LEOPOLD MUSEUM: Ultimativer Beitrag für Weihnachtswunschliste der Wien 1900-Fans

28.11.2019 |  Von  |  Presseportal
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LEOPOLD MUSEUM: Ultimativer Beitrag für Weihnachtswunschliste der Wien 1900-Fans
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Wien (ots) – Prachtband Wien 1900. Aufbruch in die Moderne ist erschienen!

Der mit Spannung erwartete Katalog zur spektakulären neuen Dauerpräsentation der Wien 1900-Sammlung des Leopold Museum ist ab sofort erhältlich. Das beeindruckende, von Leopold Museum-Direktor Hans-Peter Wipplinger herausgegebene Kompendium gibt den bisher umfassendsten Einblick in die faszinierende Epoche der Wiener Moderne. Das 560 Seiten starke Buch mit weit über 1000 Abbildungen ist ein absolutes Desideratum für LiebhaberInnen der Kunst, Kultur und Geistesgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts. Anhand der rund 1300 im Rahmen der permanent gezeigten Ausstellung Wien 1900. Aufbruch in die Moderne präsentierten Objekte und ergänzt durch wichtige Vergleichsbeispiele führt das Opus magnum durch den geistigen Schmelztiegel Wien an der Schwelle zum 20. Jahrhundert.

Das Buch umfasst 13 Textbeiträge von namhaften ExpertInnen und einen Überblick über die bedeutenden Persönlichkeiten der Wiener Moderne und vermittelt einen atemberaubenden Überblick über die Komplexität und Vielfalt der Künste und der wissenschaftlichen Pionierleistungen um 1900 und gibt „einen singulären Einblick in das Fluidum der einstigen Weltkulturhauptstadt Wien“, so Hans-Peter Wipplinger.

Auf die anregend verdichtete Einführung in das Thema von Hans-Peter Wipplinger folgt ein Essay über die Entstehung der Sammlung, verfasst von Autor und Kurator Diethard Leopold, Sohn des Museumsgründers Rudolf Leopold. Der Denker, „Künstler ohne Werk“ und Kunsttheoretiker Bazon Brock beleuchtet Bedeutung, Leistungen und Nachwirkung der Wiener Moderne. Philosoph Burghart Schmidt widmet sich den großen Umbrüchen in Wissenschaft, Forschung und Geistesleben jener Zeit, Philosoph Allan Janik gibt Einblick in die vielschichtige Gesellschaft zur Jahrhundertwende. August Ruhs, Psychiater und Psychoanalytiker, geht in seinem Beitrag den Fortschritten auf den Gebieten der Emanzipation, Psychoanalyse und Medizin auf den Grund. Der Literaturwissenschaftler und Autor Stefan Kutzenberger analysiert die Schwerpunkte der Literatur in Wien um 1900. Ernst Ploil, Jurist, Sammler und Experte für Jugendstil und Wiener Werkstätte, richtet in seinem Beitrag den Blick auf die Bedeutung des Kunstgewerbes für die Idee des Gesamtkunstwerkes. Leopold Museum-Kurator Ivan Ristic beleuchtet die Errungenschaften von Architektur und Baukunst Wiens um 1900, Kunsthistoriker Thomas Zaunschirm erörtert den Stellenwert der Skulptur jener Zeit. Schönberg-Expertin Therese Muxeneder, Lehrende an der Musikuniversität Wien und Archivarin des Schönberg-Center, führt in die revolutionären Umbrüche in der Tonkunst der Moderne ein, während Theaterwissenschaftlerin Monika Meister anhand von Kokoschkas Skandalstück Mörder, Hoffnung der Frauen das Theater der Wiener Moderne ins Rampenlicht stellt. Dramaturgin und Tanzhistorikerin Andrea Amort widmet sich schließlich dem befreiten Körper des Ausdruckstanzes um 1900.

Die Beiträge:

Hans-Peter Wipplinger: Einführung, Diethard Leopold: Die Sammlung ist der Körper des Sammlers. Von der Künstlersammlung zur Epochensammlung, Bazon Brock: Wien um 1900. Eine Blickumkehr, Burghart Schmidt: Wissenschaftlich-philosophische Umbrüche und deren Einflüsse auf die Künste, Allan Janik: Wiens Kultur und Gesellschaft um 1900. Eine schematische Übersicht, August Ruhs: Nervöse Zeiten. Über einiges, was der Kultur des Fin de Siècle und der Wiener Moderne vorausgeht, Stefan Kutzenberger: Triumphierende Trauer. Literatur in Wien um 1900, Ernst Ploil: Objekte des Kunstgewerbes als Beitrag zum Gesamtkunstwerk, Ivan Ristic: Fassaden der Moderne. Notizen zu Wiener Bauten um 1900, Thomas Zaunschirm: Skulptur in Wien um 1900, Therese Muxeneder: Endliche Romantik und Emanzipation der Dissonanz. Neue Töne in Wien um 1900, Monika Meister: Theater in der Wiener Moderne. Oskar Kokoschkas Schauspiel „Mörder, Hoffnung der Frauen“, Andrea Amort: Der tanzende Körper wird sichtbar

Weitere Beiträge in Form von Kapiteltexten zu Themen wie z.B. der Plakatkunst, dem Cabaret Fledermaus, der Kunstgewerbeschule, der Kleiderkunst oder zur Idee des Gesamtkunstwerks runden das facettenreiche Bild dieser fruchtbaren Periode der Wiener Kunst- und Kulturgeschichte ab.

Der Katalog zur neuen Dauerpräsentation Wien 1900 im Leopold Museum:

WIEN 1900. AUFBRUCH IN DIE MODERNE

Herausgeber: Hans-Peter Wipplinger, AutorInnen: Andrea Amort, Bazon Brock, Heike Eipeldauer, Verena Gamper, Allan Janik, Stefan Kutzenberger, Diethard Leopold, Monika Meister, Therese Muxeneder, Ernst Ploil, Burghart Schmidt, Ivan Ristic, August Ruhs, Hans-Peter Wipplinger und Thomas Zaunschirm, Bindung: Hardcover, Seiten: 560, Abbildungen: ca. 1300, darunter zahlreiche Ausstellungsansichten, Sprachen: Deutsch und Englisch in getrennter Auflage, Verlag: Verlag der Buchhandlung Walther König, Verkaufspreis: EUR 49.90

Kontakt:

Leopold Museum-Privatstiftung
Mag. Klaus Pokorny und Veronika Werkner, BA
Presse/Public Relations
0043 1 525 70 – 1507 bzw. 1541
presse@leopoldmuseum.org
www.leopoldmuseum.org

Original-Content von: Leopold Museum übermittelt durch news aktuell

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