LeBron James: Die Geschichte von "King James" und einer einzigartigen NBA-Karriere
von belmedia Redaktion Allgemein Events events24.ch Magazine nachrichtenticker.ch Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch Themen Ⳇ Verbreitung
LeBron James gehört zu den aussergewöhnlichsten Basketballspielern aller Zeiten. Schon als Teenager wurde er als kommender NBA-Superstar gehandelt – mehr als zwei Jahrzehnte später hat er Erwartungen erfüllt, die kaum erfüllbar schienen. Vier NBA-Meisterschaften, vier MVP-Auszeichnungen, drei olympische Goldmedaillen und der Rekord als erfolgreichster Punktesammler der NBA-Geschichte prägen eine Karriere, die in ihrer Länge und Konstanz einzigartig ist. Aus dem Wunderkind aus Akron wurde „King James“ – und einer der bekanntesten Sportler der Welt.
LeBron Raymone James wurde am 30. Dezember 1984 in Akron im US-Bundesstaat Ohio geboren. Anders als Michael Jordan besuchte er kein College. Nach einer spektakulären Highschool-Karriere wechselte er 2003 direkt in die NBA und wurde beim Draft an erster Stelle von den Cleveland Cavaliers ausgewählt.
Seitdem hat LeBron mehrere Basketballgenerationen erlebt und geprägt. Er spielte für die Cleveland Cavaliers, Miami Heat und Los Angeles Lakers, erreichte zehnmal die NBA Finals und gewann mit drei verschiedenen Mannschaften die Meisterschaft.
Ein Basketballtalent, über das ganz Amerika sprach
Schon Jahre vor seinem ersten NBA-Spiel war LeBron James landesweit bekannt.
An der St. Vincent-St. Mary High School in Akron entwickelte er sich zu einem der grössten Nachwuchstalente, die der amerikanische Basketball bis dahin erlebt hatte.
Seine Spiele wurden teilweise im nationalen Fernsehen übertragen. Sportzeitschriften berichteten über ihn, bevor er überhaupt volljährig war.
Die Erwartungen waren enorm.
LeBron sollte nicht einfach ein guter NBA-Spieler werden. Viele Beobachter sahen in ihm bereits den möglichen Nachfolger der grössten Basketballstars der Geschichte.
2003 beginnt die NBA-Karriere
Beim NBA-Draft 2003 hatten die Cleveland Cavaliers die erste Auswahl.
Die Entscheidung war praktisch selbstverständlich.
Cleveland wählte LeBron James an Position eins.
Damit konnte der junge Star seine professionelle Karriere nur wenige Kilometer von seiner Heimatstadt Akron entfernt beginnen.
Bereits in seiner ersten Saison überzeugte James.
Er wurde zum NBA Rookie of the Year gewählt.
Doch schon damals zeigte sich, dass LeBron ein ungewöhnlicher Spielertyp war.
Er konnte selbst Punkte erzielen, Rebounds holen und gleichzeitig wie ein Spielmacher seine Mitspieler einsetzen.
LeBron führt Cleveland erstmals in die NBA Finals
Die Cavaliers entwickelten sich rund um ihren jungen Superstar immer weiter.
2007 erreichte Cleveland erstmals in der Geschichte der Franchise die NBA Finals.
LeBron war erst 22 Jahre alt.
Gegen die erfahrenen San Antonio Spurs waren die Cavaliers allerdings chancenlos und verloren die Finalserie mit 0:4.
Der erste Meistertitel musste warten.
Zweimal MVP in Cleveland
Individuell erreichte James schon während seiner ersten Zeit in Cleveland die absolute Spitze.
2009 wurde er erstmals zum wertvollsten Spieler der NBA gewählt.
2010 gewann er die Auszeichnung erneut.
Trotzdem fehlte weiterhin das, woran die grössten Basketballspieler letztlich gemessen werden:
eine Meisterschaft.
Im Sommer 2010 traf LeBron deshalb eine Entscheidung, die seine Karriere und die NBA nachhaltig verändern sollte.
„The Decision“: LeBron wechselt nach Miami
LeBron James verliess Cleveland und wechselte zu den Miami Heat.
Dort bildete er gemeinsam mit Dwyane Wade und Chris Bosh eines der prominentesten Star-Trios der NBA-Geschichte.
Die Bekanntgabe seines Wechsels erfolgte in einer Fernsehsendung unter dem Titel „The Decision“.
Die Reaktionen waren enorm.
Besonders in Cleveland fühlten sich viele Fans von ihrem Superstar im Stich gelassen.
Sportlich war der Druck in Miami gewaltig.
Eine Mannschaft mit drei solchen Stars sollte Meister werden.
Die erste Finalniederlage mit Miami
Bereits in der ersten Saison erreichten die Heat 2011 die NBA Finals.
