„fern & näher“: Lese- und Hörtage mit Arno Camenisch

30.08.2016 |  Von  |  News
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„fern & näher“: Lese- und Hörtage mit Arno Camenisch
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Premiere für Waltensburg/Vuorz: Zusammen mit Surselva Tourismus organisiert die Gemeinde ihre ersten Lese- und Hörtage. Der Veranstaltung „fern & näher“ findet am 1. und 2. Oktober statt. Sie soll einerseits einen lokalen Bezug schaffen, andererseits zeitgenössische kulturelle Impulse wiedergeben.

Ganz speziell zu diesem Anlass wurde der Schriftsteller Arno Camenisch eingeladen, welcher am Samstag, 1. Oktober 2016 bei der Burg Jörgenberg in Waltensburg, seinen aktuellen Roman „Die Kur“ präsentiert. Bei der Lesung wird Arno Camenisch vom Percussionisten Julian Sartorius begleitet. Am Sonntag, 2. Oktober 2016 wird ein Matinée-Gespräch zwischen Arno Camenisch und dem Filmemacher Chrisoph Schaub im Biohotel Ucliva in Waltensburg stattfinden.

Arno Camenisch ist 1978 in Tavanasa geboren und schreibt auf Deutsch und Romanisch. Er studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, wo er auch lebt. Seine Texte wurden in über 20 Sprachen übersetzt und seine Lesungen führen ihn durch die Welt.

2009 erschien sein Roman „Sez Ner“, 2010 „Hinter dem Bahnhof“, 2012 „Ustrinkata“, 2013 „Fred und Franz“, 2014 „Nächster Halt verlangen“, 2015 „Die Kur“ und 2016 „Die Launen des Tages“. Auf Romanisch erschien 2005 der Roman „Ernesto ed autras manzegnas“ und 2013 „Las flurs dil di“. Im März 2015 strahlte das Schweizer Fernsehen den Dokumentarfilm „Arno Camenisch – Schreiben auf der Kante“ aus.

Der „Beat“ ist das bestimmende Element im Leben des Percussionisten Julian Sartorius, welcher Arno Camenisch während seiner Lesung begleitet. Mit seinen Rhythmen zeigt er die Vielfalt und Möglichkeiten seines Instrumentes auf. Sein Spiel ist ständige Klangforschung. Im Jahr 2014 wurde Sartorius für den ersten Schweizer Musikpreis nominiert.


Arno Camenisch (Bild: © Surselva Tourismus)

Arno Camenisch (Bild: © Surselva Tourismus)


Weiter auf dem Programm des Abends auf Jörgenberg steht die Lesung der Autorin Anita Siegfried aus ihrem Roman „Steigende Pegel“.

Sie ist in Basel und Aarau aufgewachsen, studierte Archäologie und Kunstgeschichte an der Universität Zürich. Seit 1994 ist sie freischaffende Autorin. „Steigende Pegel“ erzählt die unglaubliche Geschichte des schiffbaren transalpinen Kanals über den Splügen von Genua nach Basel, eines der kühnsten Projekte aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts, ersonnen vom Ingenieur Pietro Caminada.

Zwischen den beiden Lesungen wird das Stimmorchester den Besucher in den Bann ziehen. Die drei Frauen erzeugen mit ihrer Stimme Klänge, welche intim und nah sind, dann wieder fremd und unbekannt wirken. Das Stimmorchester singt, es flüstert, knarrt, ächzt, stampft und erfindet Lieder. Die Sängerinnen erdichten musikalische Spinnereien und Geschichten. Nichts ist vorgegeben, alle Musik entsteht aus dem Moment heraus und weckt Emotionen auf direkte Art und Weise. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei der Aufführungsort ein. Die Zuhörer dürfen gespannt sein, wie das auf Jörgenberg klingen wird.

An diesen zwei Tagen wird in der ehemaligen Metzgerei (mazlaria) von Waltensburg/Vuorz eine Ausstellung mit dem Titel „Gewinnen können wir nur im Spiel, nicht im Leben“ zu Arno Camenischs „Die Kur“ und Anita Sigfrieds „Steigende Pegel“ zu sehen sein.

 

Artikel von: Surselva Tourismus
Artikelbild:  (© Mor65_Mauro Piccardi – Shutterstock.com)

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