Die legendäre New Yorker Tanzcompany ist erstmals seit 20 Jahren wieder in Basel

07.03.2017 |  Von  |  News
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Die legendäre New Yorker Tanzcompany ist erstmals seit 20 Jahren wieder in Basel
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Zum Auftakt ihrer sechswöchigen Gastspiele im deutschsprachigen Raum gastiert die international erfolgreichste Tanzcompany der Vereinigten Staaten vom 25. bis 30. Juli 2017 im Musical Theater Basel.

Das weltberühmte Ensemble aus über 30 Tänzerinnen und Tänzern wird damit erstmals seit 20 Jahren wieder in Basel zu erleben sein. Das Publikum im Musical Theater Basel kann sich dabei unter anderem auf eine Premiere in der Schweiz freuen.

Ein vierteiliger Abend mit Alvin Aileys Meisterwerk Revelations

Im Zentrum des Programms steht Alvin Aileys Meisterwerk Revelations. Der Klassiker aus dem Jahr 1960 führt tief in den Süden Amerikas und zelebriert das afroamerikanische Erbe in Bildern von zeitloser Schönheit und Eleganz. In dem insgesamt vierteiligen Abend zeigt die Company weitere Werke ihres umfangreichen Repertoires.

Neben Revelations stehen Takademe von Robert Battle, Open Door von Ronald K. Brown sowie die Schweizer Premiere von Paul Taylors Piazzolla Caldera auf dem Programm (Trailer).

Tänzerische Perfektion und choreografische Vielfalt

Mit herausragender Beweglichkeit und tiefem Ausdrucksvermögen wechseln die über 30 Tänzerpersönlichkeiten des Alvin Ailey American Dance Theaters geschmeidig zwischen den Stilen und überzeugen als Ensemble und durch individuelle Perfektion. Ihre tänzerische Bandbreite reicht von Modern Dance bis Ballett und Hip-Hop.

Die Company, die sich auch unter der künstlerischen Leitung von Robert Battle weiter dem Erbe ihres 1989 verstorbenen Gründers Alvin Ailey verschrieben hat, zählt heute mehr als 200 Werke von über 80 Choreografen zu ihrem Repertoire.

Aileys Vermächtnis „Dance is for everybody“

Mit der Gründung seiner Company vor über 50 Jahren veränderte Alvin Ailey den Tanz für alle Zeiten. Schnell entwickelte sich sein Ensemble zu einem wahren Wunder an Kraft, Anmut und Eleganz. Bis heute ist das Vermächtnis des Tanz-Visionärs ein lebendiges Sinnbild für die Freude am Leben. „Dance is for everybody“ – diese Vision ihres Gründers ist auch im Herzen New Yorks Wirklichkeit geworden.

2004 eröffnete hier mit dem Joan Weill Center ein lebendiges Zentrum für Tanz. Allein in der hier ansässigen Ailey School werden jährlich 5.000 Tanzschüler unterrichtet – vom Anfängerkurs bis hin zur professionellen Ausbildung. Darüber hinaus bietet die Ailey Extension ein breitgefächertes Tanz- und Fitnessangebot für alle.

Weltweite Erfolge als Botschafter des Tanzes

Mit bislang 25 Millionen Zuschauern in 71 Ländern ist das Alvin Ailey American Dance Theater die international erfolgreichste Company der Vereinigten Staaten. Der US-Kongress verlieh ihr 2008 den Titel Cultural Ambassador to the World. Damit würdigte er die Verdienste für die afroamerikanische Kulturgeschichte und das moderne amerikanische Tanzerbe.

Showinformationen: Alvin Ailey American Dance Theater

Vorstellungen Musical Theater Basel, 25. bis 30. Juli 2017
Dienstag bis Freitag, jeweils 19.30 Uhr
Samstag, 14.00 und 19.30 Uhr
Sonntag, 17.00 Uhr
Ticketpreise zwischen CHF 58 und CHF 138
Dauer ca. 2 Stunden 10 Minuten inkl. zwei Pausen
Vorverkauf CH Ticketcorner 0900 800 800 (CHF 1.19/Min)
sowie übliche Vorverkaufsstellen und www.ticketcorner.ch
Vorverkauf DE Eventim 01806 570070 (EUR 0.20/Anruf, Mobilfunkpreise
max. EUR 0.60/Anruf) sowie www.eventim.de
Weitere Infos www.musical.ch/alvinailey

Das Programm im Musical Theater Basel

  • Open Door, Choreografie: Ronald K. Brown (2015)
  • Piazzolla Caldera (Schweizer Premiere), Choreografie: Paul Taylor (1997)
  • Takademe, Choreografie: Robert Battle (1999)
  • Revelations, Choreografie: Alvin Ailey (1960)

Open Door

Choreografie: Ronald K. Brown (2015)

Reisen nach Kuba sind die Inspirationsquelle für Ronald K. Browns Open Door, einer Choreografie für zehn Tänzerinnen und Tänzer. Zur pulsierenden Musik des Afro Latin Jazz Orchestra spannt sich der Bogen von der feurigen Salsa bis zu den Riten um den Santería Gott Elegba.

Piazzolla Caldera (Schweizer Premiere)

Choreografie: Paul Taylor (1997)

Paul Taylor erschuf mit Piazzolla Caldera eine leidenschaftliche Hommage an den Tango: Ein schummriger Club ist der Schauplatz für knisternde Duette und Trios, für glühende Begegnungen zwischen Männern und Frauen, Männern und Männern, Frauen und Frauen – so spielerisch wie haltlos.

Takademe

Choreografie: Robert Battle (1999)

Robert Battles Solochoreografie Takademe nutzt Humor und empordrängende Bewegung für ein kluges und temporeiches Spiel mit dem indischen Kathak-Tanz. Der rhythmische Silbengesang der jazzigen Komposition findet seine Entsprechung in klaren Formen und impulsiven Sprüngen.

„[…] Battles Name gehört auf die Liste der brillanten Solochoreografen wie Isadora Duncan, Ruth St. Denis und Ted Shawn …” The Los Angeles Times

Revelations

Choreografie: Alvin Ailey (1960)

Sein Schlüsselwerk Revelations schuf Alvin Ailey im Alter von nur 29 Jahren. Schnell wurde das Stück für grosses Ensemble zum Klassiker und unzählige Male auf der ganzen Welt gezeigt. Heute ist der Meilenstein der Tanzgeschichte einer der Höhepunkte des Company-Repertoires.

Zu traditionellen Gospels wie „Wade in the Water“ und „Rocka My Soul in the Bosom of Abraham“ führt das Meisterwerk aus dem Jahr 1960 tief in den Süden Amerikas und zelebriert das afroamerikanische Erbe in Bildern von zeitloser Schönheit und kraftvoller Eleganz.






Bilder aus dem Fotoshooting (© Andrew Eccles)





Bilder aus einer Aufführung (© Paul Kolnik)



Eindrucksvolles Zusammenspiel mehrerer Tänzer (© Krautbauer)



Impression aus einer Aufführung (© Nan Melville)


 

Quelle: FBM Communications AG
Artikelbild: © Andrew Eccles

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