Soziales, Ökonomie und Ökologie unter einem Hut: Das nachhaltige Event

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Nachhaltigkeit ist kein Trend, der in einigen Jahren wieder vorüber sein wird. Auch bei der Eventplanung können ökologische Gesichtspunkte eine wichtige Rolle spielen – und gleichzeitig helfen sie dabei, Kosten zu senken. Wir bieten Ihnen im folgenden Artikel einige Ansatzpunkte, die Ihnen bei der Umsetzung nachhaltiger Veranstaltungen helfen werden.

Dabei geht es doch nur um Umweltschutz, oder?



Nein, nicht ganz. Es stimmt, dass eine wichtige Komponente des Begriffs Nachhaltigkeit die ökologische ist. Wie kann ein Produkt beispielsweise so hergestellt werden, dass sowohl Nutzer als auch Umwelt nachhaltig davon profitieren oder zumindest nicht geschädigt werden? In der Welt der Eventplanung meint dieses Wort jedoch mehr: Es geht auch um das Einpflegen sozialer Komponenten und die Verbindung von Ökologie und Ökonomie.

Nachhaltige Events sind also nicht nur da, damit Sie mit dem Finger auf sich zeigen und sagen können: „Seht her, ich interessiere mich für die Umwelt!“ Stattdessen sparen Sie dadurch Ressourcen und schonen das Budget Ihrer Marketingabteilung. Dafür notwendig sind allerdings einige Anstrengungen, die jedoch nach der ersten Planung einer nachhaltigen Veranstaltung in Fleisch und Blut übergehen werden – Sie werden beim nächsten Event also gar nicht merken, dass Sie gerade ökologisch sinnvoll planen.

Wie profitieren Unternehmen von nachhaltigen Events?

Eine Veranstaltung wird nicht dann interessant, wenn Sie auf rezyklierbares Geschirr setzen. Das ist zwar löblich, aber ein alter Hut. Stattdessen sind innovative Konzepte gefragt: Wir haben bereits erwähnt, dass auf dieser Art von Veranstaltung auch die soziale Komponente überaus wichtig sein kann. Es kann beispielsweise nicht schaden, wenn Sie Ihre Gäste aktiv an der Eventgestaltung teilhaben lassen, sofern Sie sie vorher über die Art Ihrer Veranstaltung informieren.

Beispielsweise könnten Sie bei einem Empfang vorher festlegen, dass jeder Gast sein eigenes Geschirr mitbringen soll. Weiterhin können Sie fragen, ob jemand in Ihrem Unternehmen vielleicht Erfahrung darin hat, Cocktails zu mixen – und diese Person dann für die Getränkebar einteilen, sofern sich der Mitarbeiter dazu bereit erklärt. Sie werden erstaunt feststellen, dass Sie bei all diesen Ideen nicht auf Widerstand stossen werden. Die grosse soziale Komponente wird dazu führen, dass Sie wahrscheinlich noch zahlreiche weitere Personen finden werden, welche gerne auf dem Event „arbeiten“ würden.

Ökonomischen Aspekte der Nachhaltigkeit. (Bild: Minerva Studios / Shutterstock.com)

Ökonomischen Aspekte der Nachhaltigkeit. (Bild: Minerva Studios / Shutterstock.com)

Die ökonomischen Aspekte der Nachhaltigkeit

Nicht vergessen wollen wir natürlich die Wirtschaftlichkeit eines solchen Events. Falls Sie den Tipp mit dem Geschirr umsetzen, sparen Sie hier schon einmal sehr viel Geld. Weitere Tipps sehen wie folgt aus:



Setzen Sie auf regionale Anbieter:

Wenn Sie Eventagenturen mit der Planung beauftragen, werden diese nach ihrem Ermessen für alle notwendigen Elemente auf der Veranstaltung sorgen. Sehen Sie sich stattdessen lieber in Ihrer Region um: Sie können beispielsweise sehr viel Geld einsparen, wenn Sie die Technik gleich bei einem Dienstleister in der Nähe beziehen, denn andere Unternehmen würden die Anfahrtskosten natürlich in ihre Preise einberechnen.



Sparen Sie teures Benzin:

Ein angenehmer Nebeneffekt ist die Tatsache, dass Sie sehr viel Sprit für Transportfahrzeuge sparen können. Einerseits ist Benzin alles andere als preiswert, andererseits senken Sie dadurch natürlich auch die Schadstoffemissionen, was den ökologischen Aspekt Ihres Events unterstreicht.

Sie planen kein „Öko-Event“!

Bei all der Planung sollten Sie bedenken, dass Sie sich nicht plötzlich als explizit „grünes Unternehmen“ sehen. Ein grosses Banner à la „Wir denken an die Umwelt!“ wäre reichlich deplatziert. Ausserdem würde dieses Plakat den Eindruck erwecken, dass Sie erst jetzt damit begonnen hätten, ökologisch zu denken – und all die Jahre davor nicht. Schenken Sie sich also Hinweise dieser Art und akzeptieren Sie die verbesserten Bedingungen für die Umwelt als eine Randnotiz, als eine Art Selbstverständlichkeit in Ihrem Unternehmen. Behalten Sie die Inhalte Ihres Events also unbedingt bei, aber legen Sie bei der Planung Wert auf die angesprochene Nachhaltigkeit.

Im Anschluss an das Event dürfen Sie nicht vergessen, die Kosten für die komplette Veranstaltung noch einmal zu prüfen. Dabei dürfen Sie dieses Mal gerne besonders akribisch vorgehen, damit Sie keinen Posten vergessen. Sie werden sehr wahrscheinlich feststellen, dass sich die Ausgaben für dieses Event im Vergleich zu einer ähnlichen Veranstaltung „ohne Nachhaltigkeit“ drastisch reduziert haben. Erfolgreiche Unternehmen, welche nach diesem Verfahren vorgehen, berichten von Einsparungen in Höhe von 10 bis 30 %. Was bei einem Event allein vielleicht nicht viel ausmacht, wird sich auf Dauer äusserst positiv auf Ihre Bilanz auswirken.

Werden Sie innovativ!

Wenn Sie beispielsweise Kunststoffstühle durch Holzstühle ersetzen, ist das ein Anfang, aber nicht genug. Mit ein wenig Umweltbewusstsein ist es also nicht getan. Setzen Sie sich daher mit Ihren Mitarbeitern zusammen und planen Sie Ihr erstes wirklich innovatives und kreatives Event, welches soziale sowie ökologische und ökonomische Komponenten vereint – denn danach werden Sie vielleicht nie wieder ein „normales“ Event führen wollen.



 

Oberstes Bild: © VLADGRIN – Shutterstock.com



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  1. Aus Alt mach Neu: Warum sich der Kauf eines neuen Geschirrspülers lohnen könnte › haushaltsapparate.net

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