Präventionsveranstaltungen mit Polizei.news planen

07.05.2021 |  Von  |  Allgemein

Sicherheit auf den Strassen, Unfallschutz oder Einbruchschutz – Prävention ist ein wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit. Das Portal Polizei.news informiert über Präventionsveranstaltungen in den Kantonen und berichtet über aktuelle Straftaten.

Trickbetrug, Cyberdelikte oder Schutz vor Wohnungseinbrüchen sind häufige Themen bei Präventionsveranstaltungen.

Bekannte Betrugsmasche: der Enkeltrick

Besonders bekannt bei Fällen von Trickbetrug ist der Enkeltrick. Opfer sind vor allem ältere Menschen. Kriminelle rufen bei Seniorinnen und Senioren an und geben sich als Enkel oder guter Bekannter aus. Meistens melden die Straftäter sich am Telefon nicht mit Namen, sondern mit dem Satz „Rate mal, wer hier spricht“. Sie täuschen eine finanzielle Notlage vor und behaupten, schnell Bargeld zu benötigen. Angeblich hatten die Personen einen Autounfall oder haben ein günstiges Angebot für ein Auto, das sie unbedingt kaufen möchten. Sie geben an, einen Dritten vorbeizuschicken, um eine höhere Geldsumme abzuholen. Im Laufe des Gesprächs bauen die Kriminellen zunehmend Druck auf, um die Opfer zur Zahlung zu bewegen. Oftmals rufen die Straftäter auch mehrmals an. Leider machen sich viele ältere Menschen nun auf den Weg zur Bank, um dem Betroffenen zu helfen.

Das Portal Polizei.news berichtet immer wieder über Betrugsversuche mit der Enkeltrickmasche. Auch bei Präventionsveranstaltungen thematisieren die Polizeidienststellen den Enkeltrick und mahnen zur Vorsicht. Demnach sollten Angerufene stets nach dem Namen des Anrufers fragen. Zudem sollten Betroffene den vermeintlichen „Verwandten“ zurückrufen und dabei die ihnen bekannte Rufnummer nutzen. Die Telefonnummer, die der Anrufer nennt, sollte nicht verwendet werden. Zudem sollten die Angerufenen am Telefon keine privaten Fragen beantworten und keine familiären Details verraten. Ratsam ist es zudem, eine Person des Vertrauens einzuschalten, bevor einem Fremden eine grosse Menge Bargeld ausgehändigt wird. Auch der Bankmitarbeitende kann um Rat gefragt werden. Die Polizei rät, bei merkwürdigen Anrufen direkt aufzulegen.


Vorsicht bei unbekannten Anrufern. (Bild: Pusteflower9024 – shutterstock.com)


Zunehmende Kriminalität im Internet

Auch im Internet lauern zahlreiche Gefahren. Cyberkriminelle versuchen, über verschiedene Methoden an das Geld der Opfer zu gelangen. Phishing ist eine gängige Masche, um Passwörter auszuspähen. Dabei versuchen die Kriminellen über fingierte E-Mails oder Webseiten an vertrauliche Informationen zu kommen. Oftmals erhalten Opfer Links, über die sie auf eine Internetseite gelangen. Hier sollen sie nun Passwörter und andere vertrauliche Daten eingeben. Die Täter erhalten auf diese Weise Zugriff auf Anmeldeinformationen und Passwörter und können nun im Namen und auf Rechnung des Opfers im Internet Banküberweisungen tätigen oder Geschäfte abwickeln.

Die Polizei betont auf Präventionsveranstaltungen immer wieder, dass keinesfalls auf zugesandte Links geklickt werden sollte. Wer das Internet zum Online-Banking nutzt, sollte sich immer direkt auf der Seite des Finanzdienstleisters anmelden und niemals über einen Link oder einen QR-Code auf die Seite wechseln.

Vishing – betrügerische Anrufe

Mit angeblichen Support-Anrufen versuchen Cyberkriminelle ebenfalls an Daten ihrer Opfer zu kommen. Diese Methode wird auch als Vishing, was für „Voice-Phisihing“ steht, bezeichnet. Während des Anrufs versuchen die Kriminellen die Opfer davon zu überzeugen, schädliche Software auf ihrem Rechner zu installieren. Sie sollen ein Programm aus dem Internet herunterladen, um ein vermeintliches PC-Problem zu lösen. Tatsächlich wird durch das Herunterladen jedoch die Schadsoftware installiert und die Täter bekommen Zugriff. Auf diese Weise werden beispielsweise Passworte und Zugangsdaten gestohlen. Unter Umständen verlangen die Kriminellen sogar Geld für die angebliche „Unterstützung“ und lassen sich die Kreditkartendaten der Opfer geben. Auch diese Daten werden dann missbräuchlich verwendet.

