Mit schwierigen Gästen umgehen

03.03.2014 |  Von  |  Familie, Geschäftlich, Partner, Privat
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Mit schwierigen Gästen umgehen
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Ob Sie eine Feierlichkeit mit der Familie, mit Freunden, Nachbarn und Bekannten zelebrieren oder eine Firmenfeier mit Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern organisieren möchten: Es wird Ihnen voraussichtlich nur schwerlich gelingen, es allen Gästen gleichermassen Recht zu machen. Was also tun, um dennoch ein gesellschaftliches Ereignis zu gestalten, das allen noch lange in positiver Erinnerung bleiben wird?

Eine wohldurchdachte Planung ist unerlässlich



Wo viele Menschen einander begegnen, treffen stets auch unterschiedliche Charaktere aufeinander. Und nicht immer harmonieren diese miteinander. So kann es zum Beispiel in modernen Unternehmen zu Streitigkeiten, Reibereien und Missverständnissen – ja, mitunter gar zu weit schwerer wiegenden Problemen kommen.

Aber auch im privaten Umfeld lassen sich Zänkereien und kommunikative Schwierigkeiten untereinander nicht gänzlich vermeiden. Gewiss bietet es sich an, durch Dialoge Klarheit zu schaffen oder einander zumindest aus dem Weg zu gehen. Aber weder im Büro noch zu Hause ist dieses dauerhaft erfolgreich möglich. Durchaus nachvollziehbar also, dass der eine oder andere Gast, der auf ihrer Veranstaltung zugegen sein wird, auch Gefahr läuft, einem „unliebsamen Zeitgenossen“ über den Weg zu laufen. Bleibt zu hoffen, dass es sodann den „Streithähnen“ unter den Augen der übrigen Gäste möglich ist, Frieden zu bewahren und über die „Fehler“ des anderen hinweg zu sehen.

Uneingeschränkte Partylaune



Insbesondere bei Hochzeiten ist häufig zu beobachten, dass es offenbar recht diffizil ist, mögliche negative Emotionen anderen anwesenden Personen gegenüber direkt an der Eingangstür der Party-Lokalität „abzustreifen“. Nicht immer gelingt es wohl, sich uneingeschränkt beim fröhlichen Tanzen, Schunkeln, Essen und Trinken über das Glück des Brautpaares zu freuen und die Freude über das Liebesglück mit ihm zu teilen. Unterschiedlichste Beweggründe können die Ursache dafür sein: Ex-Partner sind mit dem jungen Glück nicht einverstanden, der Schwiegermutter passt die Auserwählte ihres Sohnes bzw. ihrer Tochter nicht oder es besteht gar noch eine alte Familienfehde zwischen den beiden Sippen…

Diese oder ähnliche Umstände stellen für Veranstalter jeglicher Partys zum Teil eine echte Herausforderung dar. Gilt es doch, mit allen Gästen friedvoll zu feiern, ohne Streitigkeiten oder böse Blicke der Querulanten ertragen zu müssen. In erster Linie bedeutet das „Gast sein“ bei einer Feierlichkeit allerdings auch, den Gastgebern eine gewisse Wertschätzung zuteil werden zu lassen. Ein respektvoller Umgang sollte da sehr wohl vorausgesetzt werden dürfen.

Nicht immer läuft alles nach Plan

Zu berücksichtigen ist, dass der Konsum von Alkohol mögliche schwelende Uneinigkeiten sogar noch zu schüren vermag. So ist es denkbar, dass auf diese Weise aus einer „Mücke“ der sprichwörtliche „Elefant“ wird. Darüber hinaus kommt es immer mal wieder vor, dass aggressives oder zänkisches Verhalten durch übermässigen Alkoholkonsum während der Party erst hervorgerufen wird. Dabei sind es oft nur Kleinigkeiten, die das berühmte „Fass zum Überlaufen“ bringen. Und zu allem Überfluss trifft man bei Events unterschiedlichster Art auch auf all jene Gäste, die förmlich nur darauf „warten“, dass etwas nicht nach ihren Vorstellungen verläuft oder schief geht. Im Handumdrehen hagelt es daraufhin Beschwerden oder Unmutsbekundungen, die über kurz oder lang ausarten und es letztlich dem Veranstalter schwer machen, seine Gäste bei Laune zu halten.

