Ein echtes amerikanisches Barbecue lässt grillbegeisterte Herzen höher schlagen

04.04.2014 |  Von  |  Familie, Outdoor, Sommer

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

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Sommerzeit bedeutet für viele auch gleichzeitig den Grill startklar zu machen und das eine oder andere Steak zu braten.

Wenn Sie jedoch nicht einfach nur grillen, sondern ein echtes amerikanisches Barbecue veranstalten möchten, sollten Sie einige Dinge beachten. Eines ist jedoch klar: Kulinarische Genüsse und gute Laune sind bei dieser Outdoorveranstaltung in jedem Fall garantiert.



Unterschied zwischen Grillen und Barbecue

Viele schätzen es, an einem lauen Sommerabend den Grill anzuheizen und Fleisch, gemischte Spiesse sowie Cevapcici oder Würstchen darauf zu braten. Dazu gibt es dann leckere Salate, genügend frisches Weissbrot und köstliche Saucen. Doch Grillen bedeutet nicht gleich, ein Barbecue zu veranstalten, denn hier gibt es einige Unterschiede. Beim typisch amerikanischen Barbecue wird das Grillgut langsam und bei niedriger Temperatur gegrillt. Dazu verwendet man einen Barbecue Grill, Smoker Grills oder sogenannte Electric BBQ Grills, die es im Fachhandel oder im Internet gibt.

Allen Grillertypen gemeinsam ist, dass sie eine Abdeckung besitzen. Am bekanntesten ist der Kugelgrill mit Deckel. Dieser hat den Sinn, dass die Hitze, die dem Grillgut zugeführt wird, entsprechend gesteuert werden kann. Wichtig ist, dass die Holzkohle nur auf einer Seite des Grills aufgeschichtet wird, denn so kann das Grillgut mit der Hitze quasi angegrillt werden, bevor es auf die Seite geschoben wird und mit indirekter Hitze weiter langsam gegart wird.

Ein richtiges Barbecue hat einige essentielle Bestandteile



Auch wenn Sie grundsätzlich natürlich alles je nach Lust und Laune grillen können, gibt es gewisse Lebensmittel, die zu einem typisch amerikanischen Barbecue einfach dazu gehören. Am bekanntesten sind die Spare Ribs, die gerade im Ursprungsland, nämlich den USA, sehr beliebt sind. Diese sollten Sie am Strang 45 Minuten bei geringer Temperatur in Wasser kochen, bevor Sie sie abkühlen lassen und mit typischer Barbecue Sauce marinieren. Diese sollte knapp eine Stunde einwirken, bevor Sie die Ribs auf dem Grill fertig garen.



Wenn Sie Steaks oder andere Fleischteile am Barbecue Grill zubereiten, sollten Sie diese nur einmal wenden. Deshalb ist es wichtig, dass Sie magere Fleischstücke entsprechend gut einölen. Nur so können Sie verhindern, dass das Fleisch am Grill anklebt und dieser sich schwer reinigen lässt. Wenn Sie Rindfleisch am Barbecuegrill zubereiten, sollten Sie dieses fünf Minuten vor dem Servieren nochmal ruhen lassen. Nur so kann es seinen vollen Geschmack entfalten und wird zum echten Genuss.

Für Fisch sollten Sie einen entsprechenden Fischbrater verwenden, denn so bleibt der Fisch in Form und zerfällt nicht auf dem Rost. Neben Fleisch und Fisch lässt sich natürlich auch Gemüse herrlich für ein Barbecue zubereiten. Dies macht vor allem Sinn, wenn Sie als Gastgeber nicht ganz sicher sind, ob sich eventuell Vegetarier unter Ihren Gästen befinden. Damit diese nicht nur Brot und Salate essen, können Sie leckere Gemüsespiesse zubereiten. Damit Tomaten oder Maiskolben nicht anbrennen, macht es Sinn, diese in Alufolie einzuwickeln und erst dann auf den Grill zu geben. Erst 7 oder 5 Minuten vor Ende der Grillzeit können Sie das Gemüse auswickeln und direkt auf den Rost legen, so bekommt es das richtige Aroma ohne schwarz zu werden.

Marinaden und Saucen machen ein Barbecue perfekt. (Bild: SPb photo maker / Shutterstock.com)

Marinaden und Saucen machen ein Barbecue perfekt. (Bild: SPb photo maker / Shutterstock.com)

Marinaden und Saucen machen ein Barbecue perfekt

Ein Barbecue ist kein Barbecue, wenn es nicht leckere Saucen gibt. Sie können das Fleisch natürlich auch im Vorfeld entsprechend marinieren, um ihm mehr Geschmack zu verleihen. Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, dass Fleisch und Marinade auch harmonieren. Die Grundzutaten für eine leckere Marinade sind Öl und individuelle Säure, wobei den Unterschied im Geschmack dann die entsprechenden Gewürze ausmachen.



Je länger das Fleisch in der Marinade liegt, desto besser zieht es durch und nimmt den Geschmack an. Rindersteaks sollten circa 4 bis 6 Stunden liegen, Hühnerbrust dagegen nur 2 bis 4 Stunden. Wenn Sie es geschmacklich lieber puristisch haben, salzen und pfeffern Sie einfach das Fleisch bevor es auf den Grill kommt und bestreichen Sie es nachher mit einer Sauce. Diese besteht meist aus einer Basis aus Zucker und Tomate mit Essig und Senf. Auch hier können Sie wieder eine individuelle Note erzeugen, in dem Sie Gewürze wie Curry, Knoblauch oder verschiedene Kräuter beimischen.

Das braucht ein typisches American Barbecue

Wenn Sie ein typisches „Original American Barbecue“ veranstalten möchten, reicht es nicht aus, einfach Fleisch auf den Grill zu legen. Dazu müssen es nämlich Chicken Drumsticks, also Hühnerschenkel und Chicken Wings, also Hühnerschlegel sein. Auch Hamburger, die ohne Eier und Brot, dafür mit amerikanischen Grillgewürzen zubereitet werden, gehören zu so einem Event einfach dazu. Maiskolben, die weich gekocht und anschliessend mit Butter eingepinselt werden, dürfen auch nicht fehlen.

Und wenn schon vom Gemüse die Rede ist, dürfen natürlich Baked Potatoes nicht unerwähnt bleiben. Verwenden Sie dazu grössere Kartoffeln, die einfach in Alufolie gewickelt und auf den Grill gelegt werden. Abgerundet wird ein typisch amerikanisches Barbecue durch die richtige Nachspeise. Diese kommt natürlich auch vom Grill und besteht meist aus leckeren Marshmallows oder frischen Ananasscheiben, die heiss mit Vanilleeis und Sahne verziert und den Gästen gereicht werden.



 

Oberstes Bild: © Barbecue / Shutterstock.com



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