Tiere

Natur erleben: Wie bedrohte Tierarten in die Schweiz und den Alpenraum zurückkehren

Artenschutz wird häufig über Verluste, Rote Listen und verschwindende Lebensräume erzählt. Diese Warnungen bleiben notwendig, doch sie zeigen nur einen Teil der Wirklichkeit. In der Schweiz und im gesamten Alpenraum belegen erfolgreiche Wiederansiedlungen, aufgewertete Lebensräume und langjährige Förderprogramme, dass bedrohte Tierarten zurückkehren können, wenn Behörden, Forschung, Naturschutzorganisationen, Landbesitzende und Bevölkerung dauerhaft zusammenarbeiten. Solche Erfolge verdienen Aufmerksamkeit, ohne die weiterhin angespannte Lage der Biodiversität zu beschönigen. Von den in der Schweiz bewerteten Arten gelten rund 35 Prozent als gefährdet oder bereits ausgestorben. Umso wertvoller sind Projekte, die nachvollziehbar zeigen, welche Massnahmen wirken. Gemeinsame Exkursionen, Freiwilligeneinsätze und öffentliche Aktionstage können diese Erfahrungen sichtbar machen und neue Unterstützung für den Artenschutz gewinnen.

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Pferderatgeber: Haltung, Gesundheit und Ausbildung richtig einordnen

Pferdesport beginnt lange vor dem Aufsteigen. Haltung, Fütterung, Gesundheitsvorsorge, Ausbildung und eine realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten bestimmen, ob das Zusammenspiel von Mensch und Pferd sicher und tiergerecht gelingt. Ein verlässlicher Pferderatgeber liefert deshalb keine schnellen Patentrezepte, sondern ordnet Beobachtungen ein, zeigt Entscheidungswege auf und macht deutlich, wann fachliche Unterstützung nötig ist. Die Verantwortung unterscheidet sich je nachdem, ob jemand Reitunterricht besucht, eine Reitbeteiligung übernimmt oder ein eigenes Pferd hält. Mit wachsendem Einfluss steigen auch die Anforderungen an Wissen, Zeit, Organisation und finanzielle Reserven. Gute Entscheidungen entstehen aus genauer Beobachtung, nachvollziehbaren Standards und der Bereitschaft, Trainingspläne oder persönliche Ziele an die Bedürfnisse des Pferdes anzupassen.

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Westernreiten verstehen: Reitweise, Ausrüstung und Disziplinen im Überblick

Westernreiten ist weit mehr als ein tiefer Sattel, ein lockerer Zügel und die äussere Anlehnung an die amerikanische Ranchkultur. Die Reitweise entwickelte sich aus der täglichen Arbeit mit Pferden und Rindern, bei der Ausdauer, Selbstständigkeit und schnelle Reaktionen entscheidend waren. Im modernen Pferdesport umfasst sie ein breites Spektrum: von präziser Grundausbildung und gelassenem Freizeitreiten über Trail und Ranch Riding bis zu dynamischen Reining-Manövern. Die einzelnen Disziplinen stellen sehr unterschiedliche Anforderungen, beruhen aber auf gemeinsamen Grundlagen. Ein Westernpferd soll sich ausbalanciert bewegen, Gewichts- und Schenkelhilfen verstehen und auch bei losem Zügel aufmerksam bleiben. Voraussetzung dafür ist eine schrittweise Ausbildung, bei der die Hilfen zuerst deutlich erklärt und später verfeinert werden. Ausrüstung, Trainingsmethode und sportlicher Ehrgeiz müssen dabei stets mit Gesundheit und Wohlbefinden des Pferdes vereinbar bleiben.

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Gränichen feiert Familie: Rund 500 Gäste erleben den Aargauer Familientag gemeinsam

Bei schönstem Spätsommerwetter fand am Samstag, 19. September 2026, der Aargauer Familientag statt – und Gränichen war erstmals mit dabei. Der kantonsweit durchgeführte Aktionstag ging in diesem Jahr bereits in die dritte Runde. Beim Feuerwehrmagazin Gränichen nutzten rund 500 Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag zu verbringen und die vielfältigen Angebote für Familien in Gränichen kennenzulernen. Das Gelände rund um das Feuerwehrmagazin bot dafür den passenden Rahmen. Für die Kinder gab es viel zu entdecken: Sie durchliefen Parcours, streichelten Schafe, bedruckten Taschen oder konnten bei der Feuerwehr an einem Holzhaus spielerisch ein Feuer mit Wasser löschen. Bei den Geschichtenzeiten der Bibliothek konnten sie gespannt den Erzählungen lauschen, während das Clownduo Lola & Peppina für Lachen und Unterhaltung sorgte. Auch beim Wettbewerb wurde fleissig mitgemacht: Rund 260 Kinder nahmen teil.

