Mit der ganzen Familie in den Vergnügungspark

01.05.2014 |  Von  |  Familie

Geschätzte Lesezeit: 7 Minuten

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Verlängerte Wochenenden, Feiertage und natürlich die Ferien sind die beste Zeit im Jahr, um wieder einmal mit der Familie Spass in einer besonderen Form zu erleben. Als Reiseziel bieten sich hier die Freizeit- und Vergnügungsparks in der Schweiz an, die sich besonders auf ein jüngeres Publikum spezialisiert haben. Aber auch Erwachsene sind hier immer wieder willkommene Begleiter ihrer Kinder.

Wer demgegenüber lieber aussergewöhnliche Attraktionen sucht, ist in den grossen Freizeitparks wie Europapark, Phantasialand oder Movieworld im Westen Deutschlands gut aufgehoben. Im folgenden Beitrag gibt es einige Tipps, wie der gemeinsame Ausflug in einen Vergnügungspark zum Erlebnis für die ganze Familie wird.



Gut geplant auf Reisen gehen

Wer mit Kindern unterwegs ist, kann nicht immer einfach mal so spontan losfahren. Je weiter das Ziel und je länger der Ausflug, desto umfangreicher müssen dann auch die Vorbereitungen ausfallen. Besonders dann, wenn eventuell auch Übernachtungen eingeplant sind.

An der ersten Stelle der Planung steht die Auswahl des Reiseziels. Hier können Sie unter den zwölf Freizeitparks der Schweiz wählen oder sich für einen Vergnügungspark im Ausland entscheiden. Wer das grenzüberschreitende Abenteuer sucht, sollte dafür auch mindestens eine Übernachtung mit einplanen. Schon deshalb, weil sich beispielsweise so mancher Vergnügungspark in Deutschland kaum an einem Tag ganz erleben lässt.

Je nach Länge der Reise gilt es jetzt, das erforderliche Reisegepäck zu planen und zu verstauen. Kinder sollten in jedem Fall Wechselwäsche mitnehmen. Für die Windelkinder vergessen Sie bitte auch nicht die notwendigen Pflegeutensilien. Ausserdem sollten immer Feuchttücher bereit liegen, da die Kleinen schon auf der Reise selten ganz sauber bleiben. Wer länger fährt, muss auch für die Unterhaltung der Kinder während der Fahrt sorgen. So werden die Anreise und die Rückfahrt nicht zur langweiligen Tortur.



Zur Reiseplanung gehört natürlich auch eine gewisse Zeitplanung. Richten Sie sich dabei am besten nach den Öffnungszeiten der Parks. Dann haben Sie auch den ganzen Tag für den vollen Freizeitspass Zeit. Mindestens eine Stunde mehr, als Ihr Navigationsgerät berechnet, sollten Sie in jedem Fall für die Fahrtzeit einplanen.

Hunger ist ein schlechter Begleiter

Besonders während der aufregenden Stunden im Vergnügungspark, aber auch schon während der Fahrt ist Hunger der sicherlich schlechteste Begleiter. Da die Kosten für Getränke und Snacks in den Parks meist völlig überteuert sind, empfiehlt es sich, einen eigenen Picknickkorb auszustatten. Praktischerweise nehmen Sie dafür einen oder mehrere Rucksäcke oder einen ausreichend grossen Trolley. So haben Sie Ihre Marschverpflegung immer dabei. Vorsichtshalber sollten Sie sich im Internet erkundigen, ob eine Eigenverpflegung im Park toleriert wird.

Um die Reisekasse zu schonen, sollten Sie mit Ihren Kindern auch schon vorher besprechen, welches Kontingent für Eis, Süssigkeiten und Andenken aus dem Park zur Verfügung steht. So weiss jeder, was er sich leisten kann und darf. Das erspart auch so manche nervende Diskussion vor den Merchandising-Ständen und Eisbuden.

Alles für die kleinen Wehwehchen



Vergessen Sie auch die Mini-Reiseapotheke nicht. Für die kleinen Unfälle und Misslichkeiten sollten hier Pflaster, Schmerztabletten oder Zäpfchen und individuell benötigte Medikamente verfügbar sein. Auch Mittel gegen Reisekrankheiten und Übelkeit sind empfehlenswert.

Ganz wichtig im grenzüberschreitenden Verkehr: Ausweise, Reisepässe und auch Kinderpässe nicht vergessen! Sollten Sie Ihre Eintrittskarten online gebucht haben, vergessen Sie auch die Buchungsbestätigung nicht. Dann kann es ja losgehen.

Der Tag im Park

Auch wenn jeder Vergnügungspark eine Menge an Action, Fun und Abwechslung bietet, kann der Tag doch recht lang werden. Deshalb ist es günstig, gleich nach dem Betreten des Parks eine ruhige Stelle zu suchen, an der ausgesucht wird, wer wann mit wem zu welcher Attraktion geht. Einige Angebote sind für kleinere Kinder nicht geeignet, so dass hier mit einer gewissen Rücksicht, vielleicht auch mit Verzicht geplant werden muss.

In jedem Fall sollte jeder auch das tun können, was ihm im Vergnügungspark besonders viel Freude bereitet. Nur so kann der Ausflug für alle zum echten Erlebnis werden. Achten Sie dabei darauf, dass jeder entsprechend seiner Altersgruppe und Wünsche immer wieder einmal dran ist. Nichts ist schlimmer, als wenn sich drei amüsieren und einer ewig warten muss. Verteilen Sie also die Aktivitäten so, dass möglichst viel Abwechslung entsteht.

Kleine Pausen sind wichtig



Nicht nur zum Essen und Trinken, auch für eine entspannte Atmosphäre sind kleine Pausen wichtig. Die sollten Sie vor allem nach längeren Wartezeiten vor den Attraktionen, mindestens aber alle zwei Stunden einplanen. Kleine Kinder sind zwar die ganze Zeit über sehr aufgeregt, dann aber auch ebenso schnell erschöpft und müde. Auch daran sollten Sie denken und für ein- bis vierjährige Kinder auch einen Buggi mitnehmen. Dort können die Zwerge auch mal ein Nickerchen machen.

Nehmen Sie so viele Attraktionen wie möglich mit, dehnen Sie den Tag aber nicht über Gebühr aus. Denken Sie auch daran, dass es irgendwann wieder auf die Heimfahrt gehen muss. Gut beraten ist, wer am Ort des Vergnügungsparks eine Übernachtung einplant. Dann können sich alle richtig entspannen und am nächsten Tag vielleicht sogar noch einmal den Park besuchen. Ausserdem haben Sie so am Folgetag jede Menge Zeit, die Fahrt nach Hause entspannt und ausgeruht anzutreten.

Mit guter Planung, etwas Umsicht und ganz viel familiärem Zusammenhalt wird der Besuch im Freizeitpark für alle ein bleibendes Erlebnis mit langer positiver Nachwirkung.



 

Oberstes Bild: © Yuttasak Jannarong – Shutterstock.com

Über Olaf Hoffmann

Olaf Hoffmann ist der kreative und führende Kopf hinter dem Unternehmen Geradeaus...die Berater.
Neben der Beratertätigkeit für kleine und mittlere Unternehmen und Privatpersonen in Veränderungssituationen ist Olaf Hoffmann aktiv in der Fort- und Weiterbildung im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe.
Als Autor für zahlreiche Blogs und Webauftritte brilliert er mit einer oftmals bestechenden Klarheit oder einer verspielt ironisch bis sarkastischen Ader. Ob Sachtext, Blogbeitrag oder beschreibender Inhalt - die Arbeiten des Autors Olaf Hoffmann bereichern seit 2008 in vielfältigen Formen das deutschsprachige Internet.



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