Expert*innenjury nominiert 26 Wettbewerbsbeiträge für die 16. Europäischen Kulturmarken-Awards mit einem Lifetime Achievement Award und einem einmaligen Sonderpreis der Jury

29.09.2021 |  Von  |  Presseportal

Berlin (ots) –

+ 110 Bewerber*innen aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Belarus, Frankreich, Israel, Litauen, Russland, Serbien und den Niederlanden

+ Eliad Moreh-Rosenberg, Kuratorin und Direktorin des Museum of Holocaust Art in Yad Vashem wird mit einem Lifetime Achievement Award geehrt

+ Dresdner Sinfoniker erhalten einmaligen Sonderpreis der Jury für Innovation und Experimentierfreude in pandemischen Zeiten

Die Shortlist der Europäischen Kulturmarken-Awards 2021 steht. Die 40-köpfige Expert*innenjury aus Kultur, Wirtschaft und Medien wählte am 24. September 2021 unter der Moderation des Jurypräsidenten Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld in der Landeshauptstadt Dresden 26 Nominierte aus. Die 2006 von dem Kulturmanager Hans-Conrad Walter ins Leben gerufenen Awards für innovatives Kulturmanagement, trendsetzendes Kulturmarketing und nachhaltige Kulturförderung werden mittlerweile als Europas avancierteste Kulturpreise gehandelt und zeichnen zukunftsweisende Kulturprojekte in insgesamt acht Wettbewerbskategorien aus. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Kulturmarken-Gala „Night of Cultural Brands“ am 11. November 2021 in der Staatsoperette Dresden auf dem Kraftwerk Mitte Dresden vor 700 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Medien statt. Ausgezeichnet werden unter anderem trendsetzende Kulturanbieter*innen, nachhaltige Investitionen in Kulturprojekte, innovative Bildungsprogramme, Stadtkultur und Kulturtourismusregionen sowie die engagiertesten Kulturmanager*innen aus Europa. Eröffnet wird die Preisverleihung von Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert. https://kulturmarken.de/veranstaltungen/kulturmarken-gala

Und hier die Entscheidungen der Jury:

In der Kategorie „Europäische Kulturmarke des Jahres 2021“ nominierte die Jury BTHVN2020 (D), die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden Württemberg (D) und das Europäische Hansemuseum Lübeck (D).

Chancen die „Europäische Trendmarke des Jahres 2021“ zu werden, haben die Stiftung Zukunft Berlin mit dem Projekt Nachbarn für Nachbarn (D), die Digitalplattform SPECTYOU (CH) sowie die Europäische Kulturhauptstadt Novi Sad 2022 (SRB).

Für die Auszeichnung als „Europäische*r Kulturmanager*in des Jahres 2021“ wurden Jasmin Vogel (Vorständin des Kulturforum Witten, D), Igor Levit (Künstlerischer Leiter der Kammermusikakademie und des Standpunkte Festivals des Heidelberger Frühlings, D) sowie Gitte Zschoch (Geschäftsführerin von EUNIC, dem Netzwerk der europäischen Kulturinstitute, BEL) nominiert.

Für den Preis „Europäische*r Kulturinvestor*in des Jahres 2021“ nominierte die Jury Maja Hoffmann (Kunstsammlerin und Kunstmäzenin, CH), Ströer Media Deutschland (Partner der Städte sowie der Kunst- und Kulturszene, D) und die European Cultural Foundation (Fonds für Kultur der Solidarität, NL).

Über eine Nominierung in der Kategorie „Europäisches Bildungsprogramm des Jahres 2021“ dürfen sich freuen: Die Stiftung Planetarium Berlin (D), der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (D) und der Eva Pitzner Leserattenservice (D).

Im Rennen für die „Europäische Kulturtourismusregion des Jahres 2021“ ist das Usedomer Musikfestival als Podium der Ostsee (D), das Lausitzfestival als Impulsgeberin der Region (D) sowie Tourismus NRW mit „100 Jahre Joseph Beuys“ und der Radroute „Beuys & Bike“ (D).

Für den „Europäischen Preis für Stadtkultur 2021“ wurden die Bundestadt Bonn (D), die Brunnenpassage Wien (A) sowie die Stadt Wolfsburg (D) nominiert.

