Standing Ovations beim 32. JazzAscona

03.07.2016 |  Von  |  News
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Am malerischen Seeufer improvisieren einige Musikern in perfekter Harmonie auf ihren Blasinstrumenten. Schnell versammeln sich die Zuschauer und fangen an mit den Fingern zu schnippen, mit den Füssen zu stampfen und zu tanzen.

Vielleicht eines der passendsten Bilder, um den Eindruck des JazzAscona 2016 zu beschreiben.

Viele haben zu dem diesjährigen Erfolg beigetragen. New Orleans Posaunist Glen David Andrews wurde am Samstagabend mit dem Sweet and Spicy-Award geehrt für seine Fähigkeit eine „feel-good“ Atmosphäre zu schaffen und das Publikum zu begeistern. Davell Crawford, erhielt den Ascona Jazz Award 2016, für seine Bühnen-Präsenz und sein unverwechselbares musikalisches Können. Crawford war auch der Star Musiker, zusammen mit fünf anderen Pianisten an der Piano Night, eine unvergessliche Aufführung, die das Publikum mit einer langen Standing Ovation belohnte.


Leon Brown (Bild: © JazzAscona)

Leon Brown (Bild: © JazzAscona)


Der Künstlerische Leiter, Nicolas Gilliet hat es wieder einmal geschafft, hochtalentierte Künstler und Musiker zu vereinen, die alle in kürzester Zeit zu Publikumslieblingen geworden sind: von der Tremé Brass Band und den New Orleans Jazz Vipers über die Hammond-spielende Barbara Dennerlein und die energetische China Moses, bis zu dem französischen Star Opé Smith. Nicht zu vergessen sind natürlich auch die Trompetenspieler aus der Crescent City, Shamarr Allen, John Michael Bradford und Kevin Louis, sowie die Ascona Specials Raphael Gualazzi und Simona Molinari. „Es war etwas ganz Besonderes“, sagte Gilliet. „Es bestand eine einzigartige Energie zwischen den Zuschauern und den Musikern, eine besondere Verbindung, aus der etwas Magisches entstand.“

Besonders unvergesslich dieses Jahr waren die abendlichen Jam-Sessions bei Papa Joe‘s. Viel Spaß, viel Energie und natürlich eine vielfältige Auswahl an musikalischen Leckerbissen der Künstler, sorgten dafür, dass die Tanzbeine sogar auch auf den Tischen geschwungen wurden.


John Michael Bradford (Trompete) - (Bild: © JazzAscona)

John Michael Bradford (Trompete) – (Bild: © JazzAscona)


Eines der bewegendsten Momente des Festivals war als Sängerin Lillian Boutté, sich mit Tränen in den Augen an das Publikum wandte, und sich aufrichtig bedankte für ihre Unterstützung die Musik von New Orleans zu verbreiten. Die Königin von Ascona erhielt daraufhin einen langen Applaus.

Patrick Bianco, mit seinem Tribute an Cannonball Adderley wurde mit dem Swiss Jazz Award 2016 gekrönt.

Die Veranstalter schätzen, dass insgesamt 45’000 Menschen das diesjährige Festival besuchten. Die verschiedenen Bühnen und die wunderschöne Lage waren ideal innerhalb einer festlichen und entspannenden Umgebung gute Musik zu genießen. Darüber hinaus waren die kulinarischen Spezialitäten aus Louisiana, die im Laufe des Festivals im Angebot waren, ein großer Erfolg.



Letzte wichtige Mitteilung, das Budget der diesjährigen Veranstaltung ist im grünen Bereich.

Ein besonderer Dank geht an die vielen Sponsoren des Festivals, vor allem dem Presenting Sponsor, Casino di Locarno. Sehr wichtig war in diesem Jahr die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Radio RSI Rete Uno und Rete Due, die die Veranstaltung mit mehr als 40 Stunden Live-Radiosendungen übertragen haben.
Der Termin für das nächste Jahr steht auch schon fest: vom 22. Juni bis 1. Juli 2017.

 

Artikel von: JazzAscona
Artikelbild: Tremé Brass Band © JazzAscona

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