Warum ist MMA eine der härtesten Sportdisziplinen der Welt?

Mixed Martial Arts – kurz: MMA – mag eine der brutalsten Kampfsportarten der Welt sein.

Das deshalb, weil es augenscheinlich so wirkt, als würde alles erlaubt sein, um den Gegner zu besiegen. Doch das stimmt nicht. Auch bei MMA gibt es Regeln.

Nicht nur der Sport an sich ist umstritten

Conor McGregor mag die bekannteste sowie auch umstrittenste Figur sein, die es in der MMA Szene gibt. Mit seiner millionenschweren Jacht und seiner Rolex beweist er zudem, dass man hier wirklich viel Geld verdienen kann. Aber auch deshalb, weil McGregor weiss, wie man sich vermarkten muss. So gab es schon einmal einen Showkampf gegen den ehemaligen Boxweltmeister Floyd Mayweather. Aber McGregor ist auch dafür bekannt, extrem rüpelhaftes Verhalten an den Tag zu legen und exzentrische Auftritte zu haben. Aber auch hier wird wohl sehr viel Show dabei sein.

Ob McGregor mit seinen Auftritten der Szene einen Gefallen macht, kann nicht gesagt werden. Aber das Imageproblem, das die Szene hat, wird dadurch mit Sicherheit nicht verbessert. Aber wie brutal und gefährlich ist MMA am Ende wirklich?

Der Sport hat sich verändert

Immer wieder gibt es auf UFC Wetten Schweiz, weil auch hier die Sportart extrem beliebt geworden ist. Die Zahl der Wettanbieter, die auf MMA Kämpfe Wetten annehmen, steigt und steigt. Aber bevor man auf UFC Kämpfe wettet, sollte man sich mit den Regeln und den Athleten befassen.

Der Sport wird als verrohrend, brutal sowie menschenverachtend dargestellt – Kritiker vergleichen MMA Fights gerne als Gladiatorenkämpfe. Doch wer sich mit dem Sport und dem Regelwerk auseinandersetzt, der weiss, dass viele der Vorurteile einfach nicht der Wahrheit entsprechen. Sehr wohl gibt es Regeln und sehr wohl sind die Athleten keine brutalen Schlächter, die nur den Sieg um jeden Preis vor Augen haben.

Fakt ist: Die Szene hat sich über die Jahre verändert und heute ist MMA sehr wohl schon in die Mitte der Gesellschaft gerückt. Mit den Anfangszeiten haben die heutigen Kämpfe nichts mehr zu tun – es gibt keine wilden Schlägereien mehr, sondern Taktiken und Regeln, wie man a) den Gegner besiegt und b) wie man sich im Kampf zu verhalten hat.

Das Regelwerk: Das ist alles verboten

Auch wenn es Kritiker gibt, die behaupten, dass bei MMA alles erlaubt sei, so stimmt das aber nicht. Schläge gegen den Hinterkopf oder gegen den Hals, Kopfstösse sowie auch Beissen, das Ziehen an den Haaren oder auch Kniestösse sowie Tritte, die gegen den Kopf gerichtet sind, wenn der Gegner am Boden liegt, sind verboten. Das heisst, es gibt hier schon ein Regelwerk, an das sich die Kämpfer halten müssen. Aber auch wenn es viele Regeln gibt, wieso wirkt dann der MMA Kampf so brutal?

In erster Linie liegt es am Vergleich. Wer MMA mit Boxen vergleicht, der wird hier feststellen, dass bei einer Boxrunde rund 20 Schläge auf den Kopf folgen – pro Kampf sind das rund 300 Schläge, die der Boxer im Ring einstecken muss. Bei einem MMA Kampf sind es rund 30 Schläge pro Kampf, die zu ertragen sind. Durch Hebeln oder Würgen kann der Kampf auch vorzeitig entschieden werden. Das heisst, die Dauer eines Kampfes kann ebenfalls deutlich kürzer ausfallen.

Zudem wirkt der Austragungsort martialischer, denn hier wird nicht im Ring gekämpft, sondern in einem Käfig – im Oktagon. Das hat jedoch nichts damit zu tun, um brutaler zu wirken, sondern es geht hier um die Sicherheit der Kämpfer. Denn so wird verhindert, dass einer der Kämpfer aus dem Ring geworfen wird.

Mit dem Training beginnen

Wer sich für MMA interessiert und plant, selbst den Sport auszuüben, sollte sich bewusst sein, dass hier hartes Training erforderlich ist. MMA ist keine wilde Prügelei, sondern bedeutet, dass man sich mit der Sportart auseinandersetzen und entsprechende Taktiken erlernen muss.

MMA ist ein Sport, der für Abwechslung sorgt, bei dem aber auch eingesteckt werden muss. Das heisst, entscheidet man sich für MMA, so muss man stets davon ausgehen, dass es schon einmal schmerzhaft enden kann.

 

Titelbild: Artur Didyk – shutterstock.com

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