Dort traf Miami auf die Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki.
Die Heat galten als Favorit.
Doch Dallas gewann die Serie.
Für LeBron war die Niederlage besonders bitter. Seine Leistungen in den Finals wurden stark kritisiert.
Die Frage wurde lauter, ob er tatsächlich in der Lage sei, eine Mannschaft zur Meisterschaft zu führen.
Ein Jahr später lieferte er die Antwort.
2012: LeBron James wird erstmals NBA-Champion
2012 erreichten die Miami Heat erneut die Finals.
Diesmal warteten die Oklahoma City Thunder.
Miami gewann die Serie mit 4:1.
LeBron James war endlich NBA-Champion.
Er wurde gleichzeitig zum Finals MVP gewählt.
Damit fiel eine enorme Last von seinen Schultern.
Doch der Erfolg sollte kein Einzelfall bleiben.
2013 folgt die zweite Meisterschaft
In der folgenden Saison spielten die Heat erneut um den Titel.
Die NBA Finals gegen die San Antonio Spurs entwickelten sich zu einer dramatischen Serie.
Besonders Spiel 6 wurde legendär.
San Antonio stand unmittelbar vor der Meisterschaft, ehe Ray Allen kurz vor Schluss einen entscheidenden Dreipunktewurf traf und Miami in die Verlängerung rettete.
Die Heat gewannen das Spiel.
Anschliessend entschieden sie auch Spiel 7 für sich.
LeBron war zum zweiten Mal NBA-Champion und erneut Finals MVP.
Vier Jahre und vier Finals mit Miami
LeBrons Zeit in Miami dauerte vier Spielzeiten.
In jeder einzelnen erreichten die Heat die NBA Finals.
Die Bilanz:
- 2011: Finalniederlage gegen Dallas
- 2012: Meister gegen Oklahoma City
- 2013: Meister gegen San Antonio
- 2014: Finalniederlage gegen San Antonio
Während seiner Zeit in Miami gewann James zudem zwei weitere MVP-Auszeichnungen.
Damit war er bereits vierfacher MVP.
Doch 2014 traf er eine weitere grosse Entscheidung.
LeBron kehrt nach Cleveland zurück
Vier Jahre nach seinem Abschied kehrte LeBron James zu den Cleveland Cavaliers zurück.
Diesmal formulierte er ein klares Ziel.
Er wollte seiner Heimatregion eine Meisterschaft bringen.
Gemeinsam mit Kyrie Irving und Kevin Love entstand erneut eine Mannschaft, die um den NBA-Titel spielen konnte.
2015 erreichten die Cavaliers die Finals.
Dort trafen sie auf die Golden State Warriors um Stephen Curry.
Cleveland verlor.
Ein Jahr später kam es zum Wiedersehen.
2016: Eine der grössten Aufholjagden der NBA-Geschichte
Die NBA Finals 2016 wurden zu einem der wichtigsten Kapitel in LeBrons Karriere.
Golden State ging in der Serie mit 3:1 in Führung.
Noch nie zuvor hatte eine Mannschaft in den NBA Finals einen solchen Rückstand aufgeholt.
Cleveland musste drei Spiele hintereinander gewinnen.
Die Cavaliers schafften es.
LeBron erzielte in Spiel 5 gemeinsam mit Kyrie Irving jeweils 41 Punkte.
Auch Spiel 6 ging an Cleveland.
Damit musste Spiel 7 entscheiden.
„The Block“
Wenige Minuten vor Ende von Spiel 7 stand es unentschieden.
Golden States Andre Iguodala lief Richtung Korb und schien einen einfachen Korbleger erzielen zu können.
LeBron sprintete von hinten über das Spielfeld.
Im letzten Moment blockte er Iguodalas Wurf gegen das Brett.
Die Aktion wurde als „The Block“ zu einem der berühmtesten defensiven Spielzüge der NBA-Geschichte.
Wenig später traf Kyrie Irving einen entscheidenden Dreier.
Cleveland gewann 93:89.
Eine Meisterschaft für Cleveland
Die Cleveland Cavaliers waren erstmals NBA-Champion.
Für die Stadt hatte der Erfolg enorme Bedeutung.
Cleveland hatte seit Jahrzehnten keine Meisterschaft in einer der grossen amerikanischen Profiligen mehr gefeiert.
LeBron hatte sein Versprechen erfüllt.
Er wurde zum dritten Mal Finals MVP.
Die Bilder des emotionalen James nach dem Spiel gehören zu den bekanntesten Momenten seiner Karriere.
Acht NBA Finals hintereinander
Eine der bemerkenswertesten Leistungen seiner Karriere war LeBrons Konstanz über beinahe ein Jahrzehnt.
Von 2011 bis 2018 stand er acht Jahre hintereinander in den NBA Finals.
Viermal mit Miami.
