Wie durch Micro Amusement Parks eine neue Art der Markenkommunikation stattfindet

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Wie durch Micro Amusement Parks eine neue Art der Markenkommunikation stattfindet
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Die Markenkommunikation erlebt einen tiefen Wandel. Nicht so lange her haben sich die Unternehmen auf die digitalen Technologien verlassen, indem sie die eigene Website und die sozialen Netzwerke im Fokus des Online-Marketings stellten. Sie sind mittlerweile Standard geworden und bieten heute kein ausreichendes Instrument zur nachhaltigen Kundengewinnung an. Wodurch können sich heute die Unternehmen und Marken differenzieren, um dem Wettbewerb immer einen Schritt voraus zu sein oder gar neue Marktsegmente zu erschliessen? Die Antwort auf diese Frage liefern Micro Amusement Parks.

Sie sind ein Beispiel dafür, wie schnell sich die Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt und wie vielfaltig ihre Einsatzmöglichkeiten sind. Sie weisen ebenfalls auf ganz neue Bedürfnisse und Kundenerwartungen hin, die in Richtung Unterhaltung bei Bildung schreiten. Die positiven Emotionen und die unvergesslichen Erlebnisse sind jene Aspekte, die immer anspruchsvollere Interessenten und Kunden hochschätzen und nicht aufgeben wollen. Die heutigen Trends zeigen, dass Micro Amusement Parks den wachsenden Marktanforderungen gerecht werden und als Inspiration für einen modernen Marketing-Mix dienen können.

Vertrauen in der Markenkommunikation

Die Markenkommunikation hat sich im Laufe der Zeit stark verändert. Anstelle von Push-Werbung, die bei den Interessenten und Kunden üblicherweise als aufdringlich empfunden wird, tritt nun die Pull-Strategie. Ihre primäre Aufgabe besteht darin, durch einen partnerschaftlichen Dialog auf Augenhöhe zum Kennenlernen des Angebots anzuregen. Im Zuge der Digitalisierung und der sozialen Netzwerke findet dieser Dialog zunehmend online statt. Mehr noch: Die Interessenten und Kunden sind weitgehend mobil, was in einer neuen Konsumweise der digitalen Inhalte zum Ausdruck kommt.

Der Informationsreichtum und die ständige Zugänglichkeit von Inhalten im Internet tragen dazu bei, dass die Webbesucher gegenüber den werbenden Unternehmen und Marken selbstbewusst und souverän auftreten. Sie nutzen die Möglichkeit, die im Angebot stehenden Produkte und Dienstleistungen miteinander zu vergleichen und kritisch zu hinterfragen, sobald der Zweifel erscheint. Sie treten gern mit den Unternehmen und Marken in Kontakt, wobei sie spontane, informelle Gespräche direkt auf der Website oder in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und Co. bevorzugen.

Dies alles führt dazu, dass eine ansprechende Präsenz im Web genauso wichtig wie die Produkt- und Servicequalität ist. Die Unternehmen und Marken ringen um Aufmerksamkeit, die sich vornehmlich durch ein positives Image gewinnen lässt. Das Vertrauen stellt die Basis der modernen Kundenbeziehungen dar. Die subjektive Wahrnehmung von Angebot und die Emotionen, die es bei den Interessenten und Kunden hervorruft, bekommen eine neue Bedeutung. Das Gleiche gilt für eine unwiderstehliche Persönlichkeit, ohne welche die Unternehmen und Marken keine Chance haben, wettbewerbsfähig zu bleiben.

Verstärkter Wunsch nach Unterhaltung

Die Digitalisierung bietet Abwechslung, aus welcher die Marketingteams im Rahmen deren Online-Aktivitäten schöpfen können. In Anbetracht der rasanten Entwicklung von innovativen Technologien dürfen sich jedoch die Unternehmen und Marken mit einer ansprechenden Webpräsenz und einer aktiven Kommunikation in den sozialen Netzwerken nicht zufriedengeben. Denn sie sind nicht mehr die einzigen Kanäle, die für positive Kundenerlebnisse sorgen.

Die Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen gewinnen stark an Relevanz und werden voraussichtlich die Zukunft der Kundenbeziehungen prägen. Die Chatbots und die virtuellen Assistenten wie Siri, Alexa & Co. sind erst der Anfang, wenn es um die technologischen Möglichkeiten der KI-gestützten Kundeninteraktion geht. Micro Amusement erscheint als neuer Trend, der ein persönliches Kundenerlebnis auf eine ganz neue Ebene bringen kann.

Eines steht fest: Die Interessenten und Kunden von heute wünschen sich viel mehr Unterhaltung, die bald ein entscheidender Einflussfaktor beim Aufbau und der Pflege einer starken, emotionalen Kundenbindung werden kann. Es lässt sich ein radikaler Wandel vom Internet zur virtuellen Realität beobachten. Die VR-Brille, um nur ein Beispiel zu nennen, macht diesen Wandel möglich. Die neuesten Virtual-Reality-Trends haben eines gemeinsam: Sie wollen den potenziellen Kunden etwas Aussergewöhnliches bieten.



Micro Amusement: Die Zukunft ist heute

Micro Amusement Parks, die im deutschen Sprachraum auch als Mini-Vergnügungsparks bekannt sind, stellen ein neues und innovatives Marketinginstrument dar. Die Idee dahinter ist einfach: Micro Amusement Parks sind dazu geschaffen, um die Unterhaltung zu bieten und eine kindliche Begeisterung hervorzurufen. Auf diese Weise können die Teilnehmer vom stressigen Alltag abschalten und wahrhaft einmalige Erlebnisse sammeln. Um Micro Amusement Parks zum unvergesslichen Ereignis zu machen, bedarf es der VR-Brille. Diese erlaubt den Teilnehmern, in eine virtuelle oder gemischte Welt einzutauchen.

Neben der Unterhaltungsfunktion erfüllen Micro Amusement Parks eine didaktische und informative Aufgabe. Sie beweisen damit, dass die Verknüpfung von Unterhaltung und Bildung durchaus möglich und erwünscht ist. Deshalb setzen immer mehr Unternehmen und Marken auf eine ausgewogene Kombination von Storytelling und Gamification, dank welcher ihre potenziellen Kunden eine Geschichte auf unterhaltsame und interaktive Weise kennenlernen können. Die dahinterliegende Technologie beruht auf AR-/VR-Anwendungen, wobei auch der Szenografie und dem UX-Design eine wesentliche Bedeutung zukommt.

Micro Amusement Parks lassen sich auf vielerlei Art kreativ einsetzen. Sie sind beispielsweise für kulturelle Institutionen wie Museen, aber auch als Ausstellungen oder Installationen an den Messeständen sehr interessant. Ausserdem eignen sich Micro Amusement Parks für die praktische Verwendung direkt am Verkaufsort (PoS), wo sie informative Inhalte unterhaltsam vermitteln. Micro Amusement Parks scheinen sowohl im B2C- als auch B2B-Bereich sehr gut zu funktionieren, deshalb werden sie in Zukunft verstärkt als Marketingmassnahme und Vertriebskanal genutzt. Ihre weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.

 

Titelbild: Syda Productions – shutterstock.com


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