China trifft die Schweiz: Trennendes und Gemeinsames in der Kunst

17.11.2016 |  Von  |  News
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China trifft die Schweiz: Trennendes und Gemeinsames in der Kunst
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Obwohl chinesische Gegenwartskunst mittlerweile allgegenwärtig ist, weiss man bisher kaum, was die aktuelle Kunst Chinas und der Schweiz vereint und was sie unterscheidet. Das wird die Ausstellung „Hinter jedem Berg steht noch ein Berg“ mit je fünf Künstlerinnen und Künstlern verschiedener Generationen aus China und der Schweiz jetzt ändern. Im Helmhaus sind neue, eigens für diese Ausstellung entstandene Werke zu sehen.

Die Ausstellung „Hinter jedem Berg steht noch ein Berg – Eine Begegnung von Gegenwartskunst aus China und der Schweiz“ ist ein Feuerwerk an Innovation, inspiriert von Ost und West, das Anfang 2017 im städtischen Filmpodium mit einem Programm von Independent-Filmen aus China eine zweite Stufe zündet.

An der Ausstellung begegnen sich die Künstlerinnen und Künstler 9mouth, Luciano Castelli, Louisa Gagliardi, Gregory Hari, Hu Jieming, Hu Weiyi, Chantal Kaufmann, Tan Ping, Tian Xiaolei und U5. Kuratiert wird die mit einem Begleitprogramm vertiefte Ausstellung von Simon Maurer, Huang Mei, Li Zhenhua, Daniel Morgenthaler, Michael Vonplon (Musik) und Primo Mazzoni (Film).

Ausgangspunkt für das Projekt im Helmhaus bildete die Begegnung zwischen den beiden renommierten Malern Tan Ping und Luciano Castelli auf zwei Ausstellungen der Kuratorin Huang Mei im Nationalmuseum in Peking (2015) und im Shanghai Oil Painting and Sculpture Institute (2016). Der Chinese ist der abstrakten Malerei verpflichtet, der Schweizer der figurativen – genau umgekehrt als man denken würde.

Die Dynamik dieser Begegnung inspirierte die Helmhaus-Kuratoren Simon Maurer und Daniel Morgenthaler, diesen Dialog mit einer Reihe exemplarischer Künstlerinnen und Künstlern aus China und der Schweiz weiterzuentwickeln. Sie stammen (fast) alle aus einer jungen und für europäische Verhältnisse sehr jungen Generation – und aus dem Repertoire von Kurator Li Zhenhua, der eine zweite, junge Welle chinesischer Gegenwartskunst in die internationale Kunstszene einbringt.

Mit Ausnahme des Pioniers neuer Medien, Hu Jieming, stellen die chinesischen Künstlerinnen und Künstler zum ersten Mal in der Schweiz aus: mit neuen, für diese Ausstellung entstandenen Werken.

Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm begleitet die Ausstellung: Es beginnt mit einer Führung in der Ausstellung im Aufbau, bei der alle chinesischen Künstler anwesend sind (Sonntag, 4. Dezember 2016, 16 Uhr). Und mit einem Konzert, bei dem die chinesische Post-Punk-Band ST.OL.EN zum ersten Mal in Europa auftritt (EXIL, Dienstag, 6. Dezember 2016, 20.30 Uhr).

Performances und Führungen für Erwachsene und Kinder sowie Gespräche mit Künstlern, Künstlerinnen und Filmemacherinnen vertiefen und erweitern die Themen.

Die Ausstellung „Hinter jedem Berg steht noch ein Berg – Eine Begegnung von Gegenwartskunst aus China und der Schweiz“ ist eine Kooperation mit dem Nationalmuseum in Peking, dem Shanghai Oil Painting and Sculpture Institute, dem Filmpodium in Zürich, dem Club EXIL und miro china. Unterstützt wird das Projekt vom Hotel Baur au Lac und Carl F. Bucherer.









Medienvorbesichtigung in Anwesenheit der Künstlerinnen und Künstler: Donnerstag, 8. Dezember 2016, 11 Uhr
Vernissage: Donnerstag, 8. Dezember 2016, 18 Uhr
Ausstellungsdauer: Freitag, 9. Dezember 2016 bis 5. Februar 2017

 

Artikel von: Stadt Zürich Helmhaus
Artikelbilder: © Stadt Zürich Helmhaus

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