Viermal mit Cleveland.
Nur wenige Spieler der modernen NBA haben über einen so langen Zeitraum praktisch jedes Jahr bis zum letzten möglichen Abschnitt der Saison gespielt.
2018 beginnt das Kapitel Los Angeles Lakers
Im Sommer 2018 verliess James Cleveland erneut.
Er unterschrieb bei den Los Angeles Lakers.
Damit wechselte er zu einer der traditionsreichsten Organisationen des Basketballsports.
Für die Lakers hatten zuvor Legenden wie Magic Johnson, Kareem Abdul-Jabbar, Shaquille O’Neal und Kobe Bryant gespielt.
LeBron wollte dieser Geschichte ein weiteres Kapitel hinzufügen.
2020: Meister mit den Los Angeles Lakers
Gemeinsam mit Anthony Davis führte LeBron die Lakers 2020 zur NBA-Meisterschaft.
Die Finals gegen die Miami Heat gewann Los Angeles mit 4:2.
LeBron wurde erneut Finals MVP.
Damit hatte er eine aussergewöhnliche Leistung erreicht:
Er war mit drei verschiedenen Mannschaften NBA-Champion und wurde bei allen drei Teams zum Finals MVP gewählt.
Seine vier Meisterschaften gewann er mit:
- Miami Heat – 2012
- Miami Heat – 2013
- Cleveland Cavaliers – 2016
- Los Angeles Lakers – 2020
Der historische Punkterekord
Am 7. Februar 2023 schrieb LeBron James NBA-Geschichte.
Gegen die Oklahoma City Thunder übertraf er Kareem Abdul-Jabbars bisherigen Karriere-Punkterekord.
Abdul-Jabbar hatte insgesamt 38’387 Punkte in der regulären NBA-Saison erzielt.
Der Rekord hatte fast vier Jahrzehnte Bestand.
Dann übernahm LeBron James die Spitze.
Seitdem baute er den Rekord weiter aus.
Damit ist LeBron der erfolgreichste Punktesammler der regulären NBA-Geschichte.
Eine besondere Stärke: seine Vielseitigkeit
LeBron unterscheidet sich in einem entscheidenden Punkt von vielen klassischen Topscorern.
Er ist nicht nur Punktesammler.
Mit einer Körpergrösse von rund 2,06 Metern und einem Gewicht von deutlich über 100 Kilogramm verbindet er die körperlichen Voraussetzungen eines grossen Forwards mit der Übersicht eines Spielmachers.
LeBron kann:
- selbst zum Korb ziehen
- aus der Distanz treffen
- Rebounds holen
- Fastbreaks einleiten
- Mitspieler mit Pässen einsetzen
- mehrere Positionen verteidigen
Gerade diese Vielseitigkeit macht einen wesentlichen Teil seiner aussergewöhnlichen Karriere aus.
Drei olympische Goldmedaillen
Auch mit der amerikanischen Nationalmannschaft schrieb LeBron Geschichte.
Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen gewann er zunächst Bronze.
Danach folgten drei Goldmedaillen:
- 2008 in Peking
- 2012 in London
- 2024 in Paris
Besonders seine Rückkehr zur Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen 2024 sorgte für grosse Aufmerksamkeit.
Gemeinsam mit Stars wie Stephen Curry und Kevin Durant führte er die USA erneut zu Gold.
LeBron James und Michael Jordan
Kaum eine Diskussion begleitet LeBrons Karriere so lange wie der Vergleich mit Michael Jordan.
Wer ist der beste Basketballspieler aller Zeiten?
Eine objektive Antwort darauf gibt es kaum.
Jordan gewann sechs Meisterschaften bei sechs Finals-Teilnahmen und wurde fünfmal MVP.
LeBron erreichte zehn NBA Finals, gewann vier Meisterschaften und wurde ebenfalls viermal Finals MVP.
Dafür besitzt LeBron zahlreiche Rekorde, die auch mit seiner aussergewöhnlich langen Karriere zusammenhängen.
Jordan und James spielten zudem in unterschiedlichen Basketball-Epochen.
Der Vergleich bleibt deshalb eine der grossen Diskussionen des Sports.
LeBron und Kobe Bryant
Auch mit Kobe Bryant wurde LeBron über viele Jahre verglichen.
Beide waren über lange Zeit die Gesichter der NBA.
Bryant gewann fünf Meisterschaften mit den Lakers, LeBron bislang vier Titel mit drei verschiedenen Mannschaften.
Im Januar 2020 überholte LeBron Bryant in der ewigen NBA-Punkteliste.
Nur einen Tag später kam Kobe Bryant bei einem Helikopterabsturz ums Leben.
Der Tod Bryants traf LeBron und die gesamte Lakers-Organisation schwer.
Noch im selben Jahr führte James Los Angeles zur Meisterschaft.
