Bingo – grosser Spass in geselliger Runde

15.10.2014 |  Von  |  Familie
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Bingo – grosser Spass in geselliger Runde
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Zahlreiche Kneipen und Gaststätten laden in bestimmten Abständen zum Bingospielen ein. In Ferienhotels ist Bingo ein geselliger Zeitvertreib für die Abendstunden. Aber auch zu Hause macht das beliebte Spiel in gemütlicher Runde mit Freunden viel Spass.

In der Türkei wird am Silvesterabend im Kreise der Familie traditionell Bingo gespielt, dort nennt man das ursprünglich aus den USA stammende Spiel allerdings „Tombala“. Das einfache Spielprinzip macht Bingo ideal für jede Altersgruppe – viele Kirchen oder Vereine veranstalten regelmässige Bingoabende, die besonders bei Senioren grossen Anklang finden.

Jeder Teilnehmer erhält einen Bogen mit unterschiedlichen Zahlenkombinationen, die in Kästchen mit fünf mal fünf Zahlen angeordnet sind. Dabei werden Zahlen zwischen 1 und 75 verwendet. Die Spielbögen werden auch als Ticket bezeichnet. Aus einer grossen Trommel mit 75 Kugeln zieht nun der sogenannte Conférencier oder Caller etwa alle 15 Sekunden eine Zahlenkugel und teilt die Zahl laut allen Teilnehmern mit. Die Spieler markieren diese Zahl auf ihrem Teilnehmerbogen, sofern sie dort vorhanden ist. Der Spieler, der als erster alle Zahlen in einem Kästchen ausgestrichen hat, ruft laut „Bingo“ und die Runde ist beendet.

Bei bestimmten Spielvarianten muss nicht das gesamte Feld, sondern ein bestimmtes Muster ausgestrichen werden. Müssen alle Zahlen gekennzeichnet werden, bezeichnet man diese Variante auch als „Coverall“. In einigen Ländern wird statt mit 75 mit 90 Kugeln gespielt.

Wer mit seinem Nachbarn schwatzt oder unkonzentriert ist, wird schnell in Schwierigkeiten geraten, denn aufgrund der relativ kurzen Abstände, in denen die Zahlen gezogen werden, kommt es hier durchaus auch auf Schnelligkeit an. Besonders anspruchsvoll wird es, wenn der Spieler mehrere Zahlenfelder überblicken und in jedem Fall Zahlen ausstreichen muss.

Die Geschichte des Bingos geht zurück in die 20er-Jahre: Im Jahr 1929 soll der Amerikaner Edwin Lowe in Georgia einige spanische Einwanderer beobachtet haben, die das Spiel spielten und die gezogenen Zahlen mit trockenen Bohnen abdeckten. Wikipedia zufolge riefen Sie, wenn Sie alles ausgefüllt hatten, „Beano“. Lowe veranstaltete daraufhin in der von Einwanderern frequentierten Metropole New York eigene Spielabende, bei denen eine Dame versehentlich „Bingo“ ausgerufen haben soll. Lowe gefiel diese Bezeichnung deutlich besser, und so entstand der noch heute in aller Welt verwendete Name.

Wenn Sie Bingo einmal im privaten Rahmen spielen wollen, benötigen Sie kein teures Equipment: Beschriften Sie einfach Tischtennisbälle mit den entsprechenden Zahlen, Spielbögen können Sie praktisch aus dem Internet ausdrucken. Nun heisst es nur noch, einen Caller zu bestimmen, und der Spass kann beginnen.

 

Oberstes Bild: © al1962 – Shutterstock.com

Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen zählen noch immer zu meinen Steckenpferden. Angetrieben durch die Lust, Neues zu entdecken, arbeite ich mich gern in unbekannte Themengebiete ein und lasse mich schnell begeistern.

Mit meiner Familie erkunde ich in den Ferien fremde Metropolen oder lasse bei einem Badeurlaub einfach die Seele baumeln. Seit ich klein bin, sind Bücher meine große Leidenschaft, wenn es meine Zeit erlaubt, bin ich immer mit einem guten Buch anzutreffen. Mich fasziniert alles, was mit Kreativität zu tun hat: Von Acrylbildern, über Glasmalerei bis hin zu Loombands habe ich schon vieles ausprobiert.


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