Judo-Weltmeisterschaften des internationalen Militärsportverbands in Uster

07.12.2016 |  Von  |  News
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Judo-Weltmeisterschaften des internationalen Militärsportverbands in Uster
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Die Judo-Weltmeisterschaften des internationalen Militärsportverbands CISM in Uster/ZH sind der grösste Judo-Anlass, den die Schweiz bisher erlebt hat: Hier messen sich mehrere hundert Athletinnen und Athleten aus 30 Nationen. Um die begehrten WM-Medaillen werden auch Olympia-Teilnehmer von Rio mitkämpfen. Die Wettkämpfe finden vom Freitag, 9. bis Sonntag, 11. Dezember 2016 in der Sportanlage Buchholz in Uster statt.

Warum eine Militär-WM? Da in vielen Ländern die Spitzensportförderung über die Armee läuft, sind zahlreiche Weltklasse-Judoka in ihren Ländern pro forma Militärangehörige. Die Judo-WM in Uster ist darum nicht primär ein Anlass von Soldaten, sondern ein hochklassiges Turnier mit mehreren Olympia-Teilnehmern von 2016.


Judo-Weltmeisterschaften des internationalen Militärsportverbands in Uster (Bild: © Judo Club Uster)

Judo-Weltmeisterschaften des internationalen Militärsportverbands in Uster (Bild: © Judo Club Uster)


„Das gibt den besten Judo-Anlass, den es in der Schweiz bisher gegeben hat“, sagt OK-Mitglied Thomas Wehrli vom Judo Club Uster. Erstmals in der Schweiz gibt es in der Halle Grossbildschirme, auf denen die entscheidenden Szenen und Würfe in Zeitlupe wiederholt werden. So wird Judo für die Zuschauer noch attraktiver.

Zu den herausragenden Judoka der Militär-WM zählt Matteo Marconcini (-81kg). Der Italiener wurde in Rio Fünfter. Auch Österreich, Polen, Algerien, Südkorea und die Mongolei reisen mit Rio-Erfahrung an, und der Russe Mikhail Igolnikov (-90kg) ist der amtierende U21-Europa-meister.

Daneben werden auch exotischere Judo-Nationen in Erscheinung treten, etwa Saudi-Arabien oder Sambia. Da die Wettkämpfe in einem militärischen Rahmen stattfinden, ist eine ganz besondere Atmosphäre zu erwarten.

Auf den internationalen Charakter der Wettkämpfe freut sich auch Bundesrat Guy Parmelin: „Neben den Wettkämpfen bleibt bestimmt auch Zeit, Freundschaften über die Sprach- und Ländergrenzen hinweg zu knüpfen“, so der Sportminister.

Weitere Informationen: www.jcu.ch/cism

 

Quelle: Judo Club Uster
Artikelbild: © Luba Shushpanova – shutterstock.com (Symbolbild)

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