Die Kriminellen fallen bei ihren Anrufen häufig durch recht gebrochenes Englisch auf. Wer einen derartigen Anruf erhält, sollte direkt auflegen. Haben Internetnutzer den Kriminellen bereits Zugriff gewährt, sollte der PC sofort vom Internet getrennt werden. Danach sollte das Gerät ohne Online-Verbindung auf Viren geprüft werden. Im Zweifel empfiehlt sich immer das Hinzuziehen eines Fachmanns.


Kreditkartendaten niemals am Telefon preisgeben. (Bild: SpeedKingz – shutterstock.com)


Wichtiger Schutz gegen Einbrecher

Immer wieder berichtet das Portal Polizei.news über Einbrüche. Die Polizeidienststellen in der Schweiz bieten zu diesem Bereich spezielle Präventionsveranstaltungen an. Zudem zeigen die Bediensteten auch vor Ort, wie sich Wohnungs- und Hauseigentümer am besten vor Diebstählen schützen. Besonders häufig passieren Einbrüche tagsüber, wenn die Bewohner nicht zu Hause sind. Oftmals suchen Kriminelle sich ganze Wohnviertel aus und räumen systematisch die Wohnungen aus. Wichtig ist daher, die Haustür stets abzuschliessen. Fenster und Türen sollten ebenfalls geschlossen werden, gekippte Fenster sind für professionelle Einbrecher übrigens kein Problem. Auch in höheren Etagen sollten die Fenster geschlossen werden. Mechanische Sicherungen an Fenstern und Türen oder Alarmanlagen erhöhen die Sicherheit. Die Polizeidienstellen informieren auf Präventionsveranstaltungen zu diesem Thema und geben wichtige Tipps für einen aktiven Einbruchschutz. Ratsam ist es zudem, die Augen offenzuhalten. Wer etwas Verdächtiges in der Nachbarschaft entdeckt, sollte umgehend die Polizei informieren.


Schützen Sie Ihr Zuhause vor Einbrechern. (Bild: Photographee.eu – shutterstock.com)


Wichtig für alle Altersgruppen – Verkehrsprävention

Ein wichtiger Teil der Polizeiarbeit ist die Verkehrsprävention. Polizei.news berichtet nahezu täglich über Verkehrsunfälle in den Schweizer Kantonen und den Nachbarländern. Die Polizeibediensteten setzen mit der Arbeit bereits bei Kindergarten- und Schulkindern an. Auf Präventionsveranstaltungen erfahren die kleinsten Verkehrsteilnehmenden, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Doch auch für ältere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer gibt es spezielle Präventionsangebote. So so erfahrende Kraftfahrend beispielsweise, wie sie sich bei besonderen Wetterverhältnissen verhalten sollten. Spezielle Kurse vermitteln unter anderem das Lenken eines Fahrzeugs mit Anhänger. Neben einer angepassten Fahrweise spielt natürlich auch die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs eine wichtige Rolle. Nicht nur Autolenker, sondern auch Velo- oder Motorradfahrende sollten Ihr Fahrzeug regelmässig prüfen.


Bereits die Kleinsten lernen sicheres Verhalten im Strassenverkehr. (Bild:Igor Pushkarev – shutterstock.com)


Aktuelle Informationen über Präventionsmassnahmen auf Polizei.news

Auf Polizei.news hält sich die Leserschaft mit aktuellen Meldungen auf dem Laufenden. Die Redaktion eines der meistgelesenen deutschsprachigen Polizeiportale aktualisiert mehrmals die täglich die Nachrichten. Übersichtliche Kategorien sorgen dafür, dass jeder genau das findet, was ihn interessiert. Die News sind nach Themen und Kantonen geordnet. Darüber hinaus bietet Polizei.news auch Neuigkeiten aus den Nachbarländern Deutschland, Österreich und Liechtenstein.

 

Titelbild: 13_Phunkod – shutterstock.com

Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen sowie Versicherungen zählen daher zu meinen Steckenpferden. Ich entdecke aber auch gern neue Themen abseits dieser „trockenen Materie“ und arbeite mich gern in neue Gebiete ein.


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