So trimmen Sie Ihr temporäres Messeteam auf Erfolg

14.11.2014 |  Von  |  Geschäftlich, Messen

Auf Messen kann man sich gut präsentieren. Hohe Besucherzahlen, differenzierte sowie überzeugende Angebote und eine interessante Standgestaltung gelten als wichtige Indikatoren. Dabei ist das Standteam von grosser Bedeutung, denn die potentiellen Kunden erwarten sowohl Fachkompetenz als auch hohe Kommunikationsqualität. Dazu braucht man ein leistungsbereites und hochmotiviertes Team.

Ein solch einsatzfreudiges Team zusammenzustellen ist jedoch alles andere als einfach, denn es kommt lediglich zu einem besonderen Zeitpunkt zum Einsatz. Hier braucht man Verkaufsprofis, Finanzexperten und andere, wie zum Beispiel Techniker, die binnen kürzester Zeit zu einer funktionellen Arbeitsgruppe zusammenwachsen müssen. Wie so oft geht es um die richtige Motiation.

Diese Gruppe muss sich dynamisch entwickeln, um eine kraftvolle Teammotivation zu erreichen. Wie kann man ein solch zusammengewürfeltes Team nun binnen kurzer Zeit so zusammenschweissen, dass es Hand in Hand für den Unernehmenserfolg arbeitet?

Briefing und Motivation

Zeitnah vor der Messe sollten sich alle zu einem Kick-off-Meeting zusammenfinden, dem der Verantwortliche oder der Messeleiter einen Auftakt-Charakter verleihen sollte. Das geschieht in drei Phasen, von denen jede einzelne ein Baustein zur Teambildung sein kann. Der Redner muss eine klare sowie prägnante Ordnung bieten, damit sich eine Win-Win-Situation zwischen Teammitgliedern und Messeleitungsteam einstellen kann.

Was auf jeden Fall dargestellt werden sollte, sind die unternehmerischen Ziele, die Verantwortlichkeiten im Gesamtablauf, Infos zur eigenen Organisation sowie Herausforderungen und Aufgabengebiete der jeweiligen Messe.
Damit Transparenz geschaffen wird, sollte ein Modell des Messestandes zur Verfügung stehen – ebenso wie die Information über den Standort und die Halle. Charts, Modelle, ein grossformatiger Aufrissplan – all das sorgt für einen besseren Überblick darüber, wer wo arbeitet und eingesetzt wird. Bereits in dieser Phase sollte die Kick-off-Stimmung entstehen. Sorgen Sie also dafür, dass das Team aktiv einbezogen wird. Visualisieren Sie auf Pinnwänden oder ähnlichem die Vorstellungen und Wünsche der Mitarbeiter.


Auf Messen kann man sich gut präsentieren. (Bild: © Adriano Castelli - shutterstock.com)

Auf Messen kann man sich gut präsentieren. (Bild: © Adriano Castelli – shutterstock.com)


Teambildung durch Konfrontation

Damit eine Gruppe tatsächlich funktioniert und effektiv im Team arbeitet, sollte man sich mit verschiedenen Meinungen und Ansichten auseinandersetzen. Immer dann, wenn man seine Individualität und die eigenen Überlegungen eingebracht werden können, fühlt man sich wohl im Team. So wird der Grundstein, der Konsens gelegt. Der zweite Schritt zur Teambildung ist also die themenspezifische Diskussion. Kontroverse Ansichten sind dabei eher ein Gewinn als ein Hindernis, auch wenn sie im Prozess mühevoll und zäh daherkommen. So kommen innovative Ideen und Meinungen auf den Tisch und die Diskussion trägt Früchte für die gemeinsame Arbeit.

Darüber hinaus fördert dieser Vorgang den Teamgeist. Positionen und Verantwortlichkeiten können in Frage gestellt werden und daher sollten die Verantwortlichen solche Diskussionen in jedem Fall laufen lassen. Was als Sackgasse erscheint, muss nicht unbedingt einen solche sein. Oft hilft es schon, wenn man jeden einzeln dazu auffordert, Stellung zum Thema zu beziehen. Bei grossen Gruppen kann man verschiedene Kleingruppen mit expliziten Teammoderatoren einteilen, denen dann besondere Aufgabengebiete zuteil werden. Dabei sollte man auf das Setzen von Fristen nicht verzichten, damit man die Ergebnisse anschliessend im Plenum präsentieren kann. Hat man genügend Zeit kann man mit einem Team-Event wie Bergsteigen den Teamgeist weiter fördern.

Abschlussphase

In der letzten Phase geht es darum, die erarbeiteten Gruppenergebnisse und besprochenen Inhalte, die Organisation und die detaillierte Verantwortlichkeit für die Messe oder das Event festzulegen. Hier sollte man Wert darauf legen, dass Tätigkeitsbereiche und Verantwortlichkeiten mit dem Team zusammen besprochen werden. Hier kommt dann noch die klassische Trickkiste zum Einsatz, um den Teamgeist heraufzubeschwören und fühlbar werden zu lassen.

Auch wenn über den Stuhlkreis oft die Nase gerümpft wird, kann er hier durchaus zum Einsatz kommen oder man wendet klassische Fussballtrainer-Methoden an. Besonders wichtig ist, dass sämtliche Teammitglieder ihren Beitrag zum Messeerfolg formulieren, damit die Konturen des Teams geschärft werden können und jeder Einzelne das Gefühl hat, wichtig für das Ergebnis gewesen zu sein. Auf der Messe will man schliesslich keine Schwierigkeiten im Team bekommen.

 

Oberstes Bild: © EDHAR – shutterstock.com

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