Video-App TikTok – bei Teenies beliebt, aber nicht ohne Gefahren

29.03.2019 |  Von  |  News
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Video-App TikTok – bei Teenies beliebt, aber nicht ohne Gefahren
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TikTok ist zurzeit bei den Winterthurer Teenies sehr populär. Die Video-App, auf der man sich auf die verschiedensten Arten in Szene setzen kann, birgt aber auch Gefahren.

Die Stadtpolizei Winterthur sensibilisiert die Benutzerinnen und Benutzer sowie deren Erziehungsberechtigte und ist versuchsweise selbst im Netzwerk präsent und ansprechbar.

Die App TikTok (ehemals Musical.ly) ist ein soziales Netzwerk, das bei den Jugendlichen in Winterthur zurzeit äusserst beliebt ist. Die Idee der App ist, dass kurze selbst gedrehte Handy-Videos, die mit Musik unterlegt werden können, verbreitet werden und sich die meist Jugendlichen Benutzerinnen und Benutzer so auf mehr oder weniger originelle Art und Weise inszenieren können.

Nicht ohne Gefahren

Konkrete Straftaten, die via TikTok verübt wurden, sind bis anhin nicht bekannt. In letzter Zeit hatte die Jugendpolizei der Stadtpolizei Winterthur aber wiederholt mit dem Netzwerk zu tun. Es kommt offenbar vermehrt vor, dass Kinder auf diesem Weg blossgestellt, beleidigt oder gemoppt werden. Ebenfalls kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich auch erwachsene Personen, allenfalls mit schlechten Absichten, auf dem Netzwerk tummeln.

Die Stadtpolizei Winterthur auf TikTok

Seit Februar 2019 ist die Stadtpolizei Winterthur daher versuchsweise selbst auf dem Netzwerk präsent und ansprechbar. Die Social-Media-Polizistin Rahel Egli verbreitet Präventionstipps und steht den Kindern bei Fragen und Anliegen zur Verfügung. Die ersten Erkenntnisse zeigen, dass ein Bedürfnis nach dieser Art von Polizeiarbeit besteht, denn es sind bereits zahlreiche Fragen eingegangen und die Kurzvideos der Stadtpolizei wurden bereits mehr als 300 000 Mal angesehen. Der Pilotversuch wird voraussichtlich noch bis zu den Sommerferien weitergeführt und dann ausgewertet.

Hinschauen und thematisieren

Die Stadtpolizei Winterthur rät den Benutzerinnen und Benutzern der Plattform zu einem verantwortungsvollen Umgang und empfiehlt den Erziehungsberechtigten, hinzuschauen und das Thema mit ihren Kindern anzusprechen. Insbesondere sollten sich die Jugendlichen bewusst sein, dass sich auch Erwachsene unter Umständen mit schlechten Absichten auf dem Netzwerk tummeln. Keinesfalls sollten daher persönliche Daten wie Namen, Adressen oder Telefonnummern verbreitet werden. Ausserdem sollten keine allzu freizügigen Videos veröffentlicht werden.

Weitere Sicherheitstipps finden sich auf der Website („SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des deutschen Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM.)

Allgemeine Informationen für Eltern von Kinder unter 12 Jahren im Internet finden sich in der Broschüre der Schweizerischen Kriminalprävention.

 

Quelle: Stadtpolizei Winterthur
Titelbild: bangoland – shutterstock.com

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