Neue Ausstellung: Die tausend Facetten der Schmetterlinge

24.05.2018 |  Von  |  Ausstellung, News
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Neue Ausstellung: Die tausend Facetten der Schmetterlinge
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Das Papiliorama in Kerzers hat heute eine neue Ausstellung zu Schmetterlingen eröffnet.

Die interaktive Ausstellung zeigt spannende Aspekte aus der Welt der faszinierenden Insekten.

Nach fast drei Jahren war es heute soweit: Das Papiliorama in Kerzers konnte eine neue permanente Ausstellung eröffnen. Sie widmet sich vollständig den Schmetterlingen. Im Zentrum der Ausstellung steht der Lebenszyklus der Schmetterlinge, der immer noch vielen Menschen unbekannt ist.

Wunderschöne Fotografien zeigen Nahaufnahmen von Eiern, Raupen und Details des Schmetterlings. So sind etwa die Beinchen und Fühler, aber auch die winzig kleinen Schuppen auf den Flügeln in Nahaufnahmen zu sehen.

Einige der faszinierenden Bilder stammen vom bekannten Schweizer Wissenschaftsfotografen Martin Oeggerli alias „Micronaut“. Weiter gibt es in der Ausstellung interaktive Posten, an denen spielerisch Wissen zu Schmetterlingen vermittelt wird.

Ein Teil der Ausstellung widmet sich der Morphologie der Insekten. In Zusammenarbeit mit der Universität Neuenburg wurde überdies die Verbindung der Schmetterlinge zur Pflanzenwelt beleuchtet.

Die Ausstellung zeigt die beeindruckende Vielfalt der Schmetterlinge, aber auch, wie die Insekten weltweit vom Aussterben bedroht sind. Besucher erfahren schliesslich auch, wie sie sich selbst für den Schutz von Schmetterlingen einsetzen können.

Die neue Ausstellung, die sich im Eingangsbereich des Papiliorama befindet, ist Teil des didaktischen Projekts „IDEES“, das zum Ziel hat, die Besucherinformation auf dem gesamten Gelände zu erneuern. So sollen etwa die bestehenden Infotafeln und Infografiken komplett überarbeitet werden.

Ebenfalls im Zusammenhang mit „IDEES“ schaffte das Tropenhaus bereits vor zwei Jahren ein modernes Audio-Guide-System an, das die Qualität der geführten Besichtigungen stark verbesserte. Nun können Besucher dank der verbesserten Tonqualität sogar im Nocturama, wo nur geflüstert werden darf, den Ausführungen der Guides lauschen. Ausserdem wurde der Schmetterlings-Schlupfkasten erneuert. Er ist computergesteuert und kann die jeweiligen klimatischen Bedingungen erzeugen, welche die verschiedenen Arten von verpuppten Schmetterlingen benötigen.

Vor allem aber ist der Schlupfkasten nun auch Teil der neuen Ausstellung: Einmal in der Woche können Besucher direkt mitverfolgen, wie die aus den Tropen gelieferten Puppen ausgepackt und für den Schlupfkasten vorbereitet werden. Durchgängig zeigt aber auch eine Filmprojektion diese Arbeit des Papiliorama-Teams auf.

Dank Teamarbeit entstanden

Die Ausstellung wurde durchwegs so konzipiert, dass Besucher selbst entscheiden können, wie vertieft sie sich der Thematik widmen wollen. So vermitteln alleine die Bilder und Bildunterschriften bereits einen guten Einblick ins Thema. Wer mehr wissen will, profitiert von interaktiven Elementen, Kurzfilmen und ausführlichen Texten.

Die Ausstellung wurde vollständig durch die Equipe des Papiliorama und Zivildienstleistende realisiert – neben dem laufenden Betrieb und deshalb immer wieder mit Unterbrechungen. Aus diesem Grund hat sich die Planungs- und Bauzeit nun über drei Jahre erstreckt, wie Papiliorama-Direktor Caspar Bijleveld erklärt. „Wir brauchten für das Projekt einen langen Atem, das war nicht immer einfach. Dank engagierter Teamarbeit haben wir es doch geschafft“, freut sich Bijleveld.

„Das ist es, was mir hier immer wieder gefällt – dass wir unsere Kräfte bündeln, um Schönes zu schaffen.“

Auch Chantal Derungs, Leiterin Biologie und Pädagogik beim Papiliorama und Verantwortliche für die neue Ausstellung, zeigt sich zufrieden: „Gemeinsam haben wir Wege gesucht, unseren Besuchern die spannende Welt der Schmetterlinge auf attraktive und unterhaltsame Weise näherzubringen. Wir freuen uns sehr, das Resultat nun endlich präsentieren zu dürfen.“

Das pädagogische Projekt „IDEES“ wurde zu grossen Teilen durch die Loterie Romande sowie mit Beiträgen aus den Lotterie- und Sportfonds der Kantone Solothurn und Appenzell Ausserrhoden finanziert. Die Erneuerung des Schlupfkastens konnte dank Spenden des Lions Club 3 Seen und der Firma Technokiss realisiert werden.













 

Quelle: Papiliorama
Bilderquelle: Papiliorama

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