Vater und Sohn schreiben NBA-Geschichte
Ein besonderes persönliches Ziel begleitete LeBron während seiner späteren Karriere.
Er wollte gemeinsam mit seinem Sohn Bronny James in der NBA spielen.
2024 wählten die Los Angeles Lakers Bronny im NBA-Draft aus.
Damit wurde möglich, was zuvor noch nie geschehen war.
LeBron und Bronny standen gemeinsam für die Lakers auf dem Spielfeld und wurden zum ersten Vater-Sohn-Duo, das gleichzeitig in einem NBA-Spiel eingesetzt wurde.
Die wichtigsten Erfolge von LeBron James
Die Liste seiner Auszeichnungen ist aussergewöhnlich:
- 4 NBA-Meisterschaften
- 4 NBA Finals MVP-Auszeichnungen
- 4 NBA MVP-Auszeichnungen
- NBA-Rekordscorer
- NBA Rookie of the Year
- mehr als 20 NBA All-Star-Nominierungen
- mehr als 20 All-NBA-Auszeichnungen
- 6 All-Defensive-Team-Auszeichnungen
- 3 olympische Goldmedaillen
- 1 olympische Bronzemedaille
Eine Karriere über mehrere Basketballgenerationen
Vielleicht ist dies einer der beeindruckendsten Aspekte seiner Laufbahn.
Als LeBron 2003 in die NBA kam, spielten Michael Jordan und Scottie Pippen gerade ihre letzten NBA-Saisons beziehungsweise waren erst kurz zuvor zurückgetreten.
Kobe Bryant und Shaquille O’Neal gehörten zu den dominierenden Stars.
Später spielte LeBron gegen eine neue Generation um Stephen Curry und Kevin Durant.
Danach kamen Nikola Jokic, Giannis Antetokounmpo und weitere Stars hinzu.
Und LeBron spielte weiter.
Seine Fähigkeit, sein Spiel an sein zunehmendes Alter anzupassen, gehört zu den bemerkenswertesten Leistungen seiner Karriere.
Mehr als zwei Jahrzehnte auf höchstem Niveau
Explosivität und Geschwindigkeit verändern sich mit zunehmendem Alter.
LeBron passte deshalb sein Spiel immer wieder an.
Er entwickelte seinen Distanzwurf weiter, setzte seine Mitspieler stärker ein und nutzte seine enorme Erfahrung.
Dadurch blieb er auch jenseits des 40. Lebensjahres ein NBA-Spieler auf höchstem Niveau.
Eine solche Langlebigkeit ist selbst unter den grössten Basketballstars selten.
Auch ausserhalb des Basketballs eine globale Persönlichkeit
LeBron James entwickelte sich längst zu mehr als einem Basketballspieler.
Er wurde Unternehmer, Produzent und Investor.
Gleichzeitig engagiert er sich über die LeBron James Family Foundation insbesondere im Bildungsbereich seiner Heimatstadt Akron.
Mit der „I PROMISE School“ entstand dort ein Bildungsprojekt für Kinder und Familien.
Auch Hollywood wurde Teil seiner Karriere.
2021 spielte LeBron die Hauptrolle im Film „Space Jam: A New Legacy“ – rund 25 Jahre nachdem Michael Jordan im ursprünglichen „Space Jam“ zu sehen gewesen war.
Warum LeBron James schon jetzt Basketballgeschichte geschrieben hat
Seine Karriere ist noch während ihrer letzten Phase aussergewöhnlich schwer mit früheren Laufbahnen zu vergleichen.
LeBron war bereits als Teenager einem enormen öffentlichen Druck ausgesetzt.
Mehr als zwei Jahrzehnte später gehört sein Name noch immer zu den bekanntesten im Basketball.
Er gewann Meisterschaften mit drei verschiedenen Organisationen, führte Cleveland nach jahrzehntelangem Warten zu einem Titel und übernahm den NBA-Punkterekord von Kareem Abdul-Jabbar.
Gleichzeitig entwickelte sich sein Spiel vom explosiven jungen Athleten zu einem der erfahrensten Spielmacher der Liga.
LeBron James ist vierfacher NBA-Champion, vierfacher MVP, dreifacher Olympiasieger und der erfolgreichste Punktesammler der NBA-Geschichte. Ob er am Ende als grösster Basketballspieler aller Zeiten betrachtet wird, bleibt eine Frage der persönlichen Bewertung. Dass „King James“ zu den bedeutendsten Spielern gehört, die dieser Sport hervorgebracht hat, steht dagegen ausser Frage.
Quellen und weiterführende Informationen
NBA; USA Basketball; International Olympic Committee (IOC); Cleveland Cavaliers; Miami Heat; Los Angeles Lakers.
Titelbild: Symbolbild © Wahyu97 – shutterstock.com