Steinzeit-Olympiade – eine Gaudi für Jedermann!

07.05.2014 |  Von  |  Allgemein
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Steinzeit-Olympiade – eine Gaudi für Jedermann!
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Ob zum Schulfest, zur Betriebsfeier, im Verein, auf dem Dorffest oder bei grösseren Familienfeiern – die Steinzeit-Olympiade ist immer eine besondere Gaudi für alle Beteiligten. Und natürlich haben auch die Zuschauer jede Menge Spass an den skurrilen und absonderlichen Sportwettkämpfen der etwas anderen Art. Dass hier nicht alles bierernst zu nehmen ist, liegt in der Natur der Sache.

Sport ist, wenn es weh tut



Auf die Steinzeit-Olympiade übertragen sollte es besser heissen: Spass ist, wenn das Lachen weh tut. Denn Lachen können Sie, die Teilnehmer und Ihre Gäste auf einer Steinzeit-Olympiade allemal. Sicherlich gibt es den einen oder anderen Wettkampf, der auch körperliche Anstrengungen provoziert, doch der Spass steht immer im Mittelpunkt. Und so werden wohl auch die Kampfrichter hier und da ein Auge zudrücken, an anderer Stelle aber noch einmal genauer hinsehen. Es wird gebeten, die Ergebnisse nicht allzu ernst zu nehmen. Was hier zählt, ist die Anstrengung, und die Noten für die lustigste Haltung sind sicherlich wichtiger als die Punkte für die beste Leistung. Getreu dem olympischen Motto: Dabei sein ist alles! Machen Sie aus Ihrem nächsten Sportfest eine Steinzeit-Olympiade. Aktivität, Spass und die Lacher haben Sie dann garantiert auf Ihrer Seite.

Kämpfen wie die Flintstones

Versetzen Sie sich zurück in eine Zeit, in der „steinreich“ noch nichts mit Geld, Ruhm und Macht zu tun hatte. Alles was Stein ist, lässt sich zu Werkzeugen, Haushaltsgegenständen, Transportmitteln oder Waffen machen. Willkommen in der Steinzeit! Ganz auf diese Ära unserer steinharten Vorfahren ist die Steinzeit-Olympiade ausgerichtet. Hier treffen die Familien Feuerstein, Geröllheimer, Schiefer, Stein und Vanderfels aufeinander und messen sich in lustigen Wettkämpfen gemäss ihrer Herkunft. Natürlich dürfen dann und wann auch Pebbles und Bamm-Bamm mitspielen, sofern Kinder erlaubt und erwünscht sind. Dafür, dass bei den Wettkämpfen der besonderen Art kein Auge trocken bleibt, sorgen die einfallsreichen, komischen bis martialischen Abwandlungen bekannter Sportspiele. Hier lässt sich natürlich immer nach Lust und Laune noch etwas dazuerfinden. Die wahren Menschen der Steinzeit werden uns das nicht mehr übel nehmen (können).

Unsere Steinzeit-Vorfahren wussten ja nicht einmal, wie "Puma" geschrieben wurde. (Bild: germanjames / Shutterstock.com)

Lasst die Spiele beginnen



Beginnen wir mit der passenden Kleidung. Gefragt sind hier keine Marken-Sportklamotten von Nike, adidas oder anderen Sportartikelherstellern. Unsere Steinzeit-Vorfahren wussten ja nicht einmal, wie „Puma“ geschrieben wurde. Den konnten sie bestenfalls an die Höhlenwände malen oder am typischen Geruch erkennen. Felle, Lederstücke oder zur Not auch Fellimitationen und Jutesäcke sind das richtige Outfit für die Sportler der Steinzeit. Und die müssen sich im Ernstfall nicht einmal rasieren. Was für ein Luxus! Ist die (Ver-)Kleidung perfekt, können die Spiele beginnen. Hier ein kleiner Ausschnitt aus allem, was möglich ist:



