Urban Gardening als Teambuilding Event

11.11.2019 |  Von  |  Allgemein, Geschäftlich, Outdoor
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Urban Gardening als Teambuilding Event
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Das Leben in Grossstädten ist lebendig, aufregend und abwechslungsreich. Es hat allerdings in vielen Fällen nur wenige bis gar keine Bezugspunkte zu Grünflächen. So nimmt das urbane Lebensumfeld vielen Menschen den Bezug zur Natur. Gleichzeitig sinkt die Wertschätzung für natürliche Lebensmittel sowie deren aufwendigen Wachstumsprozess.

Urbane Nutzgärten können eine Möglichkeit darstellen, um mehr Harmonie in Städte zu integrieren. Das Urban Gardening verfolgt dabei das Ziel, ein Bewusstsein für ökologische und biologische Vielfalt zu schaffen. Es verbindet nicht nur Stadt und Natur, sondern bringt auch Menschen einander näher. Gleichzeitig können Gärtner und Hobbygärtner einen Beitrag zur Selbstversorgung leisten sowie das Stadtbild verschönern.

Was ist Urban Gardening?

Urbaner Gartenbau stellt eine Sonderform des Gartenbaus dar. Er wird vor allem auf kleinen städtischen Flächen innerhalb von Siedlungsgebieten oder in deren direktem Umfeld betrieben. Als Flächen können beispielsweise Balkone, Dächer, Brachen, Hinterhöfe oder auch öffentliche Bereiche genutzt werden. Das Herzstück besteht dabei aus einer nachhaltigen Bewirtschaftung, einer umweltschonenden Produktion sowie einem bewussten Konsum landwirtschaftlicher Erzeugnisse.

Urban Gardening erfreut sich aufgrund des starken Bevölkerungswachstums und gleichzeitiger Reduktion landwirtschaftlicher Anbauflächen immer grösserer Beliebtheit. Es bringt ein Stück Idylle und Natur in die Städte zurück und vereint Menschen untereinander. Viele Projekte werden von den unterschiedlichsten Menschen unterstützt. Somit kann die Gartenarbeit von der Knüpfung interkultureller Beziehungen über die Verbreitung von gegenseitigem Interesse bis hin zu aufklärerischer Arbeit viel leisten.



Lokale und übergreifende Funktionen

Urbaner Gartenbau ist keiner Gruppe und keinen Einzelpersonen vorbehalten. Oftmals laufen sich die verschiedensten Bevölkerungsgruppen über den Weg. Der städtische Gartenbau unterstützt auf diese Weise die Integration und sorgt für eine gegenseitige Annäherung.

Dass jeder mit jedem arbeitet, steigert die Hilfsbereitschaft und resultiert in einer Offenheit gegenüber anderen Menschen und Kulturen. Auf dieser Basis können urbane Gardening-Projekte einen entscheidenden Schritt in Richtung Gleichberechtigung bedeuten und den Abbau von Vorurteilen unterstützen. In Gebieten, die des Öfteren von Engpässen in der Versorgung betroffen sind, kann das Urban Gardening ausserdem als Überbrückung fungieren. Bewohner erhalten die Möglichkeit zur Subsistenzwirtschaft und können einen Teil der benötigten Nahrungsmittel über Eigenanbau decken.

Bei einem Produktionsüberschuss kann die Lebensmittelherstellung zudem teilweise lokal erfolgen. Auf diese Weise können Transportwege verringert und der Ausstoss von Kohlenstoffdioxid verringert werden. Durch die Integration der Landwirtschaft in die städtische Lebensweise kann das Bewusstsein für Recycling erhöht werden. Gleichzeitig kann verstärktes Interesse an Lebensmittel geweckt werden, die umweltverträglich und sozial gerecht produziert werden.

