellt, schneidet man sie mit einem scharfen Messer schräg an. Das vergrössert die Fläche und die Pflanze kann so mehr Wasser aufnehmen. Zudem sollte man die Bindestelle – falls vorhanden – nicht entfernen, denn ein geschlossener Strauss bleibt länger frisch.

Standort wählen

Statt einem Platz in der Sonne bevorzugen die meisten Schnittblumen ein Schattendasein. Ein schattiges, leicht kühles Plätzchen ist also ideal, denn durch eine zu hohe Sonneneinstrahlung verdunsten sie eine höhere Menge an Wasser, als sie über ihren Stiel aufnehmen. Als Folge davon verwelken sie deutlich schneller.

Schnittblumen reagieren ausserdem sehr empfindlich auf Zugluft – und die Nähe zu Obst. Der Grund: Das von ihm ausströmende Ethylen, das für ein schnelleres Reifen der Früchte verantwortlich ist, lässt auch die Blumen schneller verwelken. Dasselbe gilt für Zigaretten.

Pflege und Hege

Manchmal kommt es vor, dass einzelne Blumen den „Kopf hängen lassen“, während der Strauss insgesamt noch frisch ist. Ins Wasser hängende Blätter oder Blüten sollte man sofort entfernen, denn sie können die Wasserqualität beeinträchtigen.



Besonders im Sommer sollte man zudem den Wasserstand in der Vase viel Aufmerksamkeit schenken und ihn bei Bedarf täglich erneuern.

 

Artikel von: livingpress.de
Artikelbild: © gpointstudio – shutterstock.com

Über Samuel Nies

Als gelernter Informatikkaufmann war für mich schon schnell klar, dass die Administration von verschiedenen Systemen zu meinem Gebiet werden sollte. Um aber auch einen kreativen Anteil in meinen Arbeitsalltag zu integrieren, verschlug es mich in die Welt des Web Content Management.


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