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OLMA 2026 in St.Gallen: Tiere, Technik und Genuss mit Gastkanton Schwyz und Brauchtum

Rinder in der Arena, regionale Spezialitäten, Landtechnik und gelebtes Brauchtum: Die OLMA bringt Landwirtschaft, Ernährung und gesellschaftliche Themen mitten nach St.Gallen. Was 1943 als Leistungsschau in einer schwierigen Zeit begann, hat sich zu einer der bedeutendsten Publikumsmessen der Schweiz entwickelt. Die elftägige Herbstmesse verbindet Fachwissen mit Unterhaltung und direkte Begegnungen mit wirtschaftlichem Austausch. Bauernfamilien, Lebensmittelproduzenten, Verbände, Unternehmen und Kantone präsentieren ihre Arbeit einem breiten Publikum. Die nächste Ausgabe findet vom 8. bis 18. Oktober 2026 statt. Gastkanton der 83. OLMA ist Schwyz.

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Steve Guerdat wird mit Dynamix de Belhème Weltmeister und triumphiert in Aachen 2026

Was für ein Triumph an den FEI Weltmeisterschaften in Aachen: Steve Guerdat und Dynamix de Belhème krönen eine aussergewöhnliche Woche mit dem Weltmeistertitel im Springen. Das Schweizer Paar bleibt auch in den beiden entscheidenden Umläufen des Einzelfinals ohne Fehler und beendet die gesamten Weltmeisterschaften ohne einen einzigen Abwurf. Mit lediglich 0,86 Punkten aus dem Zeitspringen sichern sich Steve Guerdat und Dynamix de Belhème souverän WM-Gold. Ein Schweizer Tag für die Geschichtsbücher: Vor der eindrücklichen Kulisse des Aachener Hauptstadions zeigen Steve Guerdat und die 13-jährige Stute Dynamix de Belhème im Besitz von C.H.C. Horses SA und LA GIRAFFA SA im entscheidenden Einzelfinal noch einmal ihre ganze Klasse. Bereits beim Heimsieg im Nationenpreis des CSIO St. Gallen hatte Guerdat als Schlussreiter einen wichtigen Beitrag zu einem grossen Schweizer Erfolg geleistet.

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Welttag des Elefanten am 12. August: Schweizer Zoos, Ausflugstipps und Tierschutz

Ein Rüssel taucht ins Wasser, kurz darauf verschwindet fast der ganze Elefant im Becken. Wer dieses Schauspiel am 12. August im Zoo Zürich erleben möchte, braucht dennoch etwas Glück: Das Schwimmen ist freiwillig. Genau diese Freiheit führt zum Kern des Welttags des Elefanten. Der Aktionstag erinnert an faszinierende Tiere, lenkt den Blick aber ebenso auf ihre Bedürfnisse, ihre bedrohten Lebensräume und den Umgang des Menschen mit ihnen. In der Schweiz können Sie Elefanten an drei bekannten Ausflugszielen beobachten: im Zoo Zürich, im Zoo Basel und in Knies Kinderzoo in Rapperswil. Die Anlagen zeigen Asiatische oder Afrikanische Elefanten und verbinden den Besuch mit Informationen über Verhalten, Haltung und Artenschutz. Ein solcher Ausflug kann Nähe zur Tierwelt schaffen. Er bietet zugleich Anlass für kritische Fragen: Woran erkennen Sie eine zeitgemässe Haltung? Welche Rolle spielen Zoos im Artenschutz? Und wie lässt sich Elefantenschutz unterstützen, ohne problematische Angebote zu fördern?