Pflanzen, Buddeln, Jäten

„Gartenarbeit verbindet“, das wissen die Gärtnerprofis von Gartenspring nur zu gut aus eigener Erfahrung . Als Teambuilding Event liefert Urban Gardening ausserdem eine nachhaltige Möglichkeit, an der frischen Luft ein gemeinsames Projekt aufzubauen. Dabei können Beete auf Dächern angelegt, öffentliche Plätze um eine Grünfläche verschönert oder brachliegende Felder mit neuen Farben versehen werden. Die Teammitglieder können ihr Projekt entweder selbst planen oder einen Gartenexperten um Hilfe bitten.

Dieser kann als Anleitung für das Gartenprojekt fungieren sowie Tipps und Tricks zur Bepflanzung geben. Auf diese Weise können idyllische Beete mit Blumen, Kräutern oder Gemüse entstehen, die grauen Stadtflächen einen Hauch von Urlaubsgefühl verleihen.

Teambuilding durch ein nachhaltiges Projekt

Bei der gemeinsamen Arbeit mit Schaufel, Hake und Harke wird nicht nur der Teamgeist gestärkt, sondern ebenfalls die Kommunikationsfähigkeit gefördert. Schliesslich kommt das Vorhaben auf keinen grünen Zweig, wenn jeder einfach irgendetwas macht. Damit das Projekt ein Erfolg wird, muss die Gruppe also ihre Ziele und ihr Vorgehen besprechen sowie sich einen ungefähren Plan überlegen, nach dem das Beet oder der Bereich gestaltet wird.

Der gegenseitige Austausch von Ideen fördert zudem die Kreativität der Teammitglieder und unterstützt ein gegenseitiges Kennenlernen. Durch das Entdecken von Stärken und Bereichen, in denen einzelnen Teammitglieder besonders gut sind, kann sich eine völlig neue Gruppenstruktur ergeben.

Indem jeder das tut, was er besonders gut kann, können Abläufe optimiert werden. Das Teambuilding beschränkt sich dabei natürlich nicht nur auf die Gartenarbeit. Das Urban Gardening dient als Brücke zwischen den verschiedenen Teilnehmern, fördert Offenheit und schafft eine entspannte Atmosphäre. Die Teammitglieder entwickeln Hilfsbereitschaft und lernen, wie sie aus ihrem Projekt einen Erfolg machen. Dabei können sich gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung entwickeln, die auf respektvoller Basis für einen optimierten und effizienten Arbeitsablauf sorgen können.


Beim Urban Gardening kommt man sich näher und lernt miteinander auszukommen. (Bild: AYA Images – shutterstock.com)


Nachdenken über die Zukunft

Bei der Arbeit am Urban Gardening Projekt muss sich die Kommunikation nicht nur auf den Gartenbau beschränken. Gerade das Aufgreifen aktueller Themen und Herausforderungen kann ein Nachdenken über die Zukunft anregen. Dabei können Gespräche über den Klimawandel, die Virtualisierung oder den Mangel an Grün- und Freiflächen im städtischen Raum entstehen. Auch die Privatisierung des öffentlichen Raumes oder die Sortenarmut in den Supermärkten bilden bereite Gesprächsvorlagen.

Während der Kommunikation also nichts im Weg steht, kann urbaner Gartenbau ebenfalls als Schnittstelle zwischen verschiedenen Kulturen betrachtet werden. Als solche fördert das Projekt einen offenen Austausch über Bräuche, Sitten und Glaubensvorstellungen. Ausserdem lassen sich im Gespräch nicht nur Vorurteile und falsche Annahmen abbauen, sondern ebenfalls neue Ideen entwickeln. Alles in allem ist Urban Gardening also ein vielseitiges und nachhaltiges Event, das viel Platz für Teambuilding bietet. Da von absoluten Anfängern bis hin zu Hobby- und Profi-Gärtnern alle teilnehmen können, ist es ausserdem für jeden geeignet und unterstützt die innere Teamstruktur.

 

Titelbild: Monkey Business Images – shutterstock.com


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