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Zu berücksichtigen ist, dass der Konsum von Alkohol mögliche schwelende Uneinigkeiten sogar noch zu schüren vermag. (Bild: alex saberi / shutterstock.com)

Natürlich hat der Gastgeber einer Feierlichkeit die Option, sich als „Unparteiischer“ aus der Gesamtsituation herauszuhalten. Dies ist gewiss eine vielversprechende Vorgehensweise. Anders hingegen verhält es sich, wenn verbale Attacken in Handgreiflichkeiten enden. Unter solchen Voraussetzungen ist Handlungsbedarf gefragt. Sie können jedoch schon im Vorfeld aktiv werden, um Streitigkeiten oder Handgreiflichkeiten zu vermeiden.



Stets den Überblick bewahren



Mit einer wohldurchdachten Tischordnung können Sie bereits eine Menge dazu beitragen, dass potenzielle Streithähne in „sicherer“ Entfernung voneinander platziert werden. Mit hübsch dekorierten Tischkärtchen oder einem Sitzplan, den Sie im Entrée auf einer dekorativen Tafel präsentieren, machen Sie sicherlich nichts falsch. Machen Sie sich den Vorteil zu Nutze, dass Sie einen Grossteil der Gäste persönlich kennen und ihre Eigenarten weitgehend einschätzen können. Schwierige Gäste erhalten in Anlehnung hieran einen „besonderen“ Platz zugewiesen, der in vollem Umfang ihren Ansprüchen gerecht wird – versteht sich! Ausserdem kann es ratsam sein, zuvor eine Vertrauensperson hinzuzuziehen, die notfalls ein Auge auf besagte potenzielle Querulanten hat. Auf diese elegante Art lassen sich mögliche Zwistigkeiten frühzeitig „im Keim ersticken“.

Mit geschickten Worten eine gute Basis schaffen

Noch mehr Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen sind hingegen im Zusammenhang mit dem Genuss von Alkohol erforderlich. Denn so mancher fühlt sich nach dem Konsum leckerer Cocktails, von Wein, Bier und Co. freier und ungehemmter, und hält in Folge dessen mit seiner Meinung nicht mehr dezent hinterm Berg. Überhaupt gibt es bekanntlich Menschen, die unter dem Einfluss von Alkohol aggressiv und streitsüchtig werden. Sofern es möglich ist, versuchen Sie im Vorfeld, mit diesen Personen die Thematik diskret anzusprechen. Natürlich kann und wird es nicht darauf hinauslaufen, ihnen den Genuss von Alkohol zu verbieten. Machen Sie jedoch ihren Standpunkt bzw. ihre Bedenken freundlich und bestimmt klar und bringen Sie notfalls zum Ausdruck, dass es letztlich Ihre Veranstaltung ist. Mit netten Worten, die „geschickt verpackt“ sind, wird es gewiss leichter sein als gedacht, diese mitunter diffizile Thematik elegant im Vorfeld zu lösen.

Es ist „Ihr“ Tag – geniessen Sie ihn!

Gehen Sie aber grundsätzlich gelassen und mit Freude Ihrem „grossen Tag“ entgegen. Streithähne oder diejenigen, die sich ein wenig Aufmerksamkeit wünschen, sind in Gesellschaft der meisten anderen Gäste gewiss bestens aufgehoben und werden bestimmt freundlich in die Schranken gewiesen. Nach all den Vorbereitungen und den Gesprächen mit potenziellen „Risikopersonen“ ist es jetzt an Ihnen, Ihre Party in vollem Umfang zu geniessen und Spass mit Ihren Gästen zu haben.



 

Oberstes Bild: © docstockmedia – shutterstock.com



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Über Sandra Katemann

Sandra Katemann ist ausgebildete Bürofachwirtin im Personal- und Rechnungswesen, Werbetexterin und Coach und seit 2006 freiberuflich tätig. Sie verfügt über umfassendes Know-how in Sachen Marketing, Personalwesen, Redaktion, Konzeption, Presse- und Textarbeit.



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