Herrlich romantisch: eine Winterhochzeit

10.10.2014 |  Von  |  Familie, Outdoor
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Herrlich romantisch: eine Winterhochzeit
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Die meisten Hochzeitspaare entscheiden sich für einen Heiratstermin im Frühjahr oder Sommer. Eine Winterhochzeit kann ebenso schön und romantisch werden – mit den Schweizer Alpen als Kulisse wird das Event zum Wintermärchen.

Glitzernder Schnee, verschneite Tannen und eine zauberhafte Dorfkirche sorgen dafür, dass der „schönste Tag“ im Leben garantiert unvergesslich bleibt. Bei der Auswahl des Datums ist Organisationstalent gefragt, denn rund um die Weihnachtszeit haben die meisten Gäste vermutlich bereits einige Termine.



Haben Sie sich für eine Hochzeit in der kalten Jahreszeit entschieden, machen Sie sich rechtzeitig auf die Suche nach einer passenden Location. In der Schweiz haben sich zahlreiche Anbieter auf romantische Winterhochzeiten spezialisiert. Wer es besonders individuell mag, wählt einen einsamen Landgasthof für die Feierlichkeiten. Achten Sie bei der Wahl der Location jedoch darauf, dass die Örtlichkeit für alle Gäste gut erreichbar und nicht zu abgelegen ist. Bieten Sie eventuell einen Shuttle-Service von der Kirche zum Veranstaltungsort an. Alternativ erkundigen Sie sich, ob die Trauung direkt vor Ort stattfinden kann, so ersparen Sie sich und den Gästen den Weg durch hohen Schnee oder über Glatteis.

Stehen Zeitpunkt und Ort fest, geht es an den Versand der Einladungskarten. Idealerweise gestalten Sie diese bereits in einem winterlichen Design. Besonders schön und elegant wirken Weiss, Silber und Blau oder Grün. Streuen Sie noch ein wenig Glitzer über die Einladung, sorgen Sie bei Ihren Gästen direkt für eine winterliche Stimmung.

Für die Braut steht die Auswahl des Hochzeitskleides im Mittelpunkt: Im Winter ist es zwar kalt, trotzdem wollen Sie natürlich nicht in einer dicken Strickjacke heiraten, darum sollten Sie bei der Auswahl des Materials an die Minusgrade denken: Ein Kleid aus weissem oder beigefarbenem Samt passt hervorragend zum winterlichen Ambiente. Wer es eleganter mag, wählt ein Seidenkleid, das in Kombination mit einem Pelzbolero und einem verspielten Pelzmuff einfach toll aussieht! Die Winterbraut entscheidet sich am besten für stilvollen Kristallschmuck oder eleganten Silberschmuck, der das Outfit ideal ergänzt. Wichtiger Tipp für Braut und Bräutigam: Warme Einlegesohlen in den Schuhen nicht vergessen, sonst werden die Füsse bei den Hochzeitsfotos vor der Traumkulisse schnell eisig kalt!

Nun geht es an die Dekoration Ihrer Hochzeitslocation: Haben Sie sich für einen romantischen Landgasthof entschieden, der mit prasselndem Kaminfeuer eine winterliche Atmosphäre zaubert, ist es schön, den Raum mit winterlichen Gestecken und goldenen Dekorationsartikeln eher rustikal zu dekorieren. Goldene und rote Accessoires harmonieren hervorragend und geben Ihrer Feier einen gemütlichen Touch. Abgerundet wird das Ganze mit Tannenzweigen und verstreuten Nüssen. Gehen Sie das Ganze elegant an, orientieren Sie sich an den Farben der Einladungskarten und wählen Sie Accessoires in Weiss und Silber. Wem das zu schlicht ist, der sollte eine weitere Farbe wählen, ideal für den Winter sind ein eisiges, glitzerndes Blau oder ein sattes Tannengrün. Im Winter wird es sehr früh dunkel, darum setzen Sie besondere Lichteffekte mit Kerzenleuchtern – Kristallgläser auf der Hochzeitstafel reflektieren die Flammen besonders schön.





Vor der richtigen Kulisse ist eine Winterhochzeit wunderbar romantisch und wird für Brautpaare und Gäste zum Highlight. (Bild: Sergey Ryzhov / Shutterstock.com)

Vor der richtigen Kulisse ist eine Winterhochzeit wunderbar romantisch und wird für Brautpaare und Gäste zum Highlight. (Bild: Sergey Ryzhov / Shutterstock.com)




Traumhaft ist es, wenn das Brautpaar nach der Trauung mit einem Pferdeschlitten von der Kirche abgeholt wird, das macht die romantische Stimmung einfach perfekt. Eingewickelt in dicke Felldecken, erinnert es so an Szenen aus zahlreichen Filmen. Eine kerzenbeleuchtete Location wartet auf die Ankunft der Gäste. Besonders schön ist es, den Zugang mit Kerzen oder Laternen zu beleuchten. Vielleicht empfangen Sie Ihre Gäste nicht mit dem üblichen Gläschen Sekt oder Champagner, sondern reichen der Jahreszeit entsprechend einen heissen Glühwein oder Met? Haben Sie sich für eine besonders elegante Location entschieden, steht eventuell eine Eisbar zur Verfügung, an der Sie den Apéro ganz stilgerecht servieren können.



Winterliche Leckereien bestimmen den Speiseplan der Winterhochzeit: Statt kalter Speisen sollten Sie im Winter vorwiegend warme Gerichte servieren, in der kalten Jahreszeit darf es ruhig etwas deftiger sein. In Abstimmung mit dem Caterer können Sie eine breite Auswahl verschiedener Köstlichkeiten anbieten: Pasteten , Ente oder Wildgerichte sind in der kalten Jahreszeit eine gute Wahl. Schmackhaft ist die Kombination mit Nüssen oder Mandeln und saisonalen Gemüsen und Pilzen.

Ist die Hochzeitsgesellschaft vom Apéro an der Eisbar bereits etwas durchgefroren, ist eine heisse Suppe zu Beginn der Menüfolge eine gute Idee. Zum Nachtisch sind über dem Kamin geröstete Maronen oder Bratäpfel ein Highlight. Reichen Sie später Weihnachtsstollen und Weihnachtsgebäck und stimmen Sie die Hochzeitstorte mit einem Hauch Zimt und Glühwein ebenfalls mit der kalten Jahreszeit ab. Bei der Dekoration der Torte sollten Sie das Winterthema beibehalten und auf glitzernde Schneeflocken und silberne Verzierungen setzen.

Überraschen Sie Ihre Gäste im Laufe der Feier mit einem Feuerwerk, das sich perfekt vom dunklen Winterhimmel abhebt. Oder engagieren Sie einen Feuerschlucker, der der Gesellschaft bei den kalten Temperaturen eine heisse Show bietet. Romantisch wird es, wenn die Hochzeitsgäste gemeinsam zahlreiche Himmelslaternen in den Nachthimmel aufsteigen lassen. Erkundigen Sie sich im Vorfeld unbedingt, ob das in der Region auch gestattet ist. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt teilt dazu mit, dass die Verwendung der Laternen in einigen Gebieten der Schweiz sowie in der Nähe von Flughäfen grundsätzlich verboten ist.



 

Oberstes Bild: © Kichigin – Shutterstock.com

Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen zählen noch immer zu meinen Steckenpferden. Angetrieben durch die Lust, Neues zu entdecken, arbeite ich mich gern in unbekannte Themengebiete ein und lasse mich schnell begeistern.

Mit meiner Familie erkunde ich in den Ferien fremde Metropolen oder lasse bei einem Badeurlaub einfach die Seele baumeln. Seit ich klein bin, sind Bücher meine große Leidenschaft, wenn es meine Zeit erlaubt, bin ich immer mit einem guten Buch anzutreffen. Mich fasziniert alles, was mit Kreativität zu tun hat: Von Acrylbildern, über Glasmalerei bis hin zu Loombands habe ich schon vieles ausprobiert.


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