„Semiramide“ von Gioachino Rossini feiert am 31. Juli 2020 Premiere in Obersaxen

09.09.2019 |  Von  |  Konzerte, News
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„Semiramide“ von Gioachino Rossini feiert am 31. Juli 2020 Premiere in Obersaxen
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Am 9.9.19 um 9.00 Uhr fand die zweite offizielle Medienorientierung opera viva beim „Gabentempel“ auf dem Rosenhügel in Chur statt.

Bei dieser Gelegenheit wurde der Regisseur, Nikolaus Büchel, bekannt gegeben, der sich für die Inszenierung der Oper „Semiramide“ von Gioachino Rossini verantwortlich zeigt, die am 31. Juli 2020 in Obersaxen Premiere feiern wird.

Der Opernsommer 2020 steht in Obersaxen ganz im Zeichen eines echten italienischen Klassikers. „Semiramide“ von Gioachino Rossini ist eine epische Musiktragödie, welche an Dramatik kaum zu überbieten ist und die beim Publikum garantiert einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen wird.

9.9.19 um 9.00 Uhr. Nicht nur das gewählte Datum machte die zweite Medienkonferenz von opera viva so speziell, sondern auch der Ort. Mit dem geschichtsträchtigen Rosenhügel wurde nämlich eine historische Stätte gewählt, über die es gar Schauderhaftes zu erzählen gibt. Die kleine Parkanlage diente früher nämlich als „Galgenhügel“ der ältesten Stadt der Schweiz. Damit spannte der Regisseur, der bei dieser Gelegenheit auch gleich vorgestellt wurde, den geschichtlichen und thematischen Bogen zur Inszenierung der Oper „Semiramide“. Er setzte das Hauptthema der Oper, nämlich Schuld und Sühne in Bezug zu Verbrechen und Strafe, welche auf dem „Galgenhügel“ immer einen tödlichen Ausgang fand. Gleichzeitig fühlte er sich durch den Pavillon, wo die Medienorientierung stattfand, an einen Ort versetzt, der an den orientalischen Schauplatz der Oper „Semiramide“ erinnert.

Regisseur Nikolaus Büchel

„Ich sage von Herzen „Ja!“ zur Zusammenarbeit mit opera viva“, so Nikolaus Büchel. Er kennt bereits die Interessengemeinschaft von opera viva und freut sich sehr auf die bevorstehende Zusammenarbeit. Bereits 2014 stand er auf und hinter der Bühne beim Werk „Der Freischütz“ als Regisseur und Schauspieler im Einsatz. Nikolaus Büchel ist seit Kindesjahren in der Theater- sowie Musikwelt unterwegs. Mit einem Umweg über den Beruf des Schauspielers zog es Nikolaus in den 80er-Jahren wieder zurück in die Regie und in das Musiktheater. Eine steile Karriere mit diversen Projekten in der Wiener Kammeroper, der Operette in Balzers oder dem Theater in Wien folgte.

„Semiramide“ sei sehr speziell und passe perfekt zu opera viva. Die Oper sei etwas ganz Anderes, weit weg vom „Mainstream“ und ein Werk, welches man nicht überall antreffe. Ähnlich wie in einem modernen Thriller spielt die Geschichte auf mehreren Ebenen und entwickelt dabei eine enorme Spannung zwischen Schuld und Sühne, Politik und Religion. Zum Schluss, das darf man jetzt schon bekannt geben, wird jedenfalls die falsche Person erdolcht und die Gerechtigkeit damit wiederhergestellt.





Audition im Opernhaus in Zürich

Am 15. September 2019 findet bereits die grosse Audition im Opernhaus in Zürich statt, wo sich interessierte Künstler für eine der Rollen in diesem faszinierenden Opernklassiker empfehlen können. Eindrückliche 170 Bewerbungen von Solisten und Solistinnen aus der ganzen Welt sind beim künstlerischen Leiter Gion Gieri Tuor eingegangen, darunter auch drei Bündner-Bewerbungen. Circa 30 Bewerber dürfen nun am 15. September in Zürich ihr Bestes geben und die Jury, darunter auch den Regisseur Niko Büchel, überzeugen.

Brass & Oper 5./ 6. Oktober 2019

Diesen Herbst steht bei opera viva und der Brass Band Sursilvana ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm. Unter der Leitung von Gion Gieri Tuor (Gründer der Brass Band Sursilvana und der opera viva) und Gian Stecher werden sich Ouvertüren, Opernchöre mit lieblichen Arien abwechseln. Zumeist bekannte Klassiker aus der faszinierenden Welt der Oper erstrahlen in dieser ungewohnten Instrumentalisierung und Kombination von Brass Band, Chor und Sologesang. Zu Gast ist die Bündner Solistin Nora Bertogg.

Jahresendkonzerte

Wie gewohnt finden die festlichen Konzerte zum Jahresausklang zwischen Weihnachten und Neujahr statt. Der künstlerische Leiter Gion Gieri Tuor legt den Schwerpunkt in diesem Jahr, auf die Werke des tschechischen Komponisten Antonin Dvorak.

Touristische Bedeutung der opera viva

Die Surselva ist eine Kulturdestination. Die Musik und der Gesang sind tief in der Kultur verankert und zeichnen die Destination aus. Kevin Brunold, Finanzchef von opera viva betonte: „Touristisch merken wir es sehr gut, wenn wir in einem Opernjahr sind. Deutlich mehr Gäste sind in der Region und auch für Zweitheimische ist die opera viva ein fixer Termin in der Agenda. „ Die Freude ist gross auch im 2020 ein wichtiger Partner der opera viva sein zu dürfen und tatkräftig zum Erfolg des Projekts beitragen zu können.

 

Quelle: opera viva Obersaxen
Bildquelle: opera viva Obersaxen

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