In der Kategorie „Europäischer Preis für Nachhaltigkeit im Kulturmarkt 2021“ nominierte die Jury die Lower Austrian Film Commission (A), die ufa-Fabrik Berlin (D) sowie das KUNST HAUS WIEN (A).

Die Kulturmanagerin Eliad Moreh-Rosenberg (IL) wurde in Paris geboren und studierte in Jerusalem Kunstgeschichte. Heute ist sie Kuratorin und Direktorin des Museum of Holocaust Art in Yad Vashem in Jerusalem und für die museale Präsentation der Geschichte des Holocaust verantwortlich. Eliad Moreh-Rosenberg kuratierte eine Vielzahl an Ausstellungen und präsentierte diese in zahlreichen Museen in Europa, um das Gedenken an die Shoa aufrechtzuerhalten. „Menschlichkeit wird sich behaupten.“ ist dabei ihre zentrale Botschaft. In der Kategorie „Europäische*r Kulturmanager*in des Jahres 2021“ wird sie mit einem Lifetime Achievement Award geehrt.

Die Dresdner Sinfoniker (D) gehören zu den führenden Sinfonieorchestern für zeitgenössische Musik. Die Produktionen des variablen Ensembles – Musiker*innen nahezu aller wichtigen Orchester Europas kommen projektweise hierfür zusammen – wurden vielfach ausgezeichnet (UNESCO-Sonderpreis „Welthorizont“, ECHO Klassik). Mit innovativer Musikvermittlung und alternativen Konzertformaten weisen die Dresdner Sinfoniker den Weg in die Zukunft – frisch, mitreißend und auf höchstem musikalischen Niveau. Für Ihre Innovationen und ihre Experimentierfreude in pandemischen Zeiten erhalten sie einen einmaligen Sonderpreis der Jury, unter anderem für die Projekte „Himmel über Prohlis“ und „Elbkarawane 2021“.

Die weiteren Preisträger*innen werden auf der Kulturmarken-Gala „Night of Cultural Brands“ am 11. November 2021 bekanntgegeben und mit der AURICA geehrt, einer 23 Zentimeter hohen, gewachsten Bronzestatue. AURICA, ein rumänischer Mädchenname, der die Goldene meint, trägt alles in sich, was so begehrenswert ist: Aura, Aurum und Heureka. Die Skulptur steht darüber hinaus für die Exzellenz, Attraktivität und Vielfalt des europäischen Kulturmarktes und versinnbildlicht die wertvolle Vermittlungsarbeit der europäischen Kulturanbieter*innen und das herausragende Engagement europäischer Kulturförder*innen.

Initiator des Europäischen Kulturmarken-Awards ist die Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring.

Die Europäischen Kulturmarken-Awards werden gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus sowie die Landeshauptstadt Dresden, Preisstifterin ist die Hoffbauer-Stiftung. Der Wettbewerb wird von den Premiumpartner*innen SAP, RSM, Kulturplakatierung, Arnold Group, Bayer Kultur, ARTE Magazin, Deutsche Post DHL-Group, Deutsche Welle TV und Sächsische Zeitung, sowie von den Partner*innen Kraftwerk Mitte Dresden, Staatsoperette Dresden, Dresden Marketing, tjg. theater junge generation, Partyrent Group, Deutsche Bahn, Mihai, Patide, Berlin Partner, KULTURPERSONAL, Kulturmanagement Network, VDVO, bcsd Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing, Origo Kaffee, Crescendo, Bühnentechnische Rundschau, WA-Verlag, theater heute, Opernwelt, Theatermanagement-aktuell, Tanz, public marketing, kultur west, tanznetz, Der Theater Friedrich-Verlag, fundraiser magazin, Kulturpolitische Gesellschaft e.V., INTHEGA, kulturnews, new business Magazin, ESB Marketing Netzwerk, marketing-BÖRSE, WA Media, Hauptstadt TV, Stiftung & Sponsoring, Das Magazin, Horizont, Wernesgrüner, dem Staatsweingut Schloss Wackerbarth und dem Verband der Veranstaltungsorganisatoren unterstützt.

Pressekontakt:

Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring mbH, Geschäftsführer Hans-Conrad Walter, Bötzowstraße 25, 10407 Berlin, Telefon: +49 30 53 214 391, Fax: +49 30 53 215 337, E-Mail: walter@causales.de, www.kulturmarken.de, www.cultural-brands.com

Original-Content von: Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring mbH übermittelt durch news aktuell

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