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Schweizer Junioren gewinnen EM-Bronze mit Teamleistung im europäischen Springsport

Die Schweizer Nachwuchsreiter präsentierten sich während der Teamentscheidung auf höchstem Niveau und behaupteten sich gegen die besten Nationen Europas. Mit einer überzeugenden Teamleistung gelang es der Equipe, sich die Bronzemedaille zu sichern – ein weiterer bedeutender Erfolg für den Schweizer Springsportnachwuchs.

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Heimsieg in Avenches: Schweizer Eventing-Team überzeugt vor der WM in Aachen

Die Schweizer Eventing-Equipe hat beim Heim-Nationenpreis in Avenches ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Mélody Johner mit Erin, Felix Vogg mit Colero, Robin Godel mit Grandeur de Lully CH und Angelika Dubach mit Felin de Chignan führten die Schweiz mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zum Sieg im FEI Eventing Nations Cup. Nach der Dressur lag die Schweizer Equipe mit 83,5 Minuspunkten auf dem zweiten Zwischenrang hinter Deutschland (79,2 Punkte). Felix Vogg und Colero sorgten mit 25,4 Punkten für das beste Schweizer Dressurergebnis. Mélody Johner und Erin starteten mit 28,3 Punkten in den Wettkampf, Robin Godel und Grandeur de Lully CH mit 29,8 Punkten sowie Angelika Dubach und Felin de Chignan mit 36,5 Punkten.

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Brandenburg: Ausstellung „Vielfalt des Lebens“ von Angela Bolocan startet in Buckow

In der Galerie „Zum Alten Warmbad“ in Buckow steht ein Wechsel des Ausstellungsprogramms an: Ab Samstag, dem 27. Juni 2026, präsentiert die Künstlerin Angela Bolocan ihre Werke unter dem Titel „Vielfalt des Lebens“. Die Ausstellung wird am Samstag, 27. Juni, um 17 Uhr im Rahmen einer Vernissage eröffnet. Die einführenden Worte spricht Riamara Sommerschuh, musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Adel Heidemann am Klavier.

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Neue Plattform macht rund 60 Kleinseilbahnen in Uri und Nidwalden sichtbar

Eine neue Erlebnisplattform verbindet Wanderungen, Naturerlebnisse und regionale Angebote um rund 60 Kleinseilbahnen in Uri, Obwalden und Nidwalden. Das kantonsübergreifende Projekt fokussiert auf die touristische Vernetzung einer zusammenhängenden Erlebnisregion. Nun wurde es der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Eröffnung am 4. Juli: Erster Schweizer Scheibenweg macht Tiere & Pflanzen erlebbar

Auf der Schwägalp entsteht mit dem „Appenzeller Scheibenweg am Säntis“ der erste Scheibenweg der Schweiz. Ab dem 4. Juli 2026 können Familien und weitere Gäste die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft der Schwägalp auf spielerische Weise entdecken und dabei Wissenswertes über Natur, Alpwirtschaft und regionale Traditionen erfahren. Wer in den vergangenen Tagen auf der Schwägalp unterwegs war, hat die Arbeiten entlang des Weges zwischen der Schwägalp und der Passhöhe bereits beobachten können. Der neue Themenweg soll Besucher für die Natur- und Kulturlandschaft sensibilisieren und gleichzeitig ein attraktives Freizeiterlebnis bieten.

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Bern präsentiert als Ehrengast am Marché-Concours lebendige Pferdekultur & Pferdesport

Der Kanton Bern ist vom 7. bis 9. August 2026 Ehrengast am Marché-Concours national de chevaux in Saignelégier. Unter dem Motto «Berne au galop» präsentiert er sich als dynamischer, traditionsreicher und vielfältiger Pferdekanton. Über 200 Pferde und mehr als 600 Mitwirkende werden die Vielfalt der Berner Pferdekultur erlebbar machen. Der Marché-Concours in Saignelégier gilt als bedeutendste Pferdeveranstaltung der Schweiz und zieht jährlich 50 000 Besucherinnen und Besucher an. Der Kanton Bern als Ehrengast dieser Ausgabe zeigt die Vielfalt der Berner Regionen und die Bedeutung der Pferdekultur.

