Die Besten der „Sports Awards“-Geschichte: Nominierte Trainer und paralympische Sportler

26.11.2020 |  Von  |  Presseportal

Bern/Zürich (ots) – 2020 prägen die Siegerinnen und Sieger der Vergangenheit die „Sports Awards“. Unter sich haben die Preistragenden die jeweils Besten in den Kategorien Trainer und Paralympische Sportler auserkoren. Wer die besondere Auszeichnung gewinnt, ist am 13. Dezember 2020 in der Livesendung „Sports Awards – Die Besten aus 70 Jahren“ im Rampenlicht.

In der 70-jährigen Chronik der „Sports Awards“ reihen sich die grossen Namen der Schweizer Sportszene aneinander. Unter den bisherigen Gewinnerinnen und Gewinnern der Preisverleihung wird 2020 die Nummer 1 gesucht. Am 13. Dezember finden in der Livesendung „Sports Awards – die Besten aus 70 Jahren“ Ehrungen in den fünf Kategorien Sportlerin, Sportler, Team, Trainer und Paralympische Sportler statt. Ab 20.05 Uhr ist das TV-Publikum bei SRF 1, RTS 2 und RSI LA 2 live dabei, wenn die Besten der „Sports Awards“-Geschichte ausgezeichnet werden.

Die Nominierten in den Kategorien Paralympische Sportler und Trainer

Für die Nominationen verantwortlich zeichnet die 2020 gegründete Sports Awards Academy. Das Gremium besteht aus 120 preisgekrönten Personen, die alle in der Vergangenheit mit der Trophäe der „Sports Awards“ ausgezeichnet wurden. Die Stimmberechtigten haben entschieden, wem die Ehre der Nummer 1 unter anderem in der Kategorie Paralympische Sportler gebührt. Zur Wahl standen die früheren Siegerinnen und Sieger. Eine dieser drei Legenden aus dem Schweizer Behindertensport wird in der Livesendung als beste paralympische Sportlerin respektive bester paralympischer Sportler gewürdigt:

- Heinz Frei, Leichtathletik  - Marcel Hug, Leichtathletik  - Edith Wolf-Hunkeler, Leichtathletik  

Die Sports Awards Academy wählte ihre Favoriten auch in der Kategorie Trainer. 34 Persönlichkeiten tragen bislang den Titel Trainer des Jahres – und eine von ihnen darf sich ab dem 13. Dezember 2020 Bester Trainer nennen. Diese drei Nominierten machen den Sieger unter sich aus:

- Arno Del Curto, Eishockey  - Jean-Pierre Egger, Leichtathletik  - Karl Frehsner, Ski alpin  

Online-Voting für das beste Team läuft noch bis 2. Dezember

Noch bis am 2. Dezember kann die Öffentlichkeit auf sports-awards.ch mitbestimmen, wer den Titel Bestes Team gewinnt. In die Endauswahl haben es sechs Teams geschafft. Diese Top 6 wurden von der Sports Awards Academy vorselektioniert. Ursprünglich standen alle Equipen zur Auswahl, welche seit Beginn der Preisverleihung in der Kategorie Team triumphiert haben. Während der Livesendung können die Zuschauenden ausserdem via Tele-Voting mitentscheiden, wer die beste Sportlerin respektive der beste Sportler der letzten 70 Jahre ist. Die Siegerinnen und Sieger aller Kategorien werden live in der TV-Show verkündet.

Musikalische Unterhaltung mit legendären Sport-Hymnen

Neben den Preisvergaben sorgen Talks, Rückschauen und Show Acts für Unterhaltung. Und so, wie sich die Prämierung um die Besten aus 70 Jahren dreht, so lassen auch die Musikinterpreten berühmte Sportlieder aus vergangenen Tagen wiederaufleben. Als Inbegriff der Motivationssongs gilt der Survivor-Klassiker „Eye Of The Tiger“ von 1982. Die Schweizer Hard-Rock-Band Gotthard wird den Soundtrack von Rocky III in einer Coverversion performen. Gänsehaut garantiert auch Whitney Houstons Hit „One Moment In Time“ – gesungen von Fabienne Louves und Licia Chery -, der für viele Sportstars mit besonderen emotionalen Momenten verbunden ist. Die Olympia-Hymne aus dem Jahr 1988 beschreibt den Glauben an sich selbst auf dem harten Weg an die Spitze.

Mediendokumentation

Die Nominierten für den Titel BESTE/R PARALYMPISCHE/R SPORTLER/IN

Heinz Frei, Leichtathletik

15 Mal Paralympics-Gold, 14 WM-Titel und über 100 Marathon-Siege

Heinz Frei gilt als Pionier des Rollstuhlsports und geniesst in der Paralympics-Szene absoluten Legendenstatus. Für seine aussergewöhnlichen Leistungen wurde der Solothurner zwischen 1987 und 2009 im Rahmen der „Sports Awards“ nicht weniger als zehnmal als Paralympischer Sportler des Jahres ausgezeichnet – das bedeutet über alle Kategorien gesehen Rekord. Entsprechend üppig präsentiert sich auch sein Palmares: Verteilt auf die drei Sportarten Leichtathletik, Langlauf und Handbike gewann Frei seit 1988 15 Mal paralympisches Gold. Dazu kommen 14 WM-Titel und 112 Siege im Marathon sowie weitere zahlreiche Podestplätze an Paralympics, Welt- und Europameisterschaften. Auch im Alter von 62 Jahren ist der Inhaber des Marathon-Weltrekords noch immer aktiv.

