An Events Geld verdienen – so geht’s!

18.06.2014 |  Von  |  Geschäftlich
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An Events Geld verdienen – so geht’s!
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So manche Eventveranstalter sorgen sich nicht nur um das Budget für das zu planende Event. Ihre Sorgen treiben sie noch viel weiter, und am Ende verlieren sie dabei sogar die finanziellen Chancen eines Events aus den Augen. Dabei lassen sich mit den unterschiedlichsten Feiern und Festen durchaus auch ein paar Franken verdienen, wenn klar ist, wie.

Eventdienstleister wissen das ebenso gut wie erfahrene kleinere Händler oder selbst erprobte Eventveranstalter. Allein der Blick auf ein Grossevent wie die Fussballweltmeisterschaft zeigt, dass sich mit einem sportlichen, gesellschaftlichen oder privaten Höhepunkt auch so mancher Franken einnehmen lässt.



Wie soll ein Event Geld einspielen?

Die Antwort auf diese Frage ist relativ einfach – durch Verkauf! Das erscheint für manchen Veranstalter eher unwahrscheinlich, ergibt aber trotzdem Sinn. Wenn beispielsweise an Betriebsfesten oder selbst zu privaten Feiern alkoholische Getränke bezahlpflichtig bleiben, lässt sich so mancher Franken einstreichen. Dabei müssen die Preise längst nicht so hoch sein wie in der Gastronomie. Ein angemessener Aufschlag auf den Einkaufspreis rechnet sich gerade bei grösseren Publikumszahlen allemal und kann den Ausgaben für das Event gegengerechnet werden.

Haben Sie besondere Highlights innerhalb des Events geplant, dann können Sie sogar Eintrittsgelder verlangen. Diese können beispielsweise in Form von Losen für eine Verlosung ausgeführt werden. Damit bieten Sie den Teilnehmern einen zusätzlichen Anreiz und können zugleich die Teilnehmerzahlen für Ihr Event steuern. Wenn ausverkauft, dann ausverkauft. So einfach kann das gehen.

Gestalten Sie dabei die Eintrittspreise so, dass sie dem tatsächlichen Event auch angemessen sind und kein Teilnehmer das Gefühl hat, zu viel bezahlt zu haben. Neben den Einnahmen durch den Getränkeverkauf haben Sie jetzt auch noch die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern, die auch mit einer Tombola verbunden werden können. Wenn Sie als karitatives Unternehmen unterwegs sind, lassen sich die Gewinne für die Tombola sogar als Geschenke von Firmen erhalten, die dafür natürlich werbewirksam präsentiert werden sollen. Aber das dürfte in aller Regel auch kein Problem sein.





Wenn mit einem Event richtig Geld verdient werden soll, dann dürfen Sie ruhig an das sogenannte Merchandising denken. (Bild: Tang Yan Song / Shutterstock.com)

Wenn mit einem Event richtig Geld verdient werden soll, dann dürfen Sie ruhig an das sogenannte Merchandising denken. (Bild: Tang Yan Song / Shutterstock.com)

Merchandising als Zauberwort

Wenn mit einem Event richtig Geld verdient werden soll, dann dürfen Sie ruhig an das sogenannte Merchandising denken. Handelt es sich um private Veranstaltungen oder Betriebs- oder kommunale Feste, dann sollte das auch keine Schwierigkeiten bereiten, sofern Sie bestimmte Regeln einhalten. Individuelle Andenken wie Sticker, Fähnchen, speziell gefertigte Bierkrüge oder Glühweintassen gehören hier fast schon zum Standard. Auch speziell bedruckte T-Shirts und ähnliche Produkte eignen sich immer wieder als Merchandising-Artikel für eine gut vorbereitete Veranstaltung.



Als Händler nutzen Sie natürlich alle internationalen und nationalen Grossveranstaltungen aus, für die Sie Merchandising-Produkte erwerben und mit Gewinn weiterverkaufen können und dürfen. Ob das zur Fussball-WM Flaggen und Fahnen sind, vielleicht die begehrten Panini-Bildchen oder ganz andere Produkte, bleibt eine Entscheidung, die Sie selbst treffen müssen.



Aber auch für kommunale Feste lassen sich Möglichkeiten der Vermarktung von Events finden. Dazu gehören beispielsweise die Standgebühren für Händler, die auf dem Sommerfest der Gemeinde Waren verkaufen wollen. Ganz nebenbei machen diese Händler dabei auch Umsatz, der sich positiv auf die Gewerbesteuern auswirken kann.

Nur wer wagt, gewinnt

Das gilt auch für die Vermarktung von Events. Wer sich nicht traut, im Zusammenhang mit bestimmten Höhepunkten auch die Hand aufzuhalten, wird in diesem Kontext kaum monetären Gewinn machen können. Die meisten Veranstalter glauben, ein Event müsse für die Gäste immer so billig wie möglich, am besten eben kostenlos sein. Das ist ein Irrtum. In den Augen der möglichen Gäste steigt ein Event im erwarteten Wert sogar, wenn es etwas kostet. Hier spielt die einfache Verkaufspsychologie eine Rolle: Was nichts kostet, kann auch nichts wert sein. Was hingegen wenigstens einen symbolischen finanziellen Beitrag erfordert, muss irgendwie auch einen Gegenwert versprechen.

Trauen Sie sich also, zu Ihrem nächsten Event auch einmal über die Kostenbeteiligung der Besucher nachzudenken. Bleiben Sie dabei nicht beim Nachdenken, sondern handeln Sie! Sie werden sehen, dass die Gäste für vielversprechende Events durchaus auch gern ein paar Franken hinlegen. Nicht nur in Form von Eintrittsgeldern und Ausgaben für Getränke, sondern gern auch für kleinere oder grössere Andenken oder Fanartikel.

Unternehmen können sogar Waren aus Ihrem Portfolio anlässlich des Events preisgünstig, aber doch mit Gewinnspanne abgeben. Das lockt zusätzliche Besucher an und kann im günstigsten Fall Einnahmen generieren, die letztlich sogar über den Ausgaben für das Event liegen.

Wichtig bleibt jedoch immer auch die Qualität der Veranstaltung. Bestenfalls Künstler, Moderatoren, Händler oder Eventdienstleister bringen die Feste und Feiern einseitig mit Einnahmen und Gewinn in Verbindung. Für die Veranstalter selbst sollten jedoch immer die Qualität und der Erinnerungswert der Veranstaltung im Fokus stehen. Dann lassen sich damit auch gerechtfertigte Einnahmen erzielen, die das Budget schonen oder im günstigsten Fall sogar für einen Überschuss sorgen. Probieren Sie es aus!



 

Oberstes Bild: © DVARG – Shutterstock.com

Über Olaf Hoffmann

Olaf Hoffmann ist der kreative und führende Kopf hinter dem Unternehmen Geradeaus...die Berater.
Neben der Beratertätigkeit für kleine und mittlere Unternehmen und Privatpersonen in Veränderungssituationen ist Olaf Hoffmann aktiv in der Fort- und Weiterbildung im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe.
Als Autor für zahlreiche Blogs und Webauftritte brilliert er mit einer oftmals bestechenden Klarheit oder einer verspielt ironisch bis sarkastischen Ader. Ob Sachtext, Blogbeitrag oder beschreibender Inhalt - die Arbeiten des Autors Olaf Hoffmann bereichern seit 2008 in vielfältigen Formen das deutschsprachige Internet.


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