„WOMEN: New Portraits“ – Ausstellung von Annie Leibovitz in Zürich

29.11.2016 |  Von  |  News
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„WOMEN: New Portraits“ – Ausstellung von Annie Leibovitz in Zürich
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Im ewz-Unterwerk Selnau in Zürich ist am 28. Januar 2017 die Ausstellung mit den jüngsten Fotografien der berühmten Fotografin Annie Leibovitz zu sehen.

„WOMEN: New Portraits“ – so nennt sich die Wanderausstellung, die weltweit in 10 Städten gastiert und deren Besuch kostenlos ist.



Hinter den Kulissen von WOMEN: New Portraits von Annie Leibovitz. (Video: Barbara Leibovitz)


Die neuen Arbeiten der Künstlerin sind eine Fortsetzung eines Projekts, das vor über 15 Jahren mit ihrer beliebten und 1999 veröffentlichten Fotoserie „Women“ begann. Das ursprüngliche Projekt entstand in Zusammenarbeit mit Susan Sontag, die es als „ein noch in Arbeit befindliches, unvollendetes Werk“ bezeichnete. „WOMEN: New Portraits“ zeigt die veränderte Rolle der Frau in unserer Gesellschaft. Die Werkreihe wird während der gesamten Dauer dieser Wanderausstellung weiterentwickelt.

Die neuen Porträts präsentieren Frauen, die sich durch herausragende Leistungen auszeichnen, darunter Künstlerinnen, Musikerinnen, CEOs, Politikerinnen, Autorinnen und Philanthropinnen. Neben diesen Fotografien zeigt die Ausstellung auch Auszüge aus der ursprünglichen Fotoreihe und weitere seit damals entstandene und bisher unveröffentlichte Bilder.

Annie Leibovitz schildert: „Als ich UBS hinsichtlich einer Fortsetzung des Projekts „WOMEN“ anfragte, zögerten meine Ansprechpartner nicht. UBS sagte „das machen wir“ und leistet seitdem in jeder Hinsicht Ausserordentliches. Es ist ein so grosses und facettenreiches Unterfangen und fühlt sich für mich an, als ob man mich bitten würde hinauszugehen und den Ozean zu fotografieren.“

Sergio P. Ermotti, Group Chief Executive Officer von UBS, sagte: „Die Zusammenarbeit mit Annie Leibovitz im Rahmen dieses globalen Projekts, das ausserordentliche Frauen würdigt, war ein grosser Erfolg. Wir haben von Kunden und Besuchern, die die Ausstellung unter anderem in London, Mexiko, Mailand, Hongkong und New York gesehen haben, überwältigend positive Resonanz erhalten. Ich freue mich besonders, dass die Ausstellung nun bei uns in Zürich gastiert und hoffe, dass auch hier sich möglichst viele Menschen von der Ausstellung und dem öffentlichen Begleitprogram inspirieren lassen.“

Passend zum Stellenwert, den UBS der Bildung einräumt, wird die Ausstellung von einem kostenlosen Vermittlungsprogramm begleitet, das verschiedene Sichtweisen auf das Thema Fotografie beleuchtet und mit Schülern und Studenten sowie weiteren Organisationen zusammenarbeitet.

In Zürich umfasst dieses Programm einen Workshop mit Studenten der SKDZ Schule für Kunst und Design Zürich, der Gestaltungsschule Zürich (GDK) und der F+F Schule für Kunst und Design. An den Wochenenden werden in Zusammenarbeit mit dem Fotomuseum Winterthur kostenlose Workshops für die ganze Familie angeboten.

Zudem wurde ein Lehrmittel für Schulen in Zusammenarbeit mit dem International Center of Photography in New York erstellt und ein Ausstellungsführer für Familien mit Kindern ist vor Ort und auf der Website der Ausstellung verfügbar.

Begleitet wird die Ausstellungstour ausserdem von der UBS eigenen Vortragsreihe „Women for Women“, die relevante Frauenrechtsthemen von lokaler sowie globaler Bedeutung aufgreift. An der achten Durchführung dieser Gesprächsrunde werden in Zürich neben Annie Leibovitz weitere inspirierende Frauen an einem „Talking Circle“ teilnehmen.

Annie Leibovitz (1949) dokumentiert mit ihren starken Fotos seit ihren Anfängen als Fotojournalistin beim Rolling Stone Magazine in den frühen 1970er-Jahren die Popkultur. 1973 wurde sie Cheffotografin des Magazins; zehn Jahre später begann sie für Vanity Fair und danach für Vogue zu arbeiten.

Ihr umfangreiches und herausragendes Werk beinhaltet einige der bekanntesten Porträts unserer Zeit. Museen und Galerien auf der ganzen Welt zeigen Werke von Annie Leibovitz, darunter die National Portrait Gallery in Washington, D.C., das International Center of Photography in New York, das Brooklyn Museum, das Stedelijk Museum in Amsterdam, die National Portrait Gallery in London und die Eremitage in St. Petersburg, Russland.

Zudem sind ihre Fotografien Teil der Sammlungen von Museen wie dem Metropolitan Museum of Art, New York, dem Smithsonian American Art Museum, Washington, D.C., oder der National Portrait Gallery in London. Annie Leibovitz ist Herausgeberin mehrerer Fotobände und hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten.

2006 wurde sie von der französischen Regierung zum Commandeur im Ordre des Arts et des Lettres ernannt. 2009 erhielt sie den Lifetime Achievement Award des International Center of Photography, den ersten Creative Excellence Award der American Society of Magazine Editors und die Centenary Medal der Royal Photographic Society in London.

2012 wurde sie mit dem Award to Distinguished Women in the Arts des Los Angeles Museum of Contemporary Art und dem Wexner Prize ausgezeichnet. 2013 erhielt sie den Prinz-von-Asturien-Preis für Kommunikation und Geisteswissenschaften und 2015 schliesslich wurde sie mit dem Contemporary Vision Award des SFMoMA geehrt. Von der Library of Congress wurde sie als Living Legend gewürdigt.

Eine Auswahl der neuen Fotografien wird in die UBS Art Collection aufgenommen, die als eine der weltweit wichtigsten Unternehmenssammlungen zeitgenössischer Kunst gilt und mehr als 30.000 Objekte zählt.

WOMEN: New Portraits Annie Leibovitz

ewz-Unterwerk Selnau
Selnaustrasse 25
CH-8001 Zurich

28. Januar – 19. Februar 2017
Montag – Mittwoch, 10.00 – 18.00 Uhr
Donnerstag, 10.00 – 20.00 Uhr
Freitag, Samstag & Sonntag, 10.00 – 18.00 Uhr
Eintritt frei

 

Artikel von: UBS Group AG
Artikelbild: Waxfigur von Annie Leibovitz im Madame Tussauds in New York City (© JStone – shutterstock.com)

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