Ein Krimidinner bietet kulinarische und eventtechnische Spannung

26.04.2014 |  Von  |  Alles, Allgemein
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Ein Krimidinner bietet kulinarische und eventtechnische Spannung
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In der Literatur ist der Krimiboom ja ungebrochen, und schön langsam erobert dieses Genre auch die Eventszene. Wie wäre es also mit einem Krimidinner, das Sie für sich und Ihre Freunde veranstalten?

Auch wenn es immer mehr Restaurants und Veranstalter gibt, die diese Eventform anbieten, macht es doch in Eigenregie viel mehr Spass. Und genau die Kombination aus Spannung, Spass und Spürnase bringt die Abwechslung, die den besonderen Reiz bei dieser Mahlzeit ausmacht.

Die Grundlagen sind einfach




Wenn Sie ein Krimidinner veranstalten möchten, benötigen Sie grundsätzlich zwei Dinge – etwas Essbares und einen Mordfall. Mehr als ein Detail am Rande ist natürlich, dass alle entsprechend verkleidet sind und ihre Rolle auch gekonnt umsetzen. Im Mittelpunkt steht dabei der Kriminalfall, der im Laufe des Essens gelöst werden sollte. Natürlich ist ein Mord das spannendste Verbrechen, vor allem da es unterschiedlichste Methoden zur Ausübung gibt. Dies hat nicht zuletzt erhebliche Auswirkung auf die Spannung und den Ablauf des Events. Beachten Sie allerdings, dass Sie gegebenenfalls die entsprechenden
Requisiten entweder selbst besorgen oder von den anderen Teilnehmern mitbringen lassen.

Entwickeln Sie also am besten eine Art Storytelling, wie Sie es aus der Werbung kennen. Am besten lassen Sie sich eine Geschichte einfallen, in der die Rollen des Mörders, des Opfers und einiger Kommissare zu finden sind. Wenn Sie mehr als die Genannten in Ihrem Krimi vorkommen lassen möchten, eignen sich dazu noch Verdächtige oder Polizisten. Wichtig ist, dass vor allem die Tatbeschuldigten unterschiedliche Motive haben, aber achten Sie darauf, dass die Geschichte zumindest in Ansätzen glaubwürdig bleibt.

Beachten Sie, dass Sie den Personenkreis einschränken, der die Story kennt. Sonst wissen ja schon vorher alle Bescheid und das Dinner wird langweilig. Nachdem Sie die Geschichte konstruiert haben, geht es an die Rollenverteilung. Verfassen Sie dazu für jeden Charakter eine Beschreibung und vergeben Sie einen passenden Namen. Am besten entwickeln Sie einen kompletten Lebenslauf und stellen eine Beziehung zum Ermordeten her.




Witzige Zusätze können sein, dass Sie die Figur mit besonderen Eigenschaften oder Attributen ausstatten – immerhin hatte auch Sherlock Holmes seine typische Pfeife und seinen karierten Gehrock. Es kann aber auch eine typische Verhaltensweise sein, wie etwa ein bestimmter Dialekt, den ein Beteiligter spricht.

Stöbern Sie im Kostümverleih oder im Internet auf Tauschbörsen nach den passenden Kostümen und Requisiten. Vielleicht gibt es ja in Ihrem Bekanntenkreis auch noch den einen oder anderen begeisterten Theaterfan, der im Fundus Passendes bereithält. Damit alles identisch wirkt, sollten Sie sich auch um die entsprechenden Masken und Frisuren kümmern. Lassen Sie sich dazu von alten Kriminalfilmen inspirieren, die hier mit viel Informationen und Tipps aufwarten. Oder aber Sie stöbern auf Flohmärkten, sofern das Ihre Zeitplanung zulässt. Wer früh genug mit der Organisation beginnt, kann die eine oder andere Tauschbörse oder einen privaten Flohmarkt durchaus zu Recherchezwecken nutzen.




Ein Krimidinner erfordert perfekte Planung und viel Vorbereitung. Wenn Sie die Rollenverteilung erledigt und die Requisiten besorgt haben, bleibt noch, eine entsprechende Einladungskarte zu erstellen. Am besten schreiben Sie auf diese dann auch direkt die Rolle des Gastes, sodass sich dieser bereits entsprechend vorbereiten kann. Vermerken Sie auch, wenn Sie eine bestimmte Kleidung für diesen Abend vorgeben. Gerade dann macht das Event besonders viel Spass. Wenn Sie Nostalgiker sind, können Sie etwa den Schauplatz Ihres Krimidinners im viktorianischen England ansiedeln.

Für einen Krimidinner benötigen Sie etwas Essbares und einen Mordfall (Bild: Dm_Cherry / Shutterstock.com)

Für einen Krimidinner benötigen Sie etwas Essbares und einen Mordfall (Bild: Dm_Cherry / Shutterstock.com)

Sorgfältige Auswahl der Location




Für Ihr Krimidinner sollten Sie einen grossen Raum wählen, in dem das Essen stattfindet. Dekorieren Sie alles so, als ob Sie eine festliche Gesellschaft erwarteten, immerhin passieren die spannendsten Morde in gehobenen Kreisen. Sobald alle Gäste anwesend sind, nimmt jeder seine Rolle ein und es kann losgehen. Das Highlight ist natürlich der Mord, der meist während des Essens passiert. Damit ist klar, dass Sie mindestens ein Dreigang-Menü wählen sollten, um hier Spielraum zu haben.




Spannend wird es übrigens, wenn der Todesfall aufgrund einer Vergiftung eintritt. Damit sind im ersten Moment alle verdächtig und die Kommissare haben viel zu ermitteln. Übrigens macht es nichts aus, wenn die Gäste untereinander ihre Identität kennen, allerdings sollten die Ermittler nicht einbezogen werden. Sonst müssen diese nichts mehr herausfinden und der Kriminalfall ist schnell gelöst.

Nach Verhören, Beweisaufnahmen und gegenseitigen Beschuldigungen wird der Fall schliesslich über kurz oder lang aufgelöst. Nachdem der Mörder verhaftet wurde, können sich Ihre Gäste wieder an den Tisch begeben und die Nachspeise geniessen. Vielleicht erbarmt sich einer der Anwesenden und bringt dem Mörder einen Kuchen quasi in die Zelle.

 

Oberstes Bild: Das Krimi-Dinner sorgt für Spannung und viel Abwechslung (Bild: Lestertair / Shutterstock.com)



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