Schweizer Cup aktuell: Diese Duelle warten in der zweiten Runde
von belmedia Redaktion Allgemein Events events24.ch Fussball Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Regionen Schweiz Schweiz soccer.ch Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch Themen Ⳇ Verbreitung
Der Schweizer Cup 2026/27 geht in die nächste Phase. Nach der ersten Hauptrunde stehen die Paarungen für die Sechzehntelfinals fest. Mehrere Super-League-Clubs müssen dabei auswärts bei Unterklassigen antreten. Besonders interessant sind die Duelle FC Aarau gegen FC Zürich, FC Winterthur gegen FC Luzern sowie Stade Nyonnais gegen den FC Basel.
Die zweite Hauptrunde wird vom 16. bis 18. Oktober 2026 ausgetragen. Für die Clubs aus der Super League beginnt damit die nächste Etappe auf dem Weg zum Cupfinal. Der besondere Reiz des Wettbewerbs bleibt dabei erhalten: Unterklassige Mannschaften erhalten Heimrecht und können vor eigenem Publikum für eine Überraschung sorgen.
FC Zürich muss nach Aarau
Eine der attraktivsten Paarungen der zweiten Runde ist das Duell zwischen dem FC Aarau und dem FC Zürich. Die Aargauer treten in der Challenge League an und dürfen den Super-League-Vertreter im eigenen Stadion empfangen.
Für den FCZ dürfte die Aufgabe keineswegs selbstverständlich werden. Cupspiele gegen ambitionierte Unterklassige haben ihre eigenen Gesetze. Aarau kann ohne grossen Druck antreten, während von den Zürchern das Weiterkommen erwartet wird.
Gerade solche Begegnungen machen den Schweizer Cup seit Jahrzehnten attraktiv. Ein einziges Spiel entscheidet über Weiterkommen oder Ausscheiden. Eine schwächere Phase kann deshalb bereits das Ende der Cup-Saison bedeuten.
Winterthur empfängt den FC Luzern
Auch die Begegnung zwischen dem FC Winterthur und dem FC Luzern verspricht Spannung. Winterthur spielt nach dem Abstieg nicht mehr in der höchsten Liga, verfügt aber weiterhin über viel Erfahrung aus der Super League.
Der FC Luzern reist somit zu einem Gegner, der die Qualität eines klassischen Challenge-League-Aussenseiters deutlich übertreffen kann. Für die Zentralschweizer wird es wichtig sein, das Spiel von Beginn an mit der nötigen Konzentration anzugehen.
Basel reist zu Stade Nyonnais
Der FC Basel bekommt es auswärts mit Stade Nyonnais zu tun. Auch hier trifft ein Super-League-Club auf einen Vertreter der Challenge League. Basel geht grundsätzlich als Favorit in die Partie, doch gerade auswärts können Cupspiele schnell unangenehm werden.
In der ersten Runde zeigte der FCB allerdings bereits, dass er seine Favoritenrolle ernst nimmt. Gegen Courtételle setzte sich Basel deutlich mit 6:1 durch. Young Boys gewann gleichzeitig mit 4:0 beim FC Liestal, während Servette beim FC Bavois einen klaren 7:0-Sieg feierte.
St.Gallen und Thun ebenfalls mit schwierigen Aufgaben
Der FC St.Gallen reist in der zweiten Runde zum FC Rapperswil-Jona. Damit wartet auf die Ostschweizer ebenfalls ein Gegner aus der Challenge League. Besonders für Rapperswil-Jona dürfte dieses Heimspiel eines der sportlichen Highlights des Herbstes werden.
Der FC Thun trifft auswärts auf den FC Schaffhausen. Auch diese Begegnung bietet einen interessanten Vergleich zwischen einer Mannschaft aus der höchsten Schweizer Liga und einem ambitionierten Unterklassigen.
YB, Lugano und Sion mit vermeintlich leichteren Losen
Auf dem Papier haben einige andere Super-League-Clubs weniger schwierige Aufgaben erhalten. Die Young Boys treten bei der AC Taverne aus der 1. Liga Classic an. Der FC Lugano reist zu Pully Football, während der FC Sion beim SC Cham antreten muss.
Grasshopper Zürich bekommt es mit dem FC Grenchen 15 zu tun. Lausanne-Sport reist zum FC Winkeln und Servette trifft auswärts auf den FC Rotkreuz.
Trotz der klaren Rollenverteilung sind Überraschungen im Schweizer Cup nie ausgeschlossen. Für Amateur- und Unterklassenteams sind solche Begegnungen häufig Spiele des Jahres. Volle Plätze, eine besondere Atmosphäre und die Aussicht auf eine Sensation können zusätzliche Kräfte freisetzen.
Der Cup lebt von David gegen Goliath
Der Modus des Schweizer Cups unterstützt diese besonderen Duelle bewusst. Bis einschliesslich Halbfinal erhält grundsätzlich die unterklassige Mannschaft Heimrecht. In der zweiten Runde dürfen zudem keine zwei Super-League-Clubs direkt gegeneinander gelost werden.
Damit bleiben möglichst viele Begegnungen zwischen Profiteams und kleineren Vereinen erhalten. Für die Clubs aus unteren Ligen bedeutet dies nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern häufig auch einen besonderen Anlass für den ganzen Verein und die Region.
Vom 16. bis 18. Oktober wird sich zeigen, welche Favoriten ihrer Rolle gerecht werden und welcher Aussenseiter möglicherweise für die nächste grosse Überraschung im Schweizer Cup sorgt.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Titelbild: KI-Bild