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Biber, Pfahlbauten und Kulturerbe: Ausstellung beleuchtet den Inkwilersee

Am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 18 Uhr, eröffnet die Kantonsarchäologie im Beisein von Regierungsrätin Sandra Kolly im Pächterhaus Museum Blumenstein in Solothurn die Sonderausstellung «UNESCO-Pfahlbauten und der Biber im Inkwilersee». In seinen Sonderausstellungen greift das Pächterhaus aktuelle Themen der Solothurner Archäologie auf: Die neueste Ausgabe blickt zurück auf das Schutzprojekt der prähistorischen Pfahlbaufundstelle mitten im Inkwilersee. Seit einigen Jahren war die Fundstelle an der Grenze der Kantone Solothurn und Bern durch den Biber gefährdet: Für ihre Gänge vom Wasser auf die Insel gruben sich die Tiere durch prähistorische Fundschichten und Hölzer. Archäologische Zeugnisse der Pfahlbausiedlung, die zum UNESCO-Weltkulturerbe «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» gehört, gingen damit unwiederbringlich verloren.

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Von Alaska bis Galapagos: Faszinierende Naturbilder zum Nature Photography Day

Wale in Alaska, Pinguine in der Antarktis, Kolibris in Südamerika und Meerechsen auf den Galapagos-Inseln: Zum internationalen Nature Photography Day am 15. Juni öffnet HX Expeditions sein Bildarchiv und präsentiert ausgewählte Natur- und Tieraufnahmen seiner Expeditions-Seereisen. Der Aktionstag gibt Anlass, den Blick auf die Schönheit und Verletzlichkeit der Natur zu richten. HX bringt Reisende seit 1896 in die entlegensten Regionen der Erde und ermöglicht dabei besondere Naturbeobachtungen in einzigartigen Ökosystemen. Die Bordfotografen von HX begleiten jede Reise und zeigen Gästen, wie sie besondere Naturmomente authentisch, respektvoll und wirkungsvoll festhalten können.

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Heimsieg in St. Gallen: Schweizer Springreiter holen erneut den Nationenpreis

Das Schweizer Springreiterteam bestehend aus Martin Fuchs mit Lorde, Jason Smith mit Piccobello van’t Roosakker, Alain Jufer und Dante MM sowie Steve Guerdat mit Albführens Iashin Sitte gewinnen nach 2022 und 2023 innerhalb von vier Jahren zum dritten Mal den Nationenpreis des CSIO St. Gallen. Zweiter wurde das Team von Österreich vor Grossbritannien.

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Swiss Equestrian und TWINT vereinfachen Zahlungen bei Events im Schweizer Pferdesport

Swiss Equestrian und TWINT gehen eine Partnerschaft ein, die ganz im Zeichen von Innovation, modernen Dienstleistungen und der Unterstützung der Schweizer Pferdesport-Community steht. Gemeinsam wollen die beiden Organisationen dazu beitragen, den organisierten Pferdesport auf Vereins- und Veranstalterebene in der Schweiz durch einfache, digitale Zahlungsprozesse zu unterstützen und administrative Abläufe näher an den Bedürfnissen von Veranstaltern, Vereinen, Athletinnen und Athleten, ehrenamtlich Engagierten sowie Fans weiterzuentwickeln. Als führende Schweizer Bezahl-App steht TWINT für Innovation, Einfachheit und digitale Nähe zum Alltag der Menschen. Werte, die auch für Swiss Equestrian zentral sind, insbesondere bei der Organisation von Vereinsaktivitäten, Nachwuchsangeboten und Veranstaltungen, bei denen einfache und moderne Bezahlprozesse zunehmend erwartet werden.

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Zwei Brillenbären-Jungtiere im Zoo Zürich geboren – Genetik besonders wertvoll

Seit Kurzem durchstreifen zwei junge Brillenbären zusammen mit ihrer Mutter den Sangay Bergnebelwald im Zoo Zürich. Vater der beiden ist das aus den USA stammende Männchen Raymi. Seine Genetik und somit auch sein Nachwuchs sind für die Reservepopulation der bedrohten Bärenart besonders wertvoll. Neugierig und vorsichtig zugleich erkunden die beiden Jungtiere ihren Lebensraum im Zoo Zürich. Jeder Baum, jeder Stein, jeder Busch – alles ist spannend. Allzu weit von ihrer Mutter entfernen sie sich aber nicht. Erst vor wenigen Tagen hat das Trio die Wurfbox erstmals verlassen.

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