Ein Sportfest organisieren und durchführen mit diesen Tipps

17.03.2020 |  Von  |  Indoor, Outdoor, Sommer, Sport
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Wer ein grosses sportliches Event planen möchte, der muss vom ersten Schritt an alles dafür tun, dass sowohl Gäste als auch Sportler auf ihre Kosten kommen. Zudem gilt es, die Kosten und den zeitlichen Aufwand fest im Blick zu behalten – nur so kann das Fest ein Erfolg werden.

Damit das Fest für alle Beteiligten unvergesslich wird, müssen das Motto sowie Sinn und Zweck des Festes von Anfang an feststehen und an die Besucher kommuniziert werden. Veranstalter sollten daher stets das Ziel im Blick haben: Geht es darum, einen sportlichen Wettkampf vor einem interessierten Publikum auszutragen oder stehen die zwischenmenschliche Begegnung sowie Spiel und Spass im Mittelpunkt?

Die Zielgruppe genau kennen

Damit die Interessen der Gäste gewahrt werden, sollten Veranstalter genau wissen, mit welchen Besuchern überhaupt gerechnet werden kann. Aus welchen Altersklassen werden wie viele Besucher kommen? Sollen eher Menschen angesprochen werden, die sich selbst sportlich betätigen oder geht es vielmehr um das Zusehen?

In vielen Fällen sind Sportevents gerade für Senioren interessant, die sich hier verköstigen lassen wollen und Wert auf soziale Kontakte legen. Junge Familie sind ebenfalls bei sportlichen Festen gerne gesehen. Hier gilt es vorab abzuwägen, welche Zielgruppe welche Interessen hat und wie Veranstalter diesen gerecht werden können.

Sofern auch eine besonders wichtige Zielgruppe zum Sportfest kommen soll – wie zum Beispiel Politiker oder neue Sponsoren – so gilt es, diese gesondert zu berücksichtigen. Eine gute Idee sind in diesem Fall separate VIP-Plätze, ein besonderer Empfang oder eine kleine Ansprache speziell für diese Zielgruppe.

Termin und Ort festlegen

Damit das Sportfest an einem Termin stattfinden kann, an welchem die Zielgruppen voraussichtlich Zeit haben, tatsächlich zu kommen, sollte der Termin auf ein Wochenende gelegt werden. Je früher die Location gebucht, reserviert oder freigehalten wird, desto besser.

Findet das Fest zum Beispiel auf dem Sportplatz des eigenen Vereins fest, muss der Termin ganztägig für Trainings oder Wettkämpfe blockiert werden. Je zeitiger es an dieser Stelle klare Ansagen gibt, desto eher wird der feste Termin von allen Beteiligten akzeptiert. Das erleichtert die Kommunikation zwischen verschiedenen Interessengruppen.

Als Ort kommen all jene Plätze infrage, welche von den Zielgruppen und von den Sportlern sowie Veranstaltern selbst gut erreicht werden können. Es zahlt sich zum Beispiel aus, wenn sich die Location in der Nähe eines Bahnhofes oder bei einer Bushaltestelle befindet. Auch mit dem Auto sollte der Ort gut zu erreichen sein.

Ausreichend viele Parkplätze sind mindestens so wichtig wie genügend Platz für eine Bühne. Sofern die Menschen mit Imbissbuden, speziellen Ständen oder durch ein Catering im Zelt versorgt werden sollen, muss auch dafür genug Platz zur Verfügung stehen. Je grosszügiger geplant wird, desto geringer bleibt das Risiko für Unfälle.


Mehrere stolze Sportspieler sammeln auf der Grand Arena

Je nach Sportart, sollte ein anderer Ort für das Sportfest organisiert werden. (Bild; Eugene Onischenko – shutterstock.com)


Das Event finanzieren – alles andere als unwichtig

Bei den meisten sportlichen Events spielen jegliche Ballsportarten eine wichtige Rolle. Weil sich so viele Menschen für Fussball, Handball und Co. interessieren, ist es zum Glück leicht, einen Sponsor zu finden. Diesem kann im Gegenzug für die finanzielle Hilfe erlaubt werden, dass er Werbung mit Plakaten machen darf. Auch das Bedrucken von Trainingskleidung, Bechern und anderen Artikeln ist denkbar.

Neben der Finanzierung durch Sponsoren ist es möglich, dass ein zuständiger Verein für die Kosten aufkommt. In diesem Fall ist meistens nur ein kleines Budget verfügbar. Finanzielle Erleichterung schaffen an dieser Stelle viele freiwillige Helfer.

Gerade jugendlichen Vereinsmitgliedern bereitet es Freude, wenn sie Besucher bewirten, Gästen den Weg weisen oder am Eingang Flyer verteilen können. Veranstalter sollten nach Möglichkeit alle verfügbaren Kapazitäten nutzen. Die Grosseltern eines Kindes aus dem Verein möchten einen Kuchen beisteuern? Diese und weitere Angebote aus dem engsten Kreis sollten dringend angenommen werden.

Wer sich nicht auf Sponsoren oder andere externe Geldquellen verlassen möchte, der sollte frühzeitig mit dem Sammeln von Spenden beginnen. Viele Menschen sind gewillt, vielleicht nicht mit Geld, aber mit anderen Ressourcen auszuhelfen. Das kostenlose Leihen von Bierbänken ist hier ebenso hilfreich wie das Mithelfen durch das Spenden von Lebensmitteln, Getränken oder anderen Hilfsangeboten.

Aufgaben verteilen und genau planen

Je früher Veranstalter in die Planung eines anstehenden Sportfestes einsteigen, umso besser. Überlegen sollten sich Verantwortliche, wer welche Aufgaben übernehmen kann und wann welche Schritte in die Wege geleitet werden. Beispiel: Natürlich sollte zuerst feststehen, wo das Event stattfindet, bevor sich Verantwortliche um die Verpflegung kümmern.

Auch die Ressourcen im Hinblick auf das verfügbare Personal müssen genau kalkuliert werden. Generell sollten Veranstalter damit rechnen, dass ein Anteil der Freiwilligen kurzfristig ausfallen könnte. Dieses Defizit muss dann nach Möglichkeit aufgefangen werden.

Gleich am Anfang sollte festgelegt werden, welche Personen Anweisungen an andere Beteiligte geben dürfen. Es bietet sich an, dass – je nach Grösse des Sportfestes – mindesten zwei bis drei Menschen den Überblick behalten und einzelne Stellen koordinieren sowie anleiten können.

Eine klare Kommunikation ist das A und O, wenn es darum geht, dass alle an einem Strang ziehen. Kommt es zum Beispiel kurzfristig zu einer Änderung beim Inhalt oder beim Zeitplan, müssen davon sofort alle Beteiligten in Kenntnis gesetzt werden.

 

Titelbild: FabrikaSimf – shutterstock.com


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