Was genau ist eine Zielgruppe und wo finde ich meine? Zielgruppendefinition leicht gemacht

22.05.2014 |  Von  |  Geschäftlich
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Was genau ist eine Zielgruppe und wo finde ich meine? Zielgruppendefinition leicht gemacht
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Egal ob Sie Marktforschung für Ihr Unternehmen betreiben oder aber ein Event organisieren möchten, wichtigste Frage ist immer: Für wen genau soll die Veranstaltung sein? Vor allem die Definition im Eventmarketing ist wichtig, um eine professionelle und zugleich spannend inszenierte Vorstellung zu liefern, deren Konzept genau die beabsichtigte Zielgruppe trifft.

Für die Eventorganisation ist die Frage der genauen Zielgruppe von entscheidender Bedeutung. Klar ist, dass Ihre Zielgruppe in erster Linie natürlich Ihre Gäste sind. Immerhin wird für sie ja das Ganze veranstaltet, deshalb sollte alles auch genau auf sie abgestimmt und zugeschnitten sein. Niemandem nützt eine Kochvorstellung mit den neuesten Küchenhelfern, wenn Sie eine Gruppe von Managern eingeladen haben.

Was genau ist eine Zielgruppe?

Das besondere und zugleich wichtigste Merkmal ist, dass eine Zielgruppe homogen ist. Das bedeutet, dass alle Personen, die Sie mit Ihrem Event ansprechen möchten, auch an irgendeiner bestimmten Stelle mindestens eine Gemeinsamkeit aufweisen. Diese geht über die soziodemografischen Fakten wie Alter, Herkunft oder Geschlecht hinaus. Denn es geht um Bedürfnisse, Probleme, aber auch Ideen und Träume bzw. Erwartungen. Nur wenn Sie diesbezüglich Ihre Zielgruppe genau kennen, können Sie sie auch direkt ansprechen und für sich gewinnen.

In der Eventplanung unterscheidet man grundsätzlich zwischen interner und externer Zielgruppe. Erstgenannte sind diejenigen, die innerhalb des Unternehmens anzutreffen sind. Zum Beispiel können dies Führungskräfte, Mitarbeiter oder sogar die Eigentümer selbst sein. Als externe Zielgruppen werden diejenigen Personen bezeichnet, die sich im Umfeld eines Unternehmens befinden. Das wären etwa potenzielle Kunden, Mitbewerber oder aber auch Lieferanten oder einfach die ganze Öffentlichkeit.




Wenn Sie ein Event planen, sollten Sie in erster Linie die interne Zielgruppe in den Fokus nehmen, denn genau diese repräsentiert ein Unternehmen. Nur wenn hier Zufriedenheit herrscht, wird ein positives Bild Ihrer Veranstaltung nach aussen getragen. Vor allem die Mitarbeiter eines Unternehmens haben hier eine wichtige Rolle und müssen bei Kundenevents unbedingt einbezogen werden. Immerhin sind sie die Markenbotschafter des Unternehmens nach aussen.

Was will meine Zielgruppe?

Auch wenn sich die Zielgruppe bei vielen Veranstaltungen quasi von selbst ergibt und auf der Hand liegt, reicht es nicht aus, dass diese einfach anwesend ist. Wenn Sie etwa ein Betriebsfest für Ihre Mitarbeiter veranstalten, ist es nicht damit getan, dass möglichst viele kommen und genügend Essen und Getränke zur Verfügung stehen. Überlegen Sie sich vielmehr, wie Sie ihnen einen unvergesslichen Tag oder Abend bereiten können, etwa indem Sie lustige Teamevents organisieren, die Spass machen.

Teamevents. (Bild: wavebreakmedia / Shutterstock.com)

Teamevents. (Bild: wavebreakmedia / Shutterstock.com)





Die Veranstaltung und die dabei investierte Zeit muss für die Mitarbeiter positiv besetzt sein. Dazu sollten Sie sich im Vorfeld fragen, wie die derzeitige Stimmung unter der Belegschaft ist, ob sich alle im Unternehmen auch tatsächlich wohlfühlen oder ob es Probleme gibt. Auch ein Blick in die Zukunft kann hier nicht schaden, denn wenn etwa eine Umstrukturierung ansteht oder die Arbeitsplätze nicht ganz sicher sind, müssen Sie diese Stimmung berücksichtigen. Vielleicht haben Sie ja auch bereits einmal ein Mitarbeiterfest veranstaltet und können sich auf diesbezügliches Feedback berufen. Dann wissen Sie auch genau, was Ihre Angestellten möchten und wie Sie Ihnen einen unterhaltsamen Tag oder Abend bescheren können.




Damit wird wieder klar, dass es mehr um die Empfindungen der Zielgruppe geht als um die soziodemografischen Themen. Am besten verschaffen Sie sich ein Bild aus allen Abteilungen Ihres Unternehmens, die Sichtweise aus der Chefetage reicht meist nicht aus oder ergibt ein etwas verzerrtes Bild.




Den Bedürfnissen der Zielgruppe muss entsprochen werden, um eine gelungene Veranstaltung zu gewährleisten. Gerade wenn etwa ein Umstrukturierungsprozess ansteht oder gerade zu Ende gebracht wurde, können viele Mitarbeiter verunsichert sein, womit auch die Stimmung auf dem Event eher negativ sein kann. Im Sinne eines gelungenen Events sollten Sie dies nicht unter den Teppich kehren, sondern informieren Sie Ihre Angestellten und nehmen Sie Ihnen etwaige Ängste, dann geht es auch mit der Laune schnell wieder bergauf und alle sind zufrieden. Machen Sie sich bewusst, dass fehlende Informationen Gerüchte schüren, die meist sowohl komplett haltlos als auch unnütz sind.




Nehmen Sie sich die Zeit, vor der Eventplanung genau Ihre Zielgruppe zu definieren und zu hinterfragen. Denn je besser Sie die Leute kennen, für die Sie die Veranstaltung organisieren und abwickeln, desto besser können Sie sie begeistern und desto eher kann die Veranstaltung zu einem gelungenen Event werden. Damit ist Ihnen positives Echo bei den Gästen sicher und der Aufwand hat sich gelohnt.

 

Oberstes Bild: © Bplanet – Shutterstock.com



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