Feuerwerk und Pyrotechnik: Aufregendes Event-Highlight mit etwas Planungsaufwand

02.05.2014 |  Von  |  Dienstleistungen
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Feuerwerk und Pyrotechnik: Aufregendes Event-Highlight mit etwas Planungsaufwand
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Die Freude am Feuer gehört zu den archaischen Vergnügen des Menschen; pyrotechnische Einlagen sind seit über hundert Jahren Höhepunkte jeder Feier. Ob grosses Feuerwerk oder Ein-Mann-Feuershow, ob Hochzeitsfeier oder eine mal etwas anders endende Betriebsversammlung: Egal, wie aufwendig Ihre Veranstaltung angelegt ist, mit unseren Pyro-Tipps, etwas Know-how und der richtigen Vorbereitung finden Sie für jedes Event eine funkensprühende Gästeüberraschung.

1. Bleiben Sie im Rahmen.




Feuershows sind immer ein Erfolg, egal wie aufwendig sie inszeniert werden. Übernehmen Sie sich deshalb bei der Planung nicht – auch eine kleine Lichteinlage wird schon für Aha-Effekte sorgen. Entscheidend ist, das alles von Anfang bis Ende glatt über die Bühne geht. Dafür sorgen Sie am ehesten, wenn Sie das Pyroerlebnis an Ihre individuellen Gegebenheiten vor Ort anpassen. Feiern Sie an einem See oder Fluss? Dann eignet sich ein Wasserfeuerwerk, bei dem die Feuerwerkskörper von einem Floss abgefeuert werden.




Haben Sie zu wenig Platz, um Raketen gen Himmel zu schiessen? Dann kommen auch Feuer spuckende Pyrokünstler mit brennenden Pois und Akrobatikeinlagen infrage. Versperren viele unbewegliche Hindernisse wie Bäume oder Gebäude den Weg nach oben? Dann bietet sich ein Bodenfeuerwerk mit im Boden verankerten Feuerwerkskörpern an. (Achtung: Freies Bodenknallfeuerwerk ist in der Schweiz nicht gestattet!) Beginnen Sie Ihre Planung also immer mit einer genauen Inspektion des Eventrahmens und erstellen Sie eine genaue Liste der Umstände vor Ort, bevor Sie Ihre Lichtshow-Entscheidung treffen.

2. Verteilen Sie Ihr Budget effektiv.




Berücksichtigen Sie Ihr Budget und nutzen Sie es effektiv aus. Grösser ist nicht immer besser! Grosse Feuerwerke werden schnell überproportional teuer, müssen aber aufgrund der Sicherheit auch in weiterer Entfernung abgebrannt werden und entfalten sich erst viel weiter oben. Oft minimiert das den Effekt, sodass kleinere, näher gelegene Displays vielleicht sogar einen nachhaltigeren Eindruck hinterlassen hätten. Wenn Ihnen die Funkenbilder einer grossen Rakete besonders gut gefallen, ist das meist kein Problem: Oft sind diese ebenfalls in kleinerer Version erhältlich, wenngleich vielleicht nicht beim selben Anbieter. Nachfragen und recherchieren lohnt sich immer.

3. Choreographieren Sie den Zeitpunkt.

Feuerwerke machen sich gut zu Beginn, als Höhepunkt und krönender Abschluss eines Festes, haben aber auch eine Wirkung auf den weiteren Verlauf. Abhängig von der Dramaturgie Ihrer Veranstaltung sollten Sie den Zeitpunkt der Feuershow sorgfältig planen – und dann auch einhalten. Pyrotechnik eignet sich nicht für improvisierte, eingeschobene Effekte. Der Anfang des Feuerwerks sollte schon aus Sicherheitsaspekten präzise festgelegt werden. Gleiches gilt für den Auftritt von Feuerkünstlern, die ihr Equipment ebenfalls in einem genau abgestimmten Zeitintervall vor Showbeginn vorbereiten müssen.

Legen Sie die Show an den Anfang, dann stellen Sie sicher, dass Ihre Gäste pünktlich erscheinen, um den vollen Effekt zu erwirken – am besten mit einem Vermerk auf der Einladung. Feuerwerke bilden auch einen gelungenen Höhepunkt zum Ende eines offiziellen Programms und vor dem Anfang des offenen, frei gestaltbaren weiteren Verlaufs. Mitten im Fest, ohne erkennbare „Ankerpunkte“ geht die Wirkung hingegen eher verloren. Falls das Feuerwerk Teil eines Business-Events ist, sollten Sie Ihre Reden und Produkt-Vorstellungen davor platzieren. Direkt danach sind Besucher meist noch zu beeindruckt, um weitere Inhalte aufmerksam aufzunehmen. Tipp: Unerwartete Feuerwerke können allerdings auch eine exzellente Guerilla-Marketing-Massnahme sein! Vergessen Sie auch nicht, dass es für eine wirkungsvolle Lichtshow dunkel sein muss. Gleichen Sie den Zeitpunkt des Sonnenuntergangs bei Open-Air Shows mit dem Rest Ihres Programmablaufs ab.

Suchen Sie nach einem guten Pyrotechnik-Team. (Bild: CREATISTA / Shutterstock.com)

Suchen Sie nach einem guten Pyrotechnik-Team. (Bild: CREATISTA / Shutterstock.com)

4. Suchen Sie nach einem guten Pyrotechnik-Team.




Die wenigsten Feuershows sollten Sie selbst durchführen – selbst dann nicht, wenn Sie bereits seit Jahren zu Silvester für die Knallerei zuständig sind! Suchen Sie online nach einem guten Pyroteam und versuchen Sie, externe Beurteilungen und Erfahrungsberichte zu vergleichen. Die Anzahl bereits nachweislich durchgeführter Events sagt ebenfalls viel über einen Anbieter aus. Kommunizieren Sie dem Pyrotechniker schon beim Erstgespräch klar, warum Sie sich für eine Pyro-Show interessieren, welchen Effekt Sie erzielen wollen und wie das übrige Programm ausschaut. Legen Sie sich die Liste hinsichtlich der örtlichen Gegebenheiten bereit. Falls Sie der ganzen Veranstaltung ein bestimmtes Thema oder einen (musikalischen) Gestaltungsrahmen geben oder die Show an Ihre Corporate Identity anpassen wollen, teilen Sie dies ebenfalls mit, damit die Feuershow entsprechend farblich oder inhaltlich angepasst werden kann.




5. Sicherheit geht vor.

Die tatsächliche und empfundene Sicherheit Ihrer Gäste steht bei jedem pyrotechnischen Event an erster Stelle. Verzichten Sie lieber auf eine Effektstufe, falls diese ein Risiko darstellt. Der Anblick von Feuer wird nur genossen, wenn Ihr Publikum das Gefühl hat, dass Sie und die von Ihnen engagierten Pyrotechniker die Situation zu jeder Zeit voll im Griff haben. Ideal die ist visuelle Präsenz von ansprechbarem Personal. Versichern Sie sich vor der detaillierten Planung, dass ein Feuerwerk am Ort Ihrer Wahl überhaupt gestattet ist. Falls Sie in der Schweiz nicht zu den offiziell frei gegebenen Daten (Bundesfeiertag und Sylvester) fackeln, dann ist in jedem Fall eine Genehmigung erforderlich. Die örtliche Feuerwehr hilft Ihnen dabei weiter und kann eventuell auch bei der Auswahl eines alternativen Platzes behilflich sein.

Auch wenn Sie, wie es in der offiziellen Regelung heisst, „pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 4 verwenden respektive abbrennen wollen“, müssen Sie seit 2013 einen entsprechenden Verwender-Ausweis besitzen. Diesen können Sie in einem eintägigen Kurs erwerben. Er kostet etwa 500 Franken. Dort wird unterrichtet, wie Feuerwerkskörper aufgebaut sind und wie sie sicher angezündet werden. Aber auch, wie ein Feuerwerk effektiv geplant und umgesetzt wird, lernen Sie in dem Kurs.

 

Oberstes Bild: © Shahril KHMD – Shutterstock.com



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