Waschküchen gesucht! Tour „FREITAG Ad Absurdum“

01.09.2016 |  Von  |  Ausstellung
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Waschküchen gesucht! Tour „FREITAG Ad Absurdum“
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Vom 18. bis 21. September touren die Freitag-Brüder und die Riklin-Zwillinge gemeinsam durch die Schweiz. Mit im Gepäck: „FREITAG Ad Absurdum“, die Ausstellung über ihre Einstellung.

Wanted: „Kuratoren des Alltags“ mit Waschküchen. Denn ihre Ausstellung soll in der Waschküche gezeigt werden.

Kuratoren mit Waschküchen gesucht

Die einen machen Taschen aus gebrauchten LKW-Planen und kompostierbare Kleider, die anderen kümmern sich um Sonderaufgaben, die sonst niemand wahrnimmt (z.B. die Eröffnung von „Null Stern“-Hotels). Nun machen sich die Taschenbrüder Markus und Daniel Freitag und die Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin gemeinsam auf eine Tournee durch die Deutschschweiz.

Um die Einstellung sichtbar zu machen, die hinter Taschen und Sonderaufgaben steckt, führten die Freitag-Brüder und die Riklin-Zwillinge die Taschen-Produktionsprozesse von FREITAG ad absurdum. Ausgangspunkt für die Aktion war eine Carte Blanche des mudac (musée de design et d’arts appliqués contemporains) in Lausanne. Die Brüder sammelten alte FREITAG Taschen, um diese erneut zu einer LKW-Plane zu verarbeiten und diese wiederum zu Taschen. Re-re-recyling.

Aus dieser Absurdisierung der FREITAG Wertschöpfungskette leiteten die Brüder ein durchaus ernst gemeintes Manifest ab für die Haltung der Konsumentinnen und Konsumenten im 21. Jahrhundert. Es ist ein Plädoyer für Kreislaufwirtschaft, für Qualität und Langlebigkeit und ortet das Glück im Hinterfragen der zeitgeistigen Schnelllebigkeit.

Nun machen sich die Brüderpaare auf eine Tournee durch die Städte Basel, Bern, Luzern und St. Gallen. Ihr Ziel ist es, die Menschen mit ihrem Manifest zu konfrontieren, es zu diskutieren und zu hinterfragen. Dazu haben sie die im mudac realisierte Ausstellung im improvisierten Kleinformat im Gepäck.

Kuratoren des Alltags gesucht

Was noch fehlt, sind die Ausstellungsräume. Die Gebrüder Freitag und Riklin suchen deshalb „Kuratorinnen und Kuratoren des Alltags“, die ihre Waschküche für einen Abend zur Galerie umfunktionieren. Die Vernissage findet jeweils um 19 Uhr statt. Auf- und Abbau erfolgt durch die Brüder, ebenso die Ankündigung. Wer seine Waschküche zur Verfügung stellt, wird nicht nur Teil einer absurden Produktion, sondern überdies mit einem exklusiven Exponat beschenkt.

Der Tour-Plan: 18.9. Basel, 19.9. Bern, 20.9. Luzern, 21.9. St. Gallen.

Ausstellungswillige Waschküchen-Besitzer bewerben sich via adabsurdum@freitag.ch.

In welchen Waschküchen die Vernissagen stattfinden, wird am 17. September unter www.freitag.ch/adabsurdum bekannt gegeben.



 

Artikel von: PPR Media Relations AG
Artikelbild: Freitag-Brüder, Riklin-Zwillinge, Schweiz, Ausstellung, FREITAG Ad Absurdum, Waschküchen (© Peter Hauser)

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