Marcel Hug, Leichtathletik

8 Medaillen an Sommer-Paralympics, 10 WM-Titel

Bereits in seinen jungen Jahren hat Marcel Hug in der paralympischen Leichtathletik-Szene für Aufsehen gesorgt. 2004 gewann er 18-jährig an den Paralympics in Athen zweimal die Bronzemedaille. Daraufhin wurde der Thurgauer als bislang einziger Behindertensportler zum Newcomer des Jahres im Schweizer Sport gewählt. Inzwischen hat der heute 34-Jährige von Paralympics, WM und EM bereits 43 Medaillen in seinem Trophäenschrank hängen und unzählige Weltrekorde verbessert. An den „Sports Awards“ ging er zwischen 2011 und 2017 gleich sechsmal als Sieger hervor. Auch international fanden seine Leistungen Anerkennung. Bei seiner dritten Nomination für die Laureus Sports Awards wurde er zum Weltbehindertensportler 2017 geehrt.

Edith Wolf-Hunkeler, Leichtathletik

8 Medaillen an Sommer-Paralympics, 4 WM-Titel

Edith Wolf-Hunkeler war über viele Jahre die erfolgreichste Schweizer Rollstuhl-Athletin. Ihre sportliche Bilanz mit acht Paralympics-Medaillen, 15 Podestplätzen an Weltmeisterschaften und 13 Europameistertiteln liest sich beeindruckend. Daneben gewann die heute 48-jährige Luzernerin zahlreiche grosse Marathons auf der ganzen Welt. Besonders in Erinnerung bleiben ihre Auftritte an den Paralympics 2012 in London, als sie zwei Jahre nach der Geburt ihrer Tochter Elin gleich vier Medaillen gewann, unter anderem Gold über 5000 Meter. Für ihre ausserordentlichen Leistungen wurde die 2015 zurückgetretene Wolf-Hunkeler im Rahmen der „Sports Awards“ sieben Mal mit der Auszeichnung Paralympische Sportlerin des Jahres geehrt. Auch abseits der Rennstrecken galt sie als wichtige Botschafterin für den Behindertensport und die Belange der Querschnittgelähmten in der Schweiz.

Die Nominierten für den Titel BESTER TRAINER

Arno Del Curto, Eishockey

Trainer des Jahres 2007 und 2011

Arno Del Curto ist im Schweizer Eishockey eine Institution. Über 22 Jahre lang stand der gebürtige Engadiner beim HC Davos an der Bande. Unter seiner Ägide wurden die Bündner zwischen 2002 und 2015 sechs Mal Schweizer Meister und verpassten ausserdem nie die Playoffs. Dazu kamen fünf Triumphe am traditionellen Spengler Cup und der Einzug in die Halbfinals der Champions Hockey League in der Saison 2015/16. Mit seinem offensiven Tempospiel, seiner Akribie und seiner Leidenschaft für den Sport prägte Del Curto den Rekordmeister und die Liga über viele Jahre. Dazu genoss er einen ausgezeichneten Ruf als Ausbildner von jungen Spielern. Mit seiner direkten Art bot der 64-Jährige auch abseits der Eisfläche Unterhaltung und erlangte damit landesweit Kultstatus. 2007 und 2011 wurde Del Curto im Rahmen der „Sports Awards“ zum Schweizer Trainer des Jahres gewählt.

Jean-Pierre Egger, Leichtathletik

Trainer des Jahres 1985

Jean-Pierre Egger ist ein Trainer von Weltklasseformat. Der 77-jährige Neuenburger hat in den letzten Jahrzehnten unzählige Sportgrössen ins Rampenlicht begleitet. Am Ursprung seiner erfolgreichen Trainertätigkeit stand die Zusammenarbeit mit dem dreifachen Kugelstoss-Weltmeister Werner Günthör. Später formte Egger, einst selbst ein erfolgreicher Leichtathlet, die Neuseeländerin Valerie Adams in dieser Disziplin zur Olympiasiegerin. Als Experte für Kraft- und Konditionstraining war der bekannte Schnauzträger mit seinen Trainingsmethoden in unterschiedlichen Sportarten erfolgreich. Auch Skisprung-Olympiasieger Simon Ammann, Eiskunstlauf-Europameisterin Sarah Meier, Schwingerkönig Matthias Sempach oder das Segelteam Alinghi profitierten von seinem Wissen.

Karl Frehsner, Ski alpin

Trainer des Jahres 1991

Karl Frehsner ist so etwas wie der ewige Skitrainer. Der gebürtige Österreicher, der seit 1968 im Raum Zürich lebt, hat den Schweizer Skirennsport in den Achtzigerjahren revolutioniert. Als Cheftrainer der Männer feierte er mit Grössen wie Pirmin Zurbriggen oder Peter Müller grosse Erfolge. Frehsner galt als Architekt des „Goldrauschs“ an der Heim-WM 1987 in Crans-Montana, mit dem Schweizer Vierfach-Triumph in der Abfahrt als Höhepunkt. Zwölf Jahre später schafften die Österreicherinnen unter seiner Leitung das gleiche Kunststück. Seinen Spitznamen „Der eiserne Karl“ verdiente er sich wegen seiner konsequenten Art. Der gelernte Carrosseriespengler und Skibauer legte viel Wert auf Disziplin und Pünktlichkeit. Der Erfolg gab ihm recht. Noch heute ist der 81-Jährige in beratender Funktion für Swiss-Ski tätig und kümmert sich unter anderem um die Rennanzüge.

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