  • Felsenweitwurf: mit Medizinball oder gern auch richtigem Steinbrocken.
  • Baumstammwettrollen: Dazu braucht man mindestens zwei ca. einen Meter lange Stammabschnitte.
  • Schubkarre: Einer ist die Schubkarre, der andere schiebt, aus dem Sportunterricht bekannt.
  • Säbelzahntiger! Rette sich, wer kann! Ein Sportler wird als Säbelzahntiger gekennzeichnet und muss auf die Jagd gehen, eine Art Haschespiel für Gross und Klein.
  • Damenwahl: Vergrössere deinen Stamm und klaue dem Nachbarn die schönsten Frauen. Dazu musst du die Frauen huckepack von der Gegenseite hinter deine eigene Linie schleppen. Die anderen klauen natürlich auch.
  • Mammutjagd: Speerwurf mit Besenstielen. Ein Ziel wird als Mammut deklariert. Gern können statt der Besenstiele auch andere Holzstecken oder Spielzeug-Pfeil-und-Bogen verwendet werden.
  • Fische spiessen: Auf einem flussähnlichen Parcours müssen die Kämpfer auf einem Bein hüpfend verschiedene „Fische“ vom Boden aufsammeln oder mit einem Spiess aufspiessen.
  • Beeren sammeln: Auf dem Boden werden eine Menge farblich unterschiedlicher Murmeln, Holz- oder Kunststoffkugeln ausgerollt. Wer innerhalb einer festgelegten Zeit die meisten einer Farbe sammelt, gewinnt.
  • Kugelfische fangen: Gespielt wird „Volleyball“ mit einem wassergefüllten Luftballon. Wer diesen am häufigsten in die gegnerische Seite befördern kann, ohne ihn vorher zu zerstören, gewinnt.
  • Stammeskampf: angelehnt an das bekannte Völker- oder Brennballspiel.
  • Steinzeit-Parcours: Hindernislauf frei nach Ihrer Wahl, natürlich mit steinzeitlichen Überraschungen.

Eigene Ideen sind immer gefragt. Diese Liste lässt sich beliebig erweitern – je nachdem, wie viel Zeit Sie füllen möchten, welche Materialien Ihnen zur Verfügung stehen oder was Ihnen sonst noch so einfällt.

Ab in den Steinbruch

Wo Sie die Olympischen Spiele der Steinzeit stattfinden lassen, liegt in Ihrer Hand und hängt natürlich auch vom Wetter ab. Die Wettkämpfe können in einer ausreichend grossen und entsprechend ausgestatteten Halle genauso stattfinden wie im Freien. Wichtig ist immer nur, dass ausreichend Platz zur Verfügung steht. Die Steinzeitmenschen und ihre Gäste brauchen ausreichend Bewegungsfreiheit. Eine kleine, enge Höhle wäre hier also nicht die passende Wahl, selbst wenn sie stilecht gestaltet ist.

Vergessen Sie nicht die zeitgemässe Verpflegung. Gereicht werden können Mammutsteaks (Steaks), Zähne vom Säbelzahntiger (Würstchen), Steine (Brötchen), Urzeitschleim (Pudding, Quark oder Joghurt), Wildobst (Obst eben), Spinnweben (Zuckerwatte), Zahnstein (Bonbons) und natürlich Brackwasser (Bier), Schildkrötenpisse (Limonade) oder Regenguss (Mineralwasser). Auch hier sind Ihrem Schöpfertum kaum Grenzen gesetzt. Dabei muss nicht alles stilecht sein – aber phantasievoll! Übrigens: Wenn die Steinzeit nicht so ganz Ihre Ära ist, dann lassen sich ähnliche Ideen auch in andere Epochen verlegen. Viel Spass und irgendwann ein herzliches Willkommen zurück in der Zukunft! Jabadabaduh!



 

Oberstes Bild: © Crystal Eye Studio – Shutterstock.com

Über Olaf Hoffmann

Olaf Hoffmann ist der kreative und führende Kopf hinter dem Unternehmen Geradeaus...die Berater.
Neben der Beratertätigkeit für kleine und mittlere Unternehmen und Privatpersonen in Veränderungssituationen ist Olaf Hoffmann aktiv in der Fort- und Weiterbildung im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe.
Als Autor für zahlreiche Blogs und Webauftritte brilliert er mit einer oftmals bestechenden Klarheit oder einer verspielt ironisch bis sarkastischen Ader. Ob Sachtext, Blogbeitrag oder beschreibender Inhalt - die Arbeiten des Autors Olaf Hoffmann bereichern seit 2008 in vielfältigen Formen das deutschsprachige Internet.



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