Beauty- und Wellnesstrends – ein Markt mit Zukunft

23.02.2015 |  Von  |  Alles, Allgemein, Privat, Produkte
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Beauty- und Wellnesstrends – ein Markt mit Zukunft
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Wellness ist heute ein Inbegriff für so vieles um Wohlbefinden, Erholung, Entspannung oder Schönheit. Mittlerweile steht er nicht nur für ein gutes Körpergefühl, sondern auch für Gesundheitsprävention. Denn Körper und Seele in Einklang zu bringen und dafür ein individuelles Verwöhnprogramm zu absolvieren, hilft in vielen Bereichen des Lebens.

Viele touristische Unternehmen haben sich rund um die klassischen Massagen, Badeanwendungen, Beauty- und Fitnessprogramme positioniert. Hotels und Kureinrichtungen kombinieren ihre Programme mit Wochenend- und Kurzurlauben. Thematisch zugeschnitten gibt es Angebote auch für Firmen oder – wenn es beliebt – auch als Kurzurlaub mit der Freundinnenclique.



Die Vielfalt der Angebote ist nicht mehr zu überblicken. Vom luxuriösen Resorts in Bangkok oder Dubai, London oder Zürich bis zum Pensionsaufenthalt im ländlichen Raum gibt es für jeden Bedarf die passende Wellnessbehandlung mit Bädern, Schlammpackungen, Heubad und Massage.

Wer einmal die Annehmlichkeiten eines solchen Wellnessurlaubs geniessen konnte, wird die Erfahrung gern wiederholen. Zu den traditionellen europäischen Verfahren treten immer mehr exotische Wellnesstrends, die aus anderen Kulturtraditionen, beispielsweise aus dem asiatischen oder arabischen Raum übernommen werden. Sie verheissen noch mehr Verwöhnen, mehr Entspannung und langanhaltende gesundheitliche Verbesserungen. Es gilt, auch hier immer etwas Neues auszuprobieren.

Warum für einen Wellnessurlaub nicht gleich ins Ausland fahren? Anhänger ganzheitlicher Therapien wagen dafür den Trip nach Hawaii oder auf Java. Hier kann man auch im sommerlichen Klima den kühleren europäischen Temperaturen entfliehen. Je beliebter diese Art exotische Wellnesstherapien werden, desto mehr verbreiten sie sich auch bei uns. Kombiniert mit einheimischen Verfahren, werden immer neue Angebote kreiert.

In ayurvedischer Tradition – Garshan

Aus der Ayurveda-Medizin wird die in Indien angewendete traditionelle Garshan-Massage abgeleitet. Sie wurde mit Sand, und später aus Kichererbsen- und Gerstenmehl mit etwas Sesamöl vermischt, ausgeführt. Wir kennen auch Massagen aus der ayurvedischen Tradition mit Öl oder speziellen Lotionen. Die Garshan-Massage heute kommt ohne zusätzliche Stoffe aus und wird mit Seidenhandschuhen als Trockenmassage ausgeführt. Damit werden der Stoffwechsel und das Lymphsystem angeregt. So sollen eine Straffung des Bindegewebes und gleichzeitige Entschlackung befördert werden.



Auch ohne exotischen Namen wirkt diese Art der Massage ausserdem entspannend, hautglättend und wärmend, was den Wohlfühleffekt noch unterstützt. Die umfassende Wirkung der Garshan-Massage verspricht auch Entspannung bei Verspannungen, wirkt unterstützend bei Diäten und verbessert Cellulitis und beseitigt Hautunreinheiten.

Muschelschnecken fürs Peeling – Huna Amanu



Die jahrhundertalte Anwendungstechnik Huna Amanu aus der Südsee beruft sich auf Huna, eine Lebensphilosophie auf Hawaii, die Lebewesen als eine harmonische Ganzheit betrachtet und daher eher als Entspannungsritual anzusehen ist.

Zu Beginn werden das Gesicht und der Halsausschnitt gereinigt und im Anschluss mit einem Peeling gepflegt. Die Exotik der Anwendung entfaltet sich dann beim Eincremen der Haut. Mit einem Kokos-Shea-Balsam, genannt Amanu, wird die Behandlung fortgesetzt. Nach dem Peel-off werden Dekolleté und Gesichtshaut mit kühlenden Muschelschnecken massiert. Bei solcher Pflege werden Alltagsstress und Anspannungen abgebaut, die Haut gründlich gereinigt und mit Vitalstoffen besser versorgt.

Hawaii und Lomi Lomi –hawaiianisch für Körper und Geist

Wie bei vielen Massagetechniken ist auch diese aus Hawaii stammende Methode nicht allein der physischen Behandlung dienend, sondern entfaltet ihre Wirkung auch auf die Seele. Die Behandlung selbst kann mehrere Tage andauern. Physische Verspannungen werden gelöst, so wie auch seelische Ängste und Blockaden abgebaut werden sollen.

Die Lomi-Lomi-Massage wird seit Jahrhunderten auf Hawaii von Schamanen u. a. auch für Initiationsriten eingesetzt, und ist ein naturheilkundliches Verfahren. Nach Europa kam die Lomi-Lomi-Massage erst zum Ende des vergangenen Jahrhunderts. Während der Massage mit Händen, Armen und Ellenbogen werden Verspannungen gelöst. Besonders angenehm ist die duftende Begleitung mit Blumen und exotischen Düften.

Padabhyanga – Massage mit Butterfett

Diese Technik kommt wiederum aus Indien und konzentriert sich auf unsere Füsse und Beine. Gestartet wird mit einem Fussbad. Dies wird mit pflegenden ätherischen Ölen versehen und entspannt Beine und Füsse. Im Anschluss daran werden Beine und Füsse mit angenehm temperiertem butterschmalzähnlichem Fett, sogenanntem Ghee, und Kräuteressenzen eingerieben und massiert. Mit der Stimulation der Reflexzonen und Vitalpunkte (sogenannter Marmapunkte) wird das Immunsystem gestärkt.

Besonders angenehm ist die Wirkung, wenn mit gleitenden Bewegungen Füsse, Waden und Oberschenkel behandelt werden. Das soll verschiedene Zustände wie Nervosität, Erschöpfung, Kopfschmerzen, gestörten Schlaf und Lymphstauungen verbessern, die Sehkraft unterstützen und raue oder trockene Haut beleben.





Padabhyanga – Massage mit Butterfett. (Bild: STUDIO GRAND OUEST / Shutterstock.com)

Padabhyanga – Massage mit Butterfett. (Bild: STUDIO GRAND OUEST / Shutterstock.com)

Wellnessanwendungen sind auch Schönheitsrituale

Von der Insel Java stammt ein besonders der Schönheit dienendes Massageritual namens Lulur. Eingerieben und massiert mit Zitronengras-, Ingwer- oder Sandelholzöl und einem Peeling mit Reiskörnern, geniesst man danach ein Blütenbad. Eine wunderbar weiche Haut erreicht man dann mit einer Crememischung aus Jogurt, besonderen Kräutern und Gewürzen, die den Stoffwechsel der Haut anregen. Lulur bedeutet „den Körper einhüllen“ und so fühlt sich die Haut danach auch an.

Auch aus Australien kam eine besondere Massageform nach Europa. Die Wambo-Mambo-Massage ist eine Bambusmassage. Sie regt die Durchblutung an und lockert die Muskeln mit rhythmischen Bewegungen und besonderen Knettechniken. Mit Wärme und ätherischen Ölen von Sandelholz, Zitrone und Eukalyptus wirkt die Massage tief in die Muskulatur und entfaltet ihre entspannende Wirkung.



 

Oberstes Bild: Aus der Ayurveda-Medizin wird die in Indien angewendete traditionelle Garshan-Massage abgeleitet. (© Nejron Photo / Shutterstock.com)



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