Durch Kampfsport fit und selbstbewusst

02.12.2014 |  Von  |  Allgemein
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Durch Kampfsport fit und selbstbewusst
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Kampfsportarten können zur Fitness beitragen und die körperliche und geistige Gesundheit schützen. Selbstverteidigung hilft nicht nur Frauen, Angreifer abzuwehren, Fremde, die einem zu Nahe kommen, zu vertreiben oder einen Dieb dingfest zu machen. Durch das Training, das auf den Ernstfall vorbereiten soll, wird auch das Selbstbewusstsein gestärkt sowie Körper und Geist fit gemacht und gehalten.

Diese Selbstverteidigungskurse, die von Kampfsportschulen und Vereinen angeboten werden, haben auch präventiven Charakter. Sie tragen dazu bei, aufmerksam und selbstbewusst durch das Leben zu gehen. Der Körper wird gestärkt und beweglicher gemacht und die Statur wird aufrechter. Studien haben gezeigt, dass sich selbstbewusst gebende Frauen weniger häufig belästigt werden als solche, die klein und gebückt durch das Leben gehen, mit einer Körpersprache, die Angst signalisiert.

Mit der Korrektur der Körperhaltung und dem Aufbau von Körperspannung wird in den Selbstverteidigungskursen angefangen. Schon Kinder können in den Kampfsportschulen Kurse zur Selbstverteidigung besuchen. Heutzutage ist das ja auch keine schlechte Idee. Grosser Wert wird allerdings neben dem Erlernen der verschiedenen Kampfkünste auf die Prävention von Gewalt gelegt. Im Rahmen von Vorträgen und kleinen Vorführungen an Schulen und bei Sportveranstaltungen wird für diese Sportarten, die hauptsächlich aus dem südostasiatischen Raum stammen – zum Beispiel Karate, Kung Fu, Jiu Jitsu oder Taekwondo –, geworben. Eine typisch schweizerische Variante des Kampfsports ist das Schwingen, bei dem versucht wird, den Gegner durch Schwünge auf den Rücken zu zwingen.

Strassenkampf und Selbstverteidigung sind etwas anderes als Kampfsport

Bei der Selbstverteidigung ist entweder das Umgehen einer Auseinandersetzung oder das erfolgreiche Ende eines Kampfes das Ziel – im Gegensatz zum Kampfsport, wo die sportliche Auseinandersetzung und der Vergleich der Fertigkeiten nach einem Regelwerk im Mittelpunkt stehen.

In der Mehrzahl der Fälle kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Bekannten und Mitgliedern der Familie. Dagegen sind Angriffe, die von Fremden ausgehen, nicht so häufig. Mit seelischer oder körperlicher Gewalt will der Täter eine Machtposition erlangen oder festigen. Da der Täter meist aus einem Minderwertigkeitsgefühl heraus einen Angriff startet, ist ein selbstbewusstes Auftreten oft schon ausreichend, um einen Übergriff zu verhindern. Aber immer noch am besten ist es, sich gar nicht erst in eine gefährliche Situation zu begeben. Das ist allerdings manchmal leichter gesagt als getan.

In Kursen zur Selbstverteidigung werden neben den sportlichen Aspekten insbesondere Techniken zur Deeskalierung einer Situation vermittelt. Es geht bei der Selbstverteidigung nicht in erster Linie darum, einen Kampf zu gewinnen und den Gegner krankenhausreif zu schlagen, sondern darum, eine Auseinandersetzung zu vermeiden beziehungsweise selbst aus einer brenzligen Situation unverletzt an Leib und Seele herauszukommen. Es geht also nicht darum, unbedingt als Sieger aus einem Kampf hervorzugehen, sondern darum, nicht am Ende als Verlierer dazustehen.

 

Oberstes Bild: © Kzenon